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22.10.2015 15:57

Editorial Jetzt aber fix

von
1,6 Prozent Zinsen für ein Jahr. Bei der faktisch nicht vorhandenen Inflation in Deutschland ist das ein Wort. Festgelder sind wieder interessant für Sie - einige zumindest.
Editorial Jetzt aber fix
Wolfgang Thomas Walter, biallo.de
Frankreich zeigt sich diese Woche wieder mal als Le Grande Nation - zumindest einer ihrer Großbanken. Die Crédit Agricole hat am Mittwoch gewaltig an der Zinsschraube gedreht. 1,60 statt 1,05 Prozent Zinsen gibt es jetzt für Festgelder mit einem Jahr Laufzeit. Gut 50 Prozent Plus also - wann haben Sie das zuletzt als Sparer erleben dürfen?

Die Franzosen bewegen sich jetzt auf Augenhöhe mit der tschechischen J&T Banka, dem "Zinspferd" der noch jungen Online-Zins-Plattform Savedo aus Berlin.

Damit geraten, zumindest für diese Laufzeit, selbst die Weltsparen-Newcomer wie First Safe Euro, AIB oder Banka Sistema, plötzlich unter Zugzwang. Gemeinsam mit Sberbank, ICICI Bank oder Bigbank bleiben diesen Banken plötzlich nur noch die Plätze in unserem Festgeld Vergleich.

Autobanken auf Kundensuche

Ebenfalls sehr um Sie als neue Festgeldkunden bemüht sind Autobanken - etwa die VW Bank oder die Ranault Bank direkt. Aber auch andere Mitbewerber zeigen sich im Oktober aktiv wie selten in Sachen Neukundenwerbung. Ihnen als potenzielle Festgeldkunde kommt dies nur zu Gute  - in Form besser Festgeldzinsen.

Die Frage nach der Laufzeit

Wenn Sie in diesen Tagen Ihren Sparstrumpf nun in ein Festgeldkonto eintauschen möchten, sollten Sie natürlich genau überlegen: Wie lange möchte ich mich eigentlich binden - und welche Zinsen gibt es dafür? Bei den Klassikern sechs und zwölf Monate ist bei 1,2 bzw. 1,6 Prozent Schluss. Bei zwei Jahren Laufzeit bekommen Sie derzeit maximal 1,8 Prozent, bei drei Jahren steht bereits eine Zwei vor dem Komma. Immerhin. Wollen Sie mehr Zinsertrag, müssen Sie sich gar fünf oder mehr Jahre binden - in der aktuellen Marktlage wäre dies allerdings ein Unding.

Achtung Staffelzins

Was viele nicht wissen: Nicht nur mit der Laufzeit steigt in der Regel die Verzinsung beim Festgeld. Auch die Höhe Ihres Anlagebetrags kann die Zinsen deutlich puschen. Denn packen Sie den einen oder anderen Tausender bei Ihrem Festgeldkonto obendrauf, kann sich der Zinssatz schon gleich mal vervielfachen. Also Augen auf, für welchen Anlagebetrag die Wunschbank welchen Zins zahlt.

Zinsen beim Festgeld könnten weiter steigen

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, und zumindest einen Teil Ihres Geldes auf ein Festgeldkonto einzahlen möchten, sollten Sie kühlen Kopf bewahren. Sich derzeit mehr als zwei Jahre zu binden, ist ehrlich gesagt nicht ratsam. Erstens steigen die Festgeld-Zinsen mit zunehmender Laufzeit längst nicht mehr überproportional an wie noch vor Jahren. Und zweitens stehen die Zeichen für weiter steigende Zinsen im kurz- oder mittelfristigen Festgeldbereich durchaus nicht schlecht. Gut möglich, dass Mitte 2016 bei ein- oder zweijährigen Festgeldern Zinsen nahe der Zwei-Prozent-Marke keine Utopie mehr sind. Weitere Banken werden hier vermutlich deutliche Zeichen setzen und dem "Vorbild" Crédit Agricole folgen.
 

In unserem aktuellen Themenschwerpunkt "Sparen mit Festgeld" haben wir alles Neue rund ums Festgeld für Sie zusammengestellt. Viel Freude beim Lesen.

Leserkommentare
23.10.2015 - von bernhard
der arme kleinsparer und kleinanleger
Völlig falsche Ratschschläge für eine sinnvolle Anlage von großeren Summen, die über den tatsächlichen Notgroschen hinausgehen. Und bei Notgroschen sollte es ja so sein, daß man im Falle des Falles innerhalb kürzester Zeit darauf zugreifen können muß. Paßt aber ins deutsche Konzept der Geldanlage, in dem Aktien und Index-Papiere des Teufels sind, weil volatil. Es gibt keine größéren und/oder institutionellen Anleger, die sich darauf einlassen. Es ist für den leider oft ziemlich naiven Kleinsparer, der immer noch an die Redlichkeit und den für ihn möglichen Vorteil durch Banken glaubt. Stimmt, laßt ihnen ihren frommen Glauben, denn die Banken müssen ja auch etwas verdienen, natürlich erst recht am Kleinalanger und Kleinsparer. Übrigens alle längerfristigen Festgelder, die über 1 bis 2 jahre hinausgehen. sind von Übel, denn man zementiert damit sein Geld zu fixen Konditionen (weil man eventuell 0,3 % mehr erhält?) über diesen Zeitraum ein und kann somit nicht auf die aktuellen Entwicklugen am Geldmarkt eingehen.
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