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01.04.2015 12:26

ETF-Sparpläne Wachsendes Angebot, schwindende Kosten

von Max Geißler Autor
Sparpläne mit Indexfonds liegen im Trend. Anleger profitieren von geringen Kosten und hoher Flexibilität. Immer mehr Banken bieten ETF-Sparpläne zum Nulltarif.
ETF-Sparpläne Wachsendes Angebot, schwindende Kosten
ETF-Sparpläne zum Nulltarif - hier gibt es sie
Indexfonds gelten als besonders preiswerte Alternative zu aktiv gemanagten Aktienfonds. Die jährlichen Verwaltungsgebühren eines Dax-ETF betragen zum Beispiel höchstens 0,3 Prozent, aktiv gemanagte Fonds verschlingen hingegen bis zu zwei Prozent und kassieren teilweise noch Erfolgsprämien. Zudem fallen für aktiv gemanagte Aktienfonds Ausgabeaufschläge von bis zu sechs Prozent an. Ein Fondssparplan über monatlich 100 Euro verursacht dadurch 72 Euro im Jahr an Kaufgebühr. Betreiben Sie hingegen einen ETF-Sparplan, zahlen Sie höchstens die Hälfte, oft sogar nur ein Viertel davon. Viele Banken offerieren außerdem kostenlose ETF-Sparpläne. Weil sparen mit Indexfonds im Trend liegt, haben viele Banken ihre Palette ausgeweitet. Mancher Anbieter offeriert über 100 Sparpläne zum Nulltarif. Wo lohnt sich die Sparplaneröffnung?
  • S-Broker mit größtem Angebot an ETF: Der Sparkassen Broker hat die Zahl seiner ETF-Sparpläne binnen Jahresfrist verdreifacht. Mit 493 sparplanfähigen ETFs offeriert S-Broker jetzt bundesweit die größte Auswahl an solchen Sparplänen. Die Kosten pro Sparplanrate belaufen sich auf 2,50 Prozent, für 100 Euro fallen also monatlich 2,50 Euro an. Sparfüchse finden bei S-Broker aber auch eine Vielzahl von kostenlosen ETF-Sparplänen. Knapp 90 Stück hält S-Broker nach eigenen Angaben bis zu einer Rate von 200 Euro derzeit vor.
     
  • DAB-Bank mit meisten ETF zum Nulltarif: Die Münchner Direktbank offeriert derzeit rund 260 ETF-Sparpläne, davon gut 160 ohne Kaufgebühr. Ist bei den provisionsfreien ETF nicht der richtige dabei, fallen 2,50 Euro plus 0,25 Prozent je kostenpflichtiger Sparplanausführung an. Eine 100-Euro-Rate verursacht demnach Monatskosten von 2,75 Euro.
     
  • Comdirect überzeugt mit geringen Kosten: Der norddeutsche Onlinebroker ist der Topanbieter für geringe Monatsraten. Die Orderprovision für ETF-Sparpläne beträgt nur 1,5 Prozent vom Umsatz. Das heißt eine Rate von 100 Euro kostet nur 1,50 Euro, eine Rate über 200 Euro nur 3,0 Euro. Die Maximalprovision beträgt 4,90 Euro. Die Zahl der ETF-Sparpläne beziffert Comdirect mit 150, die Hälfte davon, nämlich 75, kann man provisionsfrei erwerben.
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  • Consorsbank mit Kostenvorteilen bei kleiner Rate: Ähnlich wie Comdirect hat auch Consorsbank ein Herz für Kleinsparer. Die Orderprovision für einen ETF-Sparplan beträgt ebenfalls nur 1,5 Prozent je Rate, allerdings deckelt Consorsbank im Gegensatz zu Comdirect die Provision nicht nach oben. Möchten Sie monatlich 400 Euro investieren, sind andere Anbieter preiswerter. Auch die Palette der ETF-Sparpläne ist nicht besonders groß. Consorsbank offeriert insgesamt 80 Stück, davon 40 ohne Kaufgebühr.
     
  • ING-Diba mit neuem Angebot: Marktführer ING-Diba hat seiner kompletten Fondspalette kürzlich Gebührendiät verordnet. Seither sind über 5.000 Fonds und ETFs bei Einmalerwerb zum Nulltarif zu haben. Im Bereich ETF sind insgesamt 30 Sparpläne verfügbar. Die Kaufkosten bewegen sich am unteren Rand vergleichbarer Wettbewerber: Pro Sparplanausführung berechnet die Diba 1,75 Prozent vom Kurswert, eine Rate über 100 Euro kostet demnach 1,75 Euro.
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ETF-Sparpläne: großes Angebot, flexible Sparraten

Da es inzwischen für alle gängigen Aktien-Indizes börsengehandelte Indexfonds gibt, lassen sich sämtliche nennenswerten Investmentstrategien individuell im Depot abbilden. Die Vorteile von ETF-Sparplänen liegen auf der Hand: Durch regelmäßige Einzahlungen gleich bleibender Beträge erwerben Sie Anteile zum günstigen Durchschnittskurs. Das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt einen hohen Betrag teuer zu investieren, entfällt. Zudem können Sie ETF-Sparpläne jederzeit flexibel an Ihre finanzielle Situation anpassen, auch kleine Sparbeiträge oder eine Ratenaussetzung sind möglich. Der Verkauf von Anteilen geht sekundenschnell über die Börse. Zur Aufbewahrung von Fondsanteilen empfehlen sich kostenlose Wertpapierdepots, etwa von DAB, Consorsbank oder ING-Diba.

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