Baudarlehen:    
Tilgungsrate bei Anschlusskredit nicht verringern  
   

Bei der Anschlussfinanzierung für das auslaufende Hypothekendarlehen besteht die Möglichkeit, die Kreditkonditionen an die aktuelle Finanzsituation anzupassen. So kann man zum Beispiel die Kreditrate verändern, höhere Sondertilgungen einplanen oder die Zinsbindung optimieren. Wichtig ist, die Kredithöhe den veränderten Einkommensverhältnissen anzupassen.

Seit dem Erstdarlehen sind inzwischen etliche Jahre ins Land gegangen, möglicherweise ist das eigene Einkommen gestiegen, erzielt der Ehegatte in der Zwischenzeit ebenfalls Einkünfte oder die Ausgaben sind gesunken, weil beispielsweise die Kinder außer Haus sind. In solchen Fällen ist die Erhöhung der Kreditrate sinnvoll, denn dadurch ist man schneller schuldenfrei.

Wichtig: Vermeiden Sie bei der Anschlussfinanzierung auf jeden Fall eine Verringerung der Kreditrate, denn dadurch verlangsamt sich in aller Regel die Tilgungsgeschwindigkeit. Eine geringere Tilgung bedeutet unterm Strich eine längere Kreditlaufzeit und damit höhere Kosten. Nutzen Sie die geringere Restschuld zum Umschuldungstermin lieber zu einer höheren Tilgung und damit zu einer schnelleren Rückzahlung des Kredits.

Tipp: Sind die Hypothekenzinsen niedriger als beim Erstkredit, sollten Sie auf jeden Fall die Tilgungsrate erhöhen, dadurch lässt sich die Restlaufzeit des Anschlussdarlehens deutlich verringern.

Max Geißler

 
   
Quelle: www.biallo.de  

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