| Lebensversicherung: | ||
| Lieber verkaufen als kündigen |
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Die Kündigung einer Kapitallebensversicherung ist meist ein schlechtes Geschäft. Neben Stornogebühren fallen bei Verträgen, die noch keine zwölf Jahre bestehen, auch noch Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von 26,375 Prozent an, falls der Freistellungsauftrag bereits überschritten ist. Bei späterer Kündigung erhalten Versicherte den Rückkaufswert der Police. Dieser setzt sich aus dem eingezahlten Kapital plus einem Gewinnanteil zusammen. In der Praxis entspricht der Gewinnanteil oft dem so genannten Garantiezins, derzeit 2,75 Prozent – eine magere Rendite! Doch es kommt noch schlimmer. Von diesem Betrag ziehen die Gesellschaften noch Stornogebühren ab, meist ein bis zwei Prozent von der Gesamtsumme – in Ausnahmefällen noch höher. Lohnenswerter ist es, die Police zu verkaufen. Erstens ist der Verkauf grundsätzlich steuerfrei, zweitens zahlt der Käufer dem Versicherten mehr, als dieser bei einer vorzeitigen Vertragskündigung von seiner Versicherung bekäme – bis zu 15 Prozent Mehrertrag sind auf diese Weise drin. Das Prinzip: Der Aufkäufer überweist die Versicherungsprämie bis zum Ende der Laufzeit weiter und kassiert dann die gesamte Versicherungssumme. Für beide Seiten ein lohnendes Geschäft. Ansprechpartner ist z. B. das Unternehmen Policen Direkt (Tel. 01805 – 634743), das auch nach dem Verkauf der Police den Todesfallschutz garantiert. Max Geißler |
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| Quelle: www.biallo.de |