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29.01.2016 16:31

Festgeld Gute Prozente und niedrige Inflation

von Max Geißler Autor
Lohnt sich Festgeld mit zwei Prozent Zinsen? Ja, solange die Inflationsrate niedrig ist. Durch eine geringe Geldentwertung steigt die Nettorendite.
Festgeld Gute Prozente und niedrige Inflation
Trotz Niedrigzinsphase gibt es bei vielen Festgeldern goldene Prozente

Inflation in Deutschland wieder auf dem Rückzug

Lag die Teuerungsrate im Mai 2015 bei 0,7 Prozent, so verzeichnete das Statistische Bundesamt im Dezember nur noch 0,3 Prozent. Obwohl die Sparzinsen analog zur Geldentwertung ebenfalls sinken, bleibt der reale Zinsgewinn dank schwindender Inflation etwa gleich hoch. Da die Zinsen für Festgeld aber weit auseinanderklaffen, kommen Sparer um einen ausgiebigen Zinsvergleich nicht herum. Nur Topanbieter ermöglichen attraktive Nettorenditen. Während Volks- und Spardabanken sowie Sparkassen Zinsen im Zehntelbereich offerieren, locken Direktbanken und ausländische Geldinstitute mit Top-Vergütungen bis zu zwei Prozent.

Festgeld mit positivem Nettoertrag

Damit Festgeld keinen Wertverlust erleidet, müssen die Papiere Renditen oberhalb der Inflationsrate zuzüglich 25 Prozent Abgeltungsteuer abwerfen. Nach aktueller Lage ermöglichen dies Papiere ab etwa einem halben Prozent Zinsen. Solche Renditen sind bereits ab Laufzeiten von sechs Monaten drin. So zahlen die niederländische Lease Plan Bank 1,25 Prozent und die österreichische Austrian Anadi Bank 1,11 Prozent Zinsen, Moneyou schreibt für ein halbes Jahr 1,05 Prozent Zinsen gut und. Mit der Verdopplung der Laufzeit auf ein Jahr steigt die Vergütung deutlich an: So bietet die tschechische J&T Bank 1,6 Prozent Zinsen und die britische First Save Euro Bank 1,50 Prozent. Wer 10.000 Euro anlegt, der erzielt mit Festgeld der J&T Bank immerhin 160 Euro Gewinn.
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Laufzeit bei Festgeld im Blick halten

Bei Festgeld gilt das Prinzip: Je länger die Anlagedauer, desto höher die Zinsen. In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase sollte man sein Kapital aber nicht zu lange festschreiben, denn der Zinstrend kann drehen. Sollten die Zinsen wieder steigen, erleiden Anleger, deren niedrig verzinstes Festgeld auf Jahre hinaus unkündbar ist, Renditeverluste. Die Verbraucherzentralen empfehlen derzeit Festgeld mit höchstens zwei- bis dreijähriger Laufzeit. Wer sein Erspartes für 36 Monate fest anlegt, der kann immerhin mit einer zwei vor dem Komma rechnen. Wie der Biallo-Festgeld-Vergleich zeigt, schreibt Topanbieter J&T Bank 2,0 Prozent Zinsen gut. Auch Credite Argricole kann sich mit 1,65 Prozent Zinsen sehen lassen. Alle genannten Geldhäuser sichern angelegtes Festgeld bis zur Höhe von 100.000 Euro je Sparer ab.

Tipp: Wenn Sie sich nicht für eine bestimmte Zeit festlegen möchten, können Sie ihren Anlagebetrag splitten und auf verschiedene Laufzeiten verteilen. Dadurch bleibt man flexibel und kann, falls die Zinsen steigen, Kapital zeitnah in attraktiveres Festgeld umschichten.

Gesamten Vergleich anzeigenFestgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 12 Monate
  Anbieter Details Zinssatz
Zinsertrag
 
1.
1,50%
150,00
2.
1,10%
110,00
3.
 
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Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
03.05.2013 - von Sabrina Lukas
Eigentlich ist jede Ihre Informationen über Geldanlagen momentan genauso witzlos, als wenn ich eine ausgepresste Zitrone immer wieder erneut auspressen würde - es kommt kein Saft mehr.Warten Sie bis der Kapitalismus sich wieder erholt hat oder ganz zusammengebrochen ist. Was kommt, weiß sowieso keiner.
20.03.2013 - von betroffen
Rechenfehler
Bei 1,5% Inflation, wenn's denn stimmt, muss man nicht 25% draufrechnen, sondern 25% vom ursprünglichen Zinssatz abziehen: 2,0% Zinssatz abzügl. 25% sind 1,5% Zinssatz. Wobei Soli und Kirchensteuer noch dazu kommen. Mit Abgeltungsteuer dann gesamt ca. 28%, je nach Bundesland. Also bleiben nach Abzug 72% über, was bei 1,5% Inflation einen Zinssatz (100%) von 2,08% erfordert.
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