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29.02.2016 10:54

Deutsche meiden Börsenpapiere Tagesgeld und Sparbuch liegen vorne

von Max Geißler Autor
Die Zinsen sind im Keller – dennoch setzen deutsche Sparer unvermindert auf verzinste Geldanlagen wie Tagesgeld und Sparbücher. Ist das bei Ihnen genauso?
Deutsche meiden Börsenpapiere Tagesgeld und Sparbuch liegen vorne
Lieber Tagesgeld und Sparbuch als Aktien und Fonds - deutsche Sparer meiden das Risiko
Welche Geldanlage bevorzugen Sie persönlich? Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock wollte es genau wissen und fragte die Deutschen - die Antwort viel ambivalent aus: Die Mehrheit der Bundesbürger bevorzugt sichere Geldanlagen, obwohl den Sparern klar ist, dass angesichts der extremen Tiefzinsen damit kaum Vermögenszuwachs zu erzielen ist. Dass bei steigender Geldentwertung sogar Vermögensverluste drohen, ist deutschen Sparern bewusst, dennoch machen sie um Aktien einen großen Bogen.

Lediglich 15 Prozent der Spareinlagen sind an der Börse investiert, hingegen liegen knapp zwei Drittel des Vermögens, exakt 63 Prozent, auf niedrig verzinsten Konten wie Tagesgeld, Festgeld und Sparbüchern. Fünf Prozent des privaten Kapitals sind laut BlackRock-Studie in Immobilien investiert. Deutsche legen Wert auf Sicherheit bei Banken und Geldanlagen.

Eine Erklärung für das Sicherheitsbedürfnis liefert Martin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie bei BlackRock: „Schnell verfügbare Barreserven geben Menschen das Gefühl, ihre Finanzen unter Kontrolle zu haben, während Vermögen am Kapitalmarkt ein Gefühl der Verunsicherung erzeugt.“

Sparer lieben Sparbuch

Auch die Gothaer Versicherung interessierte sich für die Vorsorgestrategien der Deutschen. In der von ihr initiierten Anlegerstudie 2016 gaben 54 Prozent der Befragten an, ihr Geld sicher und risikolos anlegen zu wollen, im Jahr 2015 waren es nur 43 Prozent. Satte 48 Prozent bevorzugen das Sparbuch als sichere Geldanlage. Dabei sind hier aktuell maximal 1,0 Prozent Zinsen zu holen, zum Beispiel mit dem Sparbuch „abcSpar90“ der ABC Bank. Viele Banken zahlen höchstens halb so viel Zinsen auf das Sparbuch, etwa die VTB Bank, die Postbank oder die Volkswagen Bank. Die Liste der sicheren Geldanlagen ergänzen Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen. Für letztere würden sich 34 Prozent der Anleger entscheiden.


Tagesgeld bringt höhere Zinsen für Sie

Haben Sie auch schon ein Tagesgeldkonto? Denn Tagesgeld bevorzugen laut Gothaer nur 26 Prozent der Befragten, etwa halb so viel wie für das Sparbuch votieren. Angesichts der besseren Renditechancen überrascht dieses Verhalten, schließlich sind mit Tagesgeldkonten von Audi-Bank, Wüstenrot oder VW-Bank mehr als ein Prozent Zinsen drin. „Die Deutschen sind offensichtlich durch die anhaltende Krise verunsichert und streben nach Sicherheit“, begründet Christof Kessler, Vorstand Asset Management bei der Gothaer, das Anlegerverhalten

Kapital in Fonds wird breiter gestreut

Bei Aktien und Fonds sehen die Anleger zwar höhere Renditechancen, aber nur 20 Prozent legen ihr Erspartes in Fonds an, 18 Prozent in Aktien. Oberste Priorität habe die Streuung des Kapitals, so die Gothaer Studie. Immer mehr Anleger investieren nicht mehr nur in einen, sondern in mehrere Fonds. Dabei stehen laut Kessler verstärkt Mischfonds im Interesse der Anleger. Diese könnten Schwankungen der Börsenmärkte über eine breite Diversifikation besser ausgleichen als Aktienfonds.

Kaufen Sie noch Aktien?

Eine Diskrepanz zwischen dem Interesse für Aktien und Aktienfonds und dem tatsächlichen Besitz von Wertpapieren stellte auch Comdirect fest. Bei einer Befragung bezeichnete jeder sechste Bundesbürger Aktien als sinnvolle Geldanlage, Börsenpapiere erwerben möchte aber niemand. Vor allem in Deutschlands Finanzmetropole Frankfurt am Main ist die Zurückhaltung groß. Dort besitzen nur drei von zehn Einwohnern Aktien. Unterschiede bestehen auch zwischen Ost und West: Während 43 Prozent der Einwohner in den alten Bundesländern Aktien, Anleihen oder Immobilien besitzen, sind es in den neuen Bundesländern nur 37 Prozent.
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Leserkommentare
02.03.2016 - von Grote12
Diversifikation
Ich finde es ebenfalls sinnvoll sein Kapital in Fonds breit zu streuen. Ich habe mich allerdings für ETFs entschieden, da die Kosten sehr gering sind und so gut wie kein Fondsmanager den Index schlagen kann, daher bin ich nicht bereit in aktiv gemanagte Fonds zu investieren. ETFs sind zwar schon breit gestreut, allerdings ist es sinnvoll sich ein ganzes Weltportfolio anzulegen. Denn eine sehr breite Streuung verringert das Ausfallrisiko auf ein Minimum und ist absolut sinnvoll bei langfristigen Investments.
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