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07.07.2015 15:16

Bank- oder Tagesgeld-Sparplan? Eine Frage der Laufzeit

von Max Geißler Autor
Auch mit Tagesgeld sind Sparpläne möglich. Anleger sind damit sehr flexibel, langfristig bringen klassische Banksparpläne jedoch mehr.
Bank- oder Tagesgeld-Sparplan? Eine Frage der Laufzeit
Ob Tagesgeld oder Banksparplan - Konditionen und Rendite hängen starkt von der Laufzeit ab
1,11 Prozent Zinsen zahlen Wüstenrot und Volksbank Mittweida für Tagesgeld, die VW Bank spendiert 1,10 Prozent. Das ist bundesweit Spitze. Und weil es deutlich höher ist als die aktuelle Inflationsrate, ist es obendrein noch lukrativ. Was viele nicht wissen: Auf Tagesgeldkonten kann man auch Sparpläne einrichten. Dazu eröffnet man einfach einen Dauerauftrag von seinem Girokonto auf das Tagesgeldkonto. Die Höhe der Rate sowie die Ratenfrequenz sind frei wählbar. Und wenn man nicht mehr weitersparen möchte, beendet man einfach den Sparplan.

Tagesgeld: Stabile Zinsen gefragt

Bei der Wahl des Tagesgeldkontos sollte man aufpassen, dass die Verzinsung möglichst stabil ist. Auch wenn in den letzten Jahren das Zinsniveau kontinuierlich zurückgegangen ist, so gibt es Banken, die seit Jahren zu den Topanbietern gehören. Zu diesen Instituten zählen auch Wüstenrot und  VW-Bank, allerdings garantieren diese Institute ihre Topzinsen nur für vier Monate. Anschließend fällt der Guthabenzins auf 0,2 bzw. 0,3 Prozent zurück. Für Sparplan-Sparer ist dieses Zinsmodell ungeeignet. Ertragreicher ist in diesem Fall Tagesgeld ohne zeitlich begrenzten Neukundenbonus. Moneyou zahlt beispielsweise unbefristet 1,05 Prozent für alle Kunden, also auch für Bestandskunden. Das gleiche gilt für die Denizbank, die allerdings nur 0,90 Prozent Zinsen gewährt. Positiv: Da Moneyou quartalsweise die Zinsen gutschreiben, profitieren Sparer zusätzlich vom Zinseszinseffekt. Wer fünf Jahre lang einen Tagesgeld-Sparplan betreibt und monatlich 150 Euro einzahlt, der erzielt bei Moneyou ein Endergebnis von 9.244 Euro – vorausgesetzt der variable Guthabenzins bleibt über die Jahre stabil.

Banksparplan: Begrenzte Freiheiten

Eine zweite Möglichkeit, Kapital ohne Kursrisiken aufzubauen, bieten Banksparpläne. Die funktionieren im Prinzip ähnlich wie ein Sparplan mit Tagesgeld: Monatlich fließt ein bestimmter Betrag auf das Sparkonto und die Bank verzinst die Einlage. Im Unterschied zum Tagesgeldsparplan ist die Ratenhöhe jedoch nur selten frei änderbar und das Kapital bei festen Zinsen nicht abrufbar. Außerdem gestaltet sich die Verzinsung unterschiedlich. Bei Banksparplänen mit festen Zinsen sind die Gutschriften unveränderlich, bei Banksparplänen mit variablen Zinsen schwankt die Verzinsung mit dem Markt, zudem erhalten Anleger laufzeitabhängige Geldprämien.

Stellt sich die Frage: Was ist ertragreicher – Tagesgeld oder Banksparplan?

Ertrag: Laufzeit entscheidend

Entscheidend für die Beantwortung der Frage ist die Laufzeit. Bleiben wir zunächst beim fünfjährigen Beispiel. Der beste festverzinste Banksparplan kommt derzeit von der Denizbank. 2,1 Prozent Guthabenzins summieren sich bei monatlich 150 Euro auf 9.493 Euro – ein Plus gegenüber dem Tagesgeld-Sparplan von Moneyou von rund 250 Euro. Bei variabel verzinsten Banksparplänen ändert sich das Bild. Geringe Basiszinsen halten die Renditen vieler Banksparpläne anfänglich relativ niedrig. So erzielt zum Beispiel der Banksparplan der Postbank bei fünfjähriger Laufzeit nur eine Rendite von 0,79 Prozent. Entsprechend bleibt das Sparergebnis mit 9.182 Euro deutlich hinter dem des Tagesgeld-Sparplans zurück.

Bei längerer Laufzeit verschieben sich allerdings die Vorzeichen: Auch variabel verzinste Banksparpläne erzielen dann bessere Renditen. Auf Sicht von zehn Jahren ermöglicht zum Beispiel der Banksparplan der Denizbank mit 2,6 Prozent eine sehr attraktive Rendite, das Sparergebnis beträgt 20.545 Euro. Auch variabel verzinste Banksparpläne liegen nun dank hoher Bonusprämien meist über dem Tagesgeld-Sparplan. So erreicht der Banksparplan der Steyler Bank mit 1,72 Prozent ein Ergebnis von 19.640 Euro – ein Plus gegenüber unserem Tagesgeld-Sparplan von knapp 600 Euro.
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