Bankgebühren Erhöhungen oft fehlerhaft und unwirksam

Bankgebühren Erhöhungen oft unwirksam

Kevin Schwarzinger
von Kevin Schwarzinger
14.11.2016
Auf einen Blick
  • Gebührenerhöhungen sind nur dann wirksam, wenn die Bank ihre Kunden mindestens zwei Monate im Voraus informiert.
  • Die Bank muss ihre Kunden auf die Möglichkeit einer kosten- und fristlosen Kündigung hinweisen.
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Wenn Banken ihren Kunden Preiserhöhungen ankündigen, geschieht das nicht immer ohne Fehler. Nach Angaben von Verbraucherschützern enthielten einige Schreiben entscheidende Fehler und seien damit unwirksam. Bankkunden müssen in solchen Fällen die Gebührenerhöhung nicht hinnehmen und können die zu viel gezahlten Entgelte zurückfordern.


Wann ist die Gebührenerhöhung unwirksam?

Grundsätzlich müssen Banken und Sparkassen ihren Kunden mindestens zwei Monate im Voraus über die Preisänderung informieren. Das geschieht meist per Brief oder über den Kontoauszug. Dabei muss die Bank ihre Kunden darauf hinweisen, dass ihnen eine kosten- und fristlose Kündigung zusteht. In einigen Fällen sei das schlicht und einfach vergessen worden, wie die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet. Nach eigenen Angaben mahnte die Verbraucherzentrale Sachsen bereits eine Sparkasse erfoglreich ab. Eine andere Bank habe nach der Abmahnung ihre Informationsschreiben angepasst.

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Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit Januar 2016 ist er Volontär.

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