Pflegeversicherung:    
Auch Umbaumaßnahmen werden bezuschusst  
   

Im Alter wollen die meisten Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Lässt die Mobilität langsam nach, kann das jedoch zu Problemen führen. Besitzt das Haus zum Beispiel keinen Fahrstuhl, können Senioren ihr Heim oft nur noch eingeschränkt verlassen.

Was viele nicht wissen: Die Pflegeversicherung bezuschusst notwendige Umbaumaßnahmen zur Förderung der Mobilität.

Damit das Wohnumfeld den Anforderungen eines Senioren entspricht und eine möglichst selbstständige Lebensführung erleichtert wird, können Pflegebedürftige beispielsweise den Einbau von Fahrrampen für Rollstühle beantragen oder die Verbreiterung von Türen. Bezuschusst werden auch die Installation eines Treppenliftes in Einfamilienhäusern oder der Einbau von bodengleichen Duschen.

Wer Geld beantragen möchte, der muss zunächst seinen Arzt um ein entsprechendes Attest bitten. Danach wird das Vorhaben bei der Pflegekasse eingereicht. Die Pflegeversicherung vergibt Zuschüsse bis zur Höhe von 2.577 Euro pro Umbaumaßnahme. Allerdings müssen Versicherte einen angemessenen Eigenanteil übernehmen, dieser liegt in der Regel bei zehn Prozent der Baukosten. Der Eigenanteil ist jedoch einkommensabhängig. Über die individuellen Zuschussmöglichkeiten sollten sich Interessierte bei ihrer Pflegekasse vorab informieren.

Max Geißler

 
   
Quelle: www.biallo.de  

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