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20.08.2014 12:19

Geldanlage Fünf Finanztipps für Frauen

von und Sabina Hoerder Autor
Geringere Gehälter und Babypausen bekommen Frauen im Berufsleben und erst recht später bei der Rentenhöhe zu spüren. Mit diesen Finanztipps machen sie mehr aus ihrem Geld.
Geldanlage Fünf Finanztipps für Frauen
Mit der richtigen Finanzstrategie können Frauen mehr aus ihrem Geld machen
22 Prozent weniger Geld als Männer bekommen Frauen im Arbeitsleben, so das Berufsnetzwerk Business and Professional Women (BPW) Germany. Besonders in „frauentypischen“ Branchen, wie etwa dem Pflegebereich, liegen die Gehälter oft erheblich unter denen eher männerdominierter Bereiche. Hinzu kommen noch Kinderpausen und Teilzeitarbeit - im Rentenalter schlägt sich dieser Unterschied erst recht nieder: Gerade einmal 696 Euro betrug die durchschnittliche Altersrente von Frauen in den alten Bundesländern nach den neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund. Bei Männern lag sie hingegen bei 986 Euro.

Mit diesen Finanztipps können Frauen gezielt Vermögen aufbauen:

1. Finanztipp: Frauen sollten früh loslegen

„Frauen sollten so früh wie möglich mit dem Sparen beginnen “, sagt Isolde Mischke-Flach. Die Diplom-Kauffrau und selbständige Finanz- und Versicherungsmaklerin berät Frauen als eine der D & M Frankfurter Finanzexpertinnen. Die Zeit hilft beim Sparen. Legt eine junge Frau bereits beim Einstieg ins Berufsleben kleine Beträge beiseite, kann sie nicht nur länger sparen. Sie profitiert zudem vom Zinseszinseffekt: Die erwirtschafteten Zinsen werden gleich wieder angelegt und verbessern über die Jahre das Sparergebnis massiv. Ist noch genügend Zeit bis zur Rente, kann zudem Geld in etwas risikoreichere, aber damit auch chancenreichere Anlagen fließen, beispielsweise in Aktienfondssparpläne. Mögliche Börsentiefs können die Anlegerinnen dann ruhig aussitzen. Rechtzeitig bevor sie das Geld benötigen, sollten sie es jedoch in sichere und weniger schwankende Anlagen umschichten.

2. Finanztipp: Frauen sollten selbst aktiv werden

Oft verlassen sich Frauen beim Thema Geld zu sehr auf ihre Partner. Elke Scholz-Krause, Finanzberaterin für Frauen bei der Frankfurter ESK Cityfinanz, beschreibt das Problem: „Frauen denken, dass sie versorgt sind, weil der Partner gut verdient und später einmal eine gute Rente hat. Doch jede dritte Ehe wird geschieden und auch der Tod des Partners führt dazu, dass die Frauen nicht ausreichend versorgt sind.“ Frauen sollten deshalb unbedingt eigene Altersvorsorgeverträge haben, rät auch Mischke-Flach: „Kommt es wirklich zur Scheidung, wird die Rente des Mannes möglicherweise geteilt, wodurch das Geld im Ruhestand vielleicht bei beiden nicht reicht“. Von den klassischen Rollenbildern sollten sich beide Geschlechter also dringend verabschieden. Es ist wichtig, dass beide Partner auf eigenen Füßen stehen. Wie aber genau beide Partner unabhängig bleiben, das können Frau und Mann gemeinsam planen. Auch bei einer speziellen Finanzberatung für Frauen ist der Partner willkommen.

3. Finanztipp: Für den Notfall sollten Frauen immer flüssig bleiben

Aber aufgepasst, man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen - das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen: „Es sollte nicht zu viel Geld monatlich fest gebunden sein. Eine Notfallreserve muss immer flexibel zur Verfügung stehen.“, sagt Mischke-Flach. Hierfür eignen sich kostenlose Tagesgeldkonten. Damit können Frauen nicht nur jederzeit ohne Kündigungsfrist und Vorfälligkeitszinsen auf ihr Geld zugreifen. Zudem kassieren sie auch noch Guthabenzinsen.

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4. Finanztipp: Frauen sollten fürs Alter vorsorgen

Wer sich im Alter nicht finanziell einschränken möchte, sollte vorsorgen. Als grundlegende Altersvorsorge rät Mischke-Flach zu einem Versicherungsprodukt. Zwar fallen hier Kosten für die Versicherung an, wohingegen die Beiträge etwa bei einem Banksparplan eins zu eins auf dem Konto landen und verzinst werden. Allerdings fließt die Rente aus einer Versicherung ein Leben lang – und je nach Produkt auch schon vor dem Rentenalter, etwa bei Berufsunfähigkeit.
Wer hingegen monatlich Geld auf einen Banksparplan einzahlt, kann im Alter irgendwann vor der Situation stehen, dass das Geld aufgebraucht ist. Dafür bietet der Banksparplan den Vorteil, dass Sparerinnen Geld meist flexibler entnehmen und auch vererben können.

Als Basis seien zumeist staatlich geförderte Sparformen sinnvoll. Je nach persönlicher Situation kann das eine steuerbegünstigte betriebliche Altersvorsorge, ein Rürup-Vertrag für Selbstständige oder ein Riester-Vertrag sein. Von Riester-Verträgen profitieren ganz besonders Familien, denn neben ihrer eigenen Förderung erhalten Mütter auch noch staatliche Zulagen für ihre Kinder. Für jedes bis 2008 geborene Kind gibt es jährlich 185 Euro, für danach Geborene 300 Euro. Riester-Verträge werden in unterschiedlicher Gestalt angeboten: als klassische oder chancenreichere fondsbasierte Rentenversicherung, als Bank- oder Fondssparplan und zur Immobilienfinanzierung. Auch bei Bank- und Fondssparplänen muss zu Rentenbeginn mindestens ein Teil des Ersparten in eine lebenslange Rente fließen.

Besteht eine grundlegende Altersvorsorge, können Sparerinnen je nach Risikoneigung aufstocken, beispielsweise mit einem Fondssparplan. „Staatlich geförderte Produkte, wie Riester, können interessant sein, reichen jedoch nicht aus“, sagt Finanzexpertin Scholz-Krause.
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5. Finanztipp: Frauen sollten immer am Ball bleiben

Während der Erziehungszeiten reduzieren viele Frauen die Beiträge für ihre Altersvorsorge oder setzen sie sogar ganz aus. „Das muss nicht so sein“, sagt Frau Mischke-Flach: „In der Regel haben sich beide Partner für Kinder entschieden, deshalb sollten sie auch die Kosten teilen.“ Frauen, die eine Kinderpause einlegen, büßen bereits Einkommen und damit auch Zahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Lassen sie auch ihre Verträge ruhen, bekommen sie dies später gleich doppelt zu spüren.

Nach der Babypause arbeiten viele Frauen zunächst auf Teilzeitbasis. Wichtig: Haben sie einen Minijob, sollten sie sich nicht von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Denn diese bringt nicht nur vollwertige Pflichtbeitragszeiten und Ansprüche etwa auf Rehabilitationsleistungen, sondern ermöglicht auch die staatliche Förderung auf einen Riester-Vertrag. Hat die Minijobberin ein Kind und keine weiteren Einnahmen, ist bereits eine Sparsumme von 60 Euro im Jahr ausreichend, um die vollen staatlichen Zulagen zu erhalten. Eine hohe Zusatzrente lässt sich so zwar nicht ansparen, aber doch viel mehr, als wenn die Beitragszahlungen komplett ruhen.
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