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04.08.2014 11:40

Sanktionen gegen Russland Wie sicher ist mein Geld bei russischen Banken?

von Max Geißler Autor
Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland betreffen jetzt auch Banken. Anleger fürchten um ihr Geld. Besteht Grund zur Sorge?
Sanktionen gegen Russland Wie sicher ist mein Geld bei russischen Banken?
Entpuppt sich Geldanlage bei russischen Banken als Fehlinvestition?
Bis zu 2,6 Prozent Zinsen offerieren Denizbank, VTB direkt und Amsterdam Trade Bank für Festgeld. Damit gehören sie zu den Topanbietern im Festgeldvergleich auf biallo.de. Angesichts von Zwergenzinsen vieler deutscher Banken und Sparkassen verwundert es nicht, dass Sparer ihr Geld zu ausländischen Instituten transferieren. Die Krux: Die genannten Banken befinden sich mehrheitlich in russischer Hand. Und seit der Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen wächst die Unsicherheit, ob das Geld bei diesen Instituten noch sicher ist. Schließlich sind russische Banken von den neuen Wirtschaftssanktionen erstmals direkt betroffen. „Sowohl die USA als auch die EU verbieten in Zukunft langfristige Kredite an russische Banken in Staatsbesitz. Dadurch wird deren Refinanzierung mit Euro und Dollar eingeschränkt“, erläutert Asoka Wöhrmann von Deutsche Bank Asset & Wealth Management. Die russische Regierung hat angekündigt, betroffene Banken zu stützen. Die Auswirkungen auf die russische Wirtschaft und den Bankensektor kann derzeit niemand seriös voraussagen, die Folgen bleiben abzuwarten.

Russische Tochterbanken unterliegen EU-Recht

Die gute Botschaft für verunsicherte Anleger: Es besteht kein Anlass zur Sorge, denn alle Tochtergesellschaften russischer Banken mit Hauptsitz in der EU unterliegen EU-Recht. Die VTB Bank sowie die Denizbank haben ihre Hauptniederlassungen in Wien. Da sie von Österreich aus gesteuert werden, werden sie von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) überwacht. Sollte der russische Mutterkonzern aufgrund der Sanktionen in Zahlungsschwierigkeiten geraten, springt die österreichische Einlagensicherung der Banken ein und greift den europäischen Töchtern finanziell unter die Arme. Abgesichert sind – wie in der gesamten EU – 100.000 Euro je Sparer. Sollte die österreichische Kapitalkraft nicht ausreichen, eilt die EU als Ganzes zu Hilfe.
Etwas anders gelagert ist der Fall bei der zur russischen Alfa-Bank gehörenden Amsterdam Trade Bank (ATB). Wie der Name bereits vermuten lässt, hat die Hauptniederlassung ihren Sitz in den Niederlanden und unterliegt daher der holländischen Bankenaufsicht. Sollte das Institut in Zahlungsschwierigkeiten geraten, würde zuerst die niederländische Einlagensicherung einspringen, in zweiter Instanz dann der europäische Schutzmechanismus greifen. Kunden der Amsterdam Trade Bank brauchen sich derzeit aber kaum Sorgen zu machen, denn die Muttergesellschaft Alfa Bank ist aktuell nicht von den westlichen Sanktionen betroffen. Als reine Privatbank ist sie von den Restriktionen ausgenommen.
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Alternativen zu russischen Banken

Sparer, denen die Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen zu heiß wird, sollten überlegen, ob sie ihre Geldanlage nicht in sicheres Terrain verlagern wollen. Möglich ist dies bei Banken, die neben der europäischen Einlagensicherung dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds deutscher Banken angehören. Die zusätzliche Sicherungsschranke greift bei gefährdeten Bankeinlagen, die über 100.000 Euro hinausgehen. Mitglied im Feuerwehrfonds sind zum Beispiel Deutsche Bank, Merkur Bank, ING-Diba sowie Audi und VW Bank. Festgeld, Sparbriefe und Tagesgeld sind im freiwilligen Sicherungsfonds bis zur Höhe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank geschützt. In der Praxis entspricht dies Millionenbeträgen.

Auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken verfügen über zusätzliche Absicherungen. Volks- und Raiffeisenbanken sowie PSD Banken sichern sich wechselseitig ab, falls ein Institut in Schieflage gerät. Das Gleiche gilt für die Sparkassen, deren einzelne Teilinstitute gemeinschaftlich füreinander haften. Kundengelder sind dadurch ohne Limit nach oben garantiert.

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Leserkommentare
16.09.2014 - von Carsten
Ist es wirklich sicher?
Ist das Geld nicht eigentlich gar nicht mehr sicher!?
05.08.2014 - von Redaktion biallo.de
@ Volker Reich
Wir listen das Festgeld der Fibank weiterhin. Auf Anregung von Lesern stellen wir das Angebot jedoch wegen des etwas aufwendigeren Antragsprozesses separat dar. Sie finden die Fibank, wenn Sie im Festgeldvergleich oben rechts einen Haken setzen bei "incl. Banken mit mehrstufigem Abschlussprozess". Wenn Sie mit der Maus daneben über das 'i' fahren, erläutern wir den Zusammenhang. Unsere aktuelle Berichterstattung zur Fibank finden Sie z. B. hier: http://www.biallo.de/finanzen/Geldanlage_Fonds/nach-kriminellen-attacken-fibank-sammelt-vorerst-ke ine-neuen-kundengelder-mehr-ein.php http://www.biallo.de/finanzen/Geldanlage_Fonds/fibank-krise-wie -sind-deutsche-kunden-betroffen.php
04.08.2014 - von Volker Reich
Festgeld bei der FIBANK
Guten Tag, noch vor kurzem hatten Sie die Fibank über den grünen Klee gelobt. Die angelegten Gelder sind sicher usw. Heute finde ich in keinem Vergleich mehr diese Bank- Bei den Laufzeiten 12 und 36 Monaten ist diese Bank führend. Die Einlagensicherung ist unverändert. Das Portal WELTSPAREN hat diese Bank nach den Turbulenzen im Juli wieder in ihr Angebot aufgenommen. Halten Sie es eigentlich für seriös, diese Bank marktschreierisch anzubieten und dann die Anleger im Regen stehen zu lassen? Mit freundlichen Grüßen Volker Reich
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