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18.01.2016 12:32

Freistellungsauftrag Am Jahresanfang neu justieren

von Max Geißler Autor
Jetzt ist Zeit, Ihre Geldanlagen zu checken und umzuschichten. Denken Sie dabei an den Freistellungsauftrag, damit der Fiskus nicht an den Erträgen knabbert.
Freistellungsauftrag Am Jahresanfang neu justieren
Gewinnbringend sparen und möglichst wenig Steuern zahlen - für viele Anleger eine Herausforderung
Am Jahresanfang sollten Sie einen Blick auf Ihre Geldanlagen werfen. Stehen Rentabilität und Anlagerisiko in einem optimalen Verhältnis oder sind Umschichtungen notwendig? Aufgrund des anhaltenden Zinstiefes kann es beispielsweise sinnvoll sein, die Höhe des in Tagesgeld oder Festgeld angelegten Sparbetrags zu senken und teilweise in Fonds umzuschichten. Beim Anlagecheck sollten Sie auf jeden Fall die Höhe der Freistellungsaufträge prüfen. Sind zum Beispiel wegen sinkender Zinsgutschriften, neuer Fondsinvestments oder höherer Dividendenzahlungen veränderte Kapitalerträge zu erwarten, ist es erforderlich, die Freistellungsaufträge bei Banken und Fondsgesellschaften neu auszurichten.

Wichtig ist, dass die Freistellungsaufträge optimal justiert sind, andernfalls geht ein Teil des Zinsgewinns an den Fiskus verloren. Ein Freistellungsauftrag schützt anfallende Kapitalerträge vor dem automatischen Steuerabzug. Ohne diesen Auftrag führen Banken und Sparkassen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an den Fiskus ab.
 

So viel dürfen Sie freistellen

Insgesamt dürfen Einzelsparer jährlich 801 Euro an Kapitalerträgen freistellen, Ehegatten genießen den doppelten Freibetrag von 1.602 Euro. Bedenken Sie, dass ein Freistellungsauftrag für jeweils alle Konten und Depots bei einer Bank gilt. Haben Sie Geldanlagen bei verschiedenen Banken, können Sie jedem Geldhaus einen Freistellungsauftrag erteilen. Die Gesamthöhe von 801/1.602 Euro darf jedoch nicht überschritten werden.
Tipp: So gehen Sie vor: Schätzen Sie die zu erwartenden Zinsen und Kapitalerträge pro Bank. Bedenken Sie dabei, dass für Aktiengewinne und Dividendenzahlungen nicht mehr das frühere Halbeinkünfteverfahren greift (50-Prozent-Regel). Entsprechende Erträge unterliegen jetzt genauso wie Zinsen zu 100 Prozent der Abgeltungssteuer. Erwarten Sie bei einer Bank 300 Euro Zinsen und bei einer anderen 400 Euro, so erteilen Sie entsprechende Freistellungsaufträge.
Aber Achtung: Erweist sich Ihr Freistellungsauftrag bei einer Bank als zu gering, weil die erzielten Kapitalerträge höher sind, führt das Geldhaus die fällige Abgeltungssteuer für die nicht freigestellten Zinsen direkt ans Finanzamt ab. Zu viel gezahlte Zinsen können Sie dann nur mit Zeitverzögerung, nämlich über den Weg der Einkommensteuererklärung, zurückzuholen. Doch mögliche Gutschriften vom Finanzamt können dauern. In der Zwischenzeit verlieren Sie Geld, weil die Erträge nicht angelegt sind und somit keine Zinsen erwirtschaften. Der Zinseszinseffekt fällt dadurch geringer aus.
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Niedrigzinsen erhöhen Anlagesummen

Wie viel Geld Sie anlegen können, ohne dass Abgeltungssteuer fällig wird, zeigen Berechnungen des Bundesverbandes deutscher Banken. Danach bleibt bei einem Zinssatz von zwei Prozent ein Anlagebetrag bis zu 40.050 Euro für Ledige und 80.100 Euro für Ehepaare steuerfrei. Bei drei Prozent Zinsen verringert sich der Sparbetrag auf 26.700 bzw. 53.400 Euro. Liegen die Analagesummen höher, hilft auch der Freistellungsauftrag nur bedingt. Die über den Sparerpauschbetrag hinaus gehenden Kapitalerträge müssen Sie in jedem Fall mit dem Finanzamt teilen – Freistellungsauftrag hin oder her.
Tipp: Einen Freistellungsauftrag können Sie bei vielen Banken, zum Beispiel der ING-Diba oder DKB inzwischen online erteilen oder ändern. Bei der elektronischen Datenübermittlung an das Geldinstitut geschieht die Kundenlegitimation mittels PIN/TAN-Verfahren. Wenn Sie über mehrere Bankverbindungen verfügen, sollten Sie zur Wahrung des Überblicks schriftlich festhalten, welcher Bank Sie wie viel Freistellungsauftrag erteilt haben.

Steueridentifikationsnummer notwendig

Alle Freistellungsaufträge müssen die Steueridentifikationsnummer enthalten. Die aus elf Ziffern bestehende, persönliche Steuernummer wird allen in Deutschland gemeldeten Bürgern vom Bundeszentralamt für Steuern zugeteilt. Die Nummer ist lebenslang gültig. Bankkunden finden sie zum Beispiel in ihrem letzten Steuerbescheid.
Gesamten Vergleich anzeigenTagesgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 3 Monate
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1.
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