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07.10.2016 06:31

EZB kauft weniger Anleihen Steigen jetzt die Sparzinsen?

von Thomas Brummer Autor
Die Europäische Zentralbank (EZB) hält seit Monaten das Zinsniveau niedrig. Jetzt drosseln die Währungshüter ihr Anleihenkaufprogramm – zum Wohl der deutschen Sparer?
EZB kauft weniger Anleihen Steigen jetzt die Sparzinsen?
Das Euro-Zeichen vor dem Gebäude der EZB in Frankfurt.
Aus Sicht etlicher Sparer kamen in den vergangenen Jahren aus Frankfurt meist schlechte Nachrichten: Die dort ansässige Europäische Zentralbank (EZB) hatte immer wieder den Leitzins gesenkt und schließlich zu einem radikaleren Mittel gegriffen. Monat für Monat kauft die EZB seit März 2015 europäische Staats- und Unternehmensanleihen in Milliardenhöhe auf. Negative Folge für deutsche Sparer: Magerzinsen auf weiter Flur.


Was macht die EZB?

Eine Meldung macht Sparer hellhörig und weckt zugleich die Hoffnung auf eine Normalisierung der Sparzinsen, etwa für Festgeld oder Tagesgeld. Demzufolge hat die EZB jüngst ihr Anleihenkaufprogramm, im Bankerjargon auch Quantitative Easing genannt, jüngst heruntergefahren. In der der Woche bis zum 30. September kaufte die Notenbank öffentliche Schuldtitel in einer Größenordnung von 11,55 Milliarden Euro. In der Vorwoche waren es noch 15,41 Milliarden Euro. Insgesamt beläuft sich damit das Volumen des Programms auf mehr als eine Billion Euro. Oder anders ausgedrückt: Eine Million mal eine Million – eine eins mit zwölf Nullen. Das EZB-Programm ist zunächst bis März 2017 angelegt, bis dahin soll ein Volumen von 1,74 Billionen Euro erreicht sein.

Wie ist die jüngste EZB-Drosselung einzustufen?

Das ist die Gretchenfrage. „Die vermeintliche Drosselung beruht eher auf temporären Schwankungen im Ankaufprogramm", sagt Ulf Krauss, stellvertretender Abteilungsdirektor für Rentenmarkstrategie bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Am Gesamtvolumen von monatlich 80 Milliarden Euro seien keine Änderungen geplant. Diesbezügliche Gerüchte habe die Bundesbank umgehend dementiert. Bis März 2017 ist damit wohl mit keiner Entspannung der Zinsen zu rechnen. Aber was ist danach? Auch hier halten sich die Experten zurück: „Wir rechnen mit einer Verlängerung des Anleiheankaufprogramms über den März 2017 hinaus“, so Krauss.

Experte rechnet mit steigenden Anleiherenditen

Auf die Aussichten für konservative Sparer angesprochen sieht Krauss ein geteiltes Bild: „Bei Festgeld und Tagesgeld dürfte sich, so lange die EZB den Einlagenzins bei minus 0,4 Prozent hält, kaum etwas ändern. Wahrscheinlich werden aber die Anleiherenditen ansteigen.“

Tipp: Wer auf mittelfristig steigende Anleiherenditen setzt, findet bei Biallo unter Rentenfonds Europa eine Auswahl an europäischen Fonds, die am Anleihemarkt tätig sind. Für Sparer gilt ansonsten: auf Sicht fahren, etwa mit Tagesgeld.
 
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Leserkommentare
07.10.2016 - von Monacus
Der Staat "entschuldet" sich!
Auch so kann man - auf Kosten der Sparer - den Staat entschulden. Das ist wohl der Hauptgrund, warum unser Finanzminister und die Bundesbank nichts gegen diese Katastrophe unternehmen. Dann noch das Bargeld abschaffen, und wir können das Geld nicht mal mehr unter die Matraze legen, um dem Terror der Negativzinsen zu entkommen.
07.10.2016 - von erasmus
Sparzinsen
Noch vor wenigen Wochen hieß es, dass Draghi die monatlichen Einsätze verdoppeln würde. Bislang hat seine Finanzpolitik nichts Positives bewirkt. Keine Arbeitsplätze wurden geschaffen. Im Gegenteil. In Südeuropa steigt die Arbeitslosenquote ständig an. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten 2-3 Jahren keine Zinsanhebung für Sparer eintritt. Eher gehe ich davon aus, dass Sparer mit Strafzinsen auf ihr Guthaben belegt werden.
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