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22.03.2016 14:04

Rendite optimieren Tagesgeld oder flexibles Festgeld?

von Max Geißler Autor
Gute Zinsen fürs Ersparte und trotzdem flexibel sein: Für Tagesgeld und flexibles Festgeld kein Problem. Mit der richtigen Strategie holen Sie noch mehr raus.
Rendite optimieren Tagesgeld oder flexibles Festgeld?
Gute Zinsen und flexibel bleiben - beides geht
Gut verzinstes Tagesgeld - zumal für Neukunden - überzeugt mit sicheren Renditen und hoher Flexibilität. Benötigen Sie kurzfristig Geld, überweisen Sie die Summe einfach vom Tagesgeldkonto auf Ihr Girokonto – und schon können Sie darüber verfügen. Neben Tagesgeldkonten können Sie das Ersparte auch in sogenanntes flexibles Festgeld anlegen. Dieses Produkt ist eine Mischung aus Tagesgeld und Festgeld. Das Kapital wird für einen bestimmten Zeitraum angelegt und fest verzinst, ein Teil des Geldes bleibt jedoch frei verfügbar.


Flexibles Festgeld begünstigt größere Summen

Ob Tagesgeld oder flexibles Festgeld sinnvoller ist, darüber entscheiden die Laufzeit und der Anlagebetrag. Bei kleinen Anlagebeträgen von wenigen hundert Euro dürfte in der Regel das Tagesgeldkonto die Nase vorn haben, denn hier können Sie bei Bedarf über das gesamte Guthaben verfügen.

Flexible Festgelder gestatten hingegen häufig nur, dass Sie über 20 Prozent des Kapitals frei verfügen können: zum Beispiel das VTB Duo der VTB Bank oder das Festgeld fix & flex der Volksbank Mittweida. Der Rest des Geldes muss auf dem Festgeldkonto verbleiben.

Problem: Angenommen Sie haben 500 Euro angelegt, können Sie also nur über 100 Euro verfügen – in vielen Fällen dürfte das zu wenig sein. Anders sieht die Sache bei höheren Anlagesummen aus. Beträgt Ihre Finanzreserve 5.000 Euro, dann wären bei Engpässen immerhin 1.000 Euro frei verfügbar – ein deutlich größerer Spielraum und damit ein Pluspunkt für flexibles Festgeld.

Mehr finanzielle Flexibilität erlaubt das Kombigeld der IKB Bank, bei dem Sie über 50 Prozent des angelegten Betrags jederzeit verfügen dürfen.

Zinsen für flexibles Festgeld wachsen mit der Laufzeit

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Verzinsung. Gute Tagesgeldkonten garantieren für Neukunden mindestens ein Prozent Zinsen, zum Beispiel ING-Diba und Consorsbank. Topanbieter wie Audi Bank zahlen sogar 1,25 Prozent. Die Verzinsung von flexiblem Festgeld müsste in jedem Fall darüber liegen, damit die Mix-Konten für Anleger interessant werden. Ob das der Fall ist, darüber entscheidet die Laufzeit.

Legen Sie Ihre Finanzreserve für ein Jahr als Kombigeld an, dann erzielen Sie aktuell keine Renditevorteile. Im Gegenteil: Das Festgeld Plus von Pbb direkt gewährt 0,85 Prozent Zinsen, das Kombigeld der IKB 0,70 Prozent. Bei zweijähriger Laufzeit bessert sich zwar die Vergütung beider Produkte auf 1,05 bzw. 0,75 Prozent Zinsen - ein entscheidendes Renditeplus ist das aber nicht.

Bei dreijähriger Laufzeit ändert sich jedoch das Bild: Das Festgeld Plus von Pbb direkt zahlt jetzt 1,35 Prozent Zinsen und damit mehr als alle Tagesgeldkonten.

Das Gute: Im Gegensatz zu Tagesgeld sind die Zinsen bei flexiblem Festgeld für die gesamte Laufzeit garantiert. Weiteren Zinssenkungen können Anleger also gelassen entgegen sehen.
Mein Tipp: Dass Sie als Neukunde meist bessere Konditionen beim Tagesgeld bekommen, ist nichts Neues. Es stellt sich aber die Frage: Wann bin ich Neukunde beim Tagesgeld?

Ihre Anlagealternative heißt klassisches Festgeld

Bevor Sie eine größere Summe in flexibles Festgeld investieren, sollten Sie eine Alternative durchspielen. So können Sie beispielsweise den Anlagebetrag splitten. Wenn zum Beispiel beim gewünschten Kombigeld nur 20 Prozent frei verfügbar sind, dann könnten Sie Ihren Anlagebetrag von 5.000 Euro auch zu 1.000 Euro in Tagesgeld und zu 4.000 Euro in klassisches Festgeld investieren. Die Consorsbank garantiert immerhin ein Jahr lang 0,84 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld, vielleicht auch darüber hinaus. Für dreijähriges Festgeld zahlt die französische Credit Agricole 1,45 Prozent Zinsen – und damit deutlich mehr als das beste flexible Festgeld.

Um die Rendite auf der Überholspur zu halten, sollten Sie das Tagesgeld nach einem Jahr zu einem anderen Topanbieter verlagern. So laufen Sie nicht Gefahr, dass die Tagesgeld-Zinsen nach Ablauf der Zinsgarantie sinken.
Mein Tipp: Zinsen gewiss statt Börsenchaos - hier geht`s zu den aktuell besten Festgeld-Angeboten.
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