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30.01.2014 12:14

Post-Ident-Verfahren Viele Direktbanken fragen erneut an

von Brigitte Watermann Autor
Warum müssen Bestandskunden manchmal erneut das Post-Ident-Verfahren durchlaufen?
Post-Ident-Verfahren Viele Direktbanken fragen erneut an
Post-Ident-Verfahren - Kunden von Direktbank bekommen dieser Tage Post
Wer schon einmal ein Konto bei einer Direktbank eröffnet hat, kennt das Prozedere: Da es bei solchen Instituten logischerweise keinen Bankmitarbeiter in einer Filiale gibt, der die Ausweisdaten bei der Kontoeröffnung prüft, muss man das Post-Ident-Verfahren durchlaufen. Im Klartext heißt das: Bevor man das neue Konto nutzen kann, muss man mit seinem Personalausweis und einem Postident-Coupon der Bank bewaffnet in eine Postfiliale gehen und sich vom dortigen Schaltermitarbeiter legitimieren lassen. Doch warum werden auch manchmal Bestandskunden von Direktbanken angeschrieben, dass sie sich erneut legitimieren müssen? So geschehen einem Kunden der ING-Diba, der damit aber nicht allein steht.
So lästig es für die Kunden ist, sich erneut in die Schlange beim Postschalter zu stellen. Manchmal sehen es die Anforderungen an die Legitimation vor. Sie sind in der Vergangenheit laufend gestiegen – und damit auch der Prüfungs- und Aufzeichnungsumfang bei den Banken selbst. „So sind etwa seit 2002 die vorher nicht erfassten Merkmale ,Geburtsort’ und ,Staatsangehörigkeit’ zusätzlich zwingend geworden“, erläutert ein Sprecher der ING-Diba.
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Post-Ident - Sicherheit für den Kunden

Eröffnet ein langjähriger Bestandskunde, von dem der Bank keine Legitimationsunterlagen nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen vorliegen, dann zum Beispiel ein neues Konto, muss er sich nachlegitimieren. Gleiches gilt auch bei anderen Geschäftsprozessen, zum Beispiel bei Auszahlungen, wenn keine sorgfältige Unterschriftenüberprüfung mehr möglich ist. Die betroffenen Kunden werden dann von der Bank angeschrieben und gebeten, sich per Post-Ident-Verfahren erneut zu legitimieren. „Dies dient auch immer zur Sicherheit des Kunden“, stellt der Banksprecher klar.

Und noch etwas kommt hinzu: Paragraf 24 c des Kreditwesengesetzes (KGW) schreibt den Banken vor, eine aktuelle Datei mit allen geführten Konten und Depots bereitzuhalten. Die Norm regelt den automatischen Kontenabruf durch die Finanzaufsicht Bafin, um unter anderem Fällen von Geldwäsche und unerlaubten Bankgeschäften auf die Spur zu kommen. In der Datei müssen die Banken die so genannten Kontostammdaten speichern, also unter anderem Name, vollständige Vornamen, Geburtsdatum, Name des Verfügungsberechtigten und die Konto- und Depotnummern sowie den Tag ihrer Einrichtung oder Auflösung. Kontenstände werden nicht abgefragt.
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Leserkommentare
01.06.2014 - von Heinz Gerd
Vertrauen gegen Vertrauen
Was für ein schräges und vorgeschobenes Sicherheitsbedürfnis soll das denn sein? Wir VERTRAUEN diesen Banken unser ganzes Geld an und die trauen uns nicht über den Weg? Dann müssen wir doch mal zurückfragen und Aufdeckung aller Finanztranzaktionen fordern, die ethisch porblematisch und zweifelhaft sind. Finanzierung von Waffengeschäften, Spekulationen auf dem Lebensmittel-Weltmärketn, Absparchen zum Libor etc. Vertrauen gegen Vertrauen - sonst geht das nicht Na dann, Prost Mahlzeit - es lebe der Sparstrumpf
24.05.2014 - von gerold Neumann
Enteignung
Mit diesem Verfahren bereitet die Bunderegierung den Zugriff auf die Konten der Sparer vor. Diese sollen dann nach der Europleite wie im Falle Zyperns teilenteignet werden. Daher Geld streuen, wenn möglich ins Ausland (Schweiz) damit.
10.05.2014 - von stefan
Lästig und manchmal unnötig
Ich bin schon lange bei der Diba. Da ich dort auch ein Darlehen habe, liegen alle Zusatzangaben dort vor. Die Diba Sicherheitsleute müssten also nur die Kreditabteilung fragen. Leichter ist es natürlich, den Kunden erneut zur Post zu schicken. Ist leider typisch für Diba.
23.03.2014 - von Rüdiger Steinacher
Lästiges Postindent
Es ist sehr mühsam dieses Postindentverfahren. Sicher ist es eine bestimmte Kundensicherheit, aber wenn man bei der Bank schon ein Konto hat und oder von der Hausbank überweist, könnte man doch darauf verzichten. Ich hätte schon öfter ein KOnto bei einer Direktbank eröffnet, wenn nicht dieses Postindent wäre? Der Artikel ist aber sehr gut!
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