Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Freitag, 30.09.2016 01:48 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Geldanlage > Wohin mit dem Geld im Zinstief?
Artikel bewerten:
AAA
18.09.2015 13:38

Wohin mit dem Geld im Zinstief? An die Börse – aber richtig!

von Max Geißler Autor
Wer heute erbt oder Geld aus der Lebensversicherung erhält, hat Mühe, das Kapital sicher und gewinnbringend anzulegen. Banken zahlen kaum noch Zinsen, Betongold ist oft überteuert. Langfristig gute Renditen verspricht nur die Börse.
Wohin mit dem Geld im Zinstief? An die Börse – aber richtig!
Der Bulle - Symbol für den Erfolg an der Börse
So weist der deutsche Aktienindex Dax trotz aller Rückschläge eine Zehnjahresrendite von knapp acht Prozent auf. „Anleger müssen umdenken und ihre Unsicherheit gegenüber Wertpapieren überwinden“, fordert Daniel Schneider, Leiter Investing bei Comdirect. Börsensparen ist nicht ohne Risiko. Doch wer planvoll agiert, einen kühlen Kopf bewahrt und Anlagefehler vermeidet, dem winkt Erfolg.

Keine Renditegier

Versuchen Sie nicht mit dem Kauf hochspekulativer Einzelwerte Gewinne zu erzwingen. Das geht meist schief. Die Uni Frankfurt/M. durchleuchtete 5.000 Privatdepots und stellte fest, dass Sparer mit Vorliebe für Zockerpapiere bis zu zehn Prozent weniger Rendite erzielen als der Gesamtmarkt. Empfehlung: Orientieren Sie sich an Musterdepots oder Anlagetools seriöser Banken. Hilfe bieten zum Beispiel der Investmentfinder von Deutscher Bank, der Anlageplaner von Consorsbank oder die Bessere Geldanlage von Comdirect.

Weltweit streuen

Wer zu einseitig auf eine Wertpapierklasse oder eine Region setzt, der büßt im Schnitt vier Prozent Rendite ein, so die Auswertung der Uni. „Im Hinblick auf Anlageklassen und Länderauswahl sollte man das Depot breit aufstellen“, rät Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank. Die ausgewogene Wertpapiermischung verstetigt Gewinne und verbessert die Renditechance. Allerdings ist eine breite Risiko-Streuung aufwändig und teuer. „Um beispielsweise den Dax nachzubilden, müssten Anleger 30 verschiedene Aktien in unterschiedlicher Gewichtung kaufen“, gibt Alexander Baumgart von der ING-Diba zu bedenken. Preiswerter sei der Kauf von Fonds, vor allem von Indexfond. Die sogenannten ETFs ermöglichen, den Dax oder den US-amerikanischen Dow Jones ohne Ausgabeaufschlag und für sehr geringe Jahresgebühren ins Depot zu legen. Tipp: Das Tool "Bessere Geldanlage" von Comdirect setzt vorrangig auf kostengünstige ETF.
Lesen Sie auch:

Mischfonds
Aktien und Anleihen lieber selbst mischen

Börse
Kurssturz? So handeln Sie richtig

Ruhig Handeln

Reagieren Sie nicht auf jede Kursänderung. Das wird teuer. Den besten Aus- bzw. Einstiegszeitpunkt erwischt man sowieso nicht. Kaufen Sie Aktien und Fonds und lassen Sie diese zunächst laufen. Korrigieren Sie einmal jährlich die Depotzusammensetzung. Empfehlung: Zur Absicherung vorhandener Gewinne Stopps setzen. Das sind Verkaufsgrenzen unterhalber aktueller Kurse, bei deren Erreichen die Aktie automatisch verkauft wird. Das sichert vorhandene Gewinne bei plötzlichen Kurseinbrüchen. Faustregel: Substanzwerte erhalten den Stopp zwölf bis 15 Prozent unter dem aktuellen Kurs, stark schwankende Papiere 20 Prozent. Legen Sie statt 50 Euro besser 50,12 Euro fest - das erhöht die Verkaufschance zum anvisierten Limit. Verwenden Sie Trailing-Stops, wie sie Comdirect und ING-Diba anbieten. Hier steigt das Verkaufslimit automatisch mit, wenn die Aktie klettert.

Verluste nicht aussitzen

Halten Sie nicht zu lange an Verlustbringern fest. Ist ein Papier abgestürzt, sollten Sie es verkaufen. Bedenken Sie, dass bei einem Kursverlust von 60 Prozent bereits ein Gewinn von 150 Prozent nötig ist, um das Minus auszugleichen. Empfehlung: Betrachten Sie stets die Rendite des Gesamtdepots und nicht die einzelner Anlagen.

Depotgebühren sparen

Hohe jährliche Kosten belasten den Anlageerfolg. Bei einem Depotwert von 50.000 Euro und einer Jahresgebühr von 1,0 Prozent kassieren Filialbanken bis zu 500 Euro. Dadurch geht jedes Jahr ein Prozent des Guthabens verloren. Empfehlung: Viele Direktbanken verzichten ohne Wenn und Aber auf Depotgebühren, beispielsweise Consorsbank, DAB Bank, DKB, ING-DiBa und Maxblue.

Tipp: Sie möchten mehr wissen? In unserem sechseitigem Dossier informieren wir Sie detalliert zum Thema "Wohin mit dem Geld im Zinstief: An die Börse - aber richtig!".


621
Download starten

Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Downloads sind den Lesern unseres kostenlosen Newsletters vorbehalten. Geben Sie deshalb bitte hier Ihre E-Mail-Adresse an, bestellen Sie den Newsletter und Sie bekommen den Download an die angegebene Adresse gesandt.

Wichtiger Hinweis: Sollten Sie die Mail nicht innerhalb der nächsten Minuten erhalten, schauen Sie bitte in Ihren Spam-Ordner! Sind Sie bereits Newsletter-Abonnent, geben Sie einfach die E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns den Newsletter bestellt haben und Sie bekommen den Link zum Download per E-Mail zugesandt.

Ihre Email-Adresse:

Mit dem Anfordern des Downloads bestelle ich den kostenlosen Newsletter von biallo.de. Ich kann mich jederzeit wieder abmelden. E-Mail an info@biallo.de genügt. Für die Nutzung der Downloads gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:11666
Nach oben
Anzeige
savedo
Atlantico
1,75 %
Atlantico
Banka Kovanica
1,40 %
Banka Kovanica
Vaba Banka
1,00 %
Vaba Banka
Laufzeit:2 Jahre
Top 5 Tagesgeld
Anbieter Zins  
Audi Bank direct
1,10 %
Audi Bank direct
ING-DiBa
1,00 %
ING-DiBa
Renault Bank direkt
0,80 %
Renault Bank direkt
Ferratum Bank
0,75 %
Ferratum Bank
Consorsbank
0,60 %
Consorsbank
Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 3 Monate
Top 5 Festgeld
Anbieter Zins  
Klarna
1,15 %
Klarna
Deniz-Bank
1,15 %
Deniz-Bank
AutoBank
1,00 %
AutoBank
Crédit Agricole
0,96 %
Crédit Agricole
Pbb direkt
0,90 %
Pbb direkt
Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 2 Jahre
Infoservice-Geldanlage, Foto: Darren Baker/Fotolia.com
.
© 2016 Biallo & Team GmbH Partnerseiten: