Kfz-Versicherung
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Thomas Brummer
Thomas Brummer
Bei der Kfz-Versicherung gibt es große Preisunterschiede bei gleicher Leistung.

Warum braucht man eine Kfz-Versicherung?

Die Autoversicherung schützt den Versicherungsnehmer, aber auch dritte Personen vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Der Geschädigte kann sich im Schadensfall direkt an den Versicherer wenden. Schäden am eigenen Fahrzeugt gleicht, je nach Vertragsgestaltung, eine Kaskoversicherung aus.

Muss man eine Autoversicherung abschließen?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtversicherung. Ohne eine Versicherungsbestätigung kann man ein Fahrzeug auf der Zulassungsstelle nicht anmelden und die Benutzung des PKWs auf öffentlichen Straßen - ohne Autoversicherung - nicht erlaubt.

Was leistet eine Kfz-Versicherung?

Sie übernimmt die Folgekosten von Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die man anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall zufügt. Als passive Rechtsschutzversicherung weist sie aber auch unberechtigte Forderungen für den Versicherungsnehmer ab.

Wie berechnen sich die Beiträge?

Sowohl bei der Kasko als auch bei der Kfz-Haftpflicht entscheiden Alter des Fahrzeugs, Wohnort des Halters und die Schadensfreiheitsklasse über die Höhe der Beiträge.

Aber auch andere Dinge wirken sich auf den Beitrag aus wie:

  • Steht das Fahrzeug im Freien, im Carport oder einer verschlossenen Garage?
  • Hat der Autofahrer bei der Versicherung noch andere Policen abgeschlossen?
  • Zahlt man die Prämie einmal im Jahr, halb- oder vierteljährlich? Am günstigsten ist die jährliche Zahlweise in der Autoversicherung.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Es gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestversicherungssumme. Sie beläuft sich auf 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Diese Beträge sollten Sie aber unbedingt freiwillig auf die höchstmögliche Deckung - zurzeit 100 Millionen Euro - erhöhen, raten Experten.

Was ist der Unterschied zwischen Kfz-Haftplicht und Vollkasko?

Schäden, die Sie anderen bei einem Autounfall zufügen, werden durch die Kfz-Haftplicht abgedeckt. Die Kaskoversicherung dagegen deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab.

Ist die Kaskoversicherung auch Pflicht?

Nein. Im Unterschied zur Kfz-Haftpflicht ist sie eine freiwillige Zusatzversicherung, die für Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommt. Dabei kann man zwischen einer Teil- und einer Vollkasko auswählen.

Welche Schäden deckt eine Teilkaskoversicherung ab?

Die Teilkasko zahlt für Schäden am eigenen Fahrzeug, bietet einen zusätzlichen Schutz zur Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie springt ein bei Glasbruch, Brand, Explosion, Diebstahl, Schmorschäden, Hagel- oder Unwetterschäden und einem Wildunfall.

Welche Schäden deckt eine Vollkasko ab?

Die Vollkaskoversicherung zahlt für Schäden bei selbstverschuldeten Unfällen und Vandalismus. Sie ist eine freiwillige Zusatzversicherung zur gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung und schließt die Teilkasko ein. Diese Variante ist bei Neufahrzeugen sehr zu empfehlen, bei älteren Modellen eher nicht.

Wie hoch sollte die Deckungssumme bei einer Kaskoversicherung sein?

Sie richtet sich bei Neuwagen nach dem Listenpreis eines Neufahrzeugs. Bei Autos, die älter als zwei Jahre sind, ersetzt der Versicherer den Wiederbeschaffungswert eines gleichwertigen Wagens.

Lohnt sich eine Selbstbeteiligung?

Wer die Beiträge für seine Kfz Versicherung möglichst niedrig halten möchte, sollte eine Selbstbeteiligung wählen. Zu bedenken ist jedoch, dass sie bei jedem Schadensfall berechnet wird. Hat man also einen Bagatellschaden, kann es sein, dass der Versicherer gar nicht einspringt.

Wie verhält man sich bei einem Unfall richtig?

Bei unklarer Rechtslage oder Personenschäden sollten Sie unbedingt die Polizei rufen. Bei Bagatellschäden sollten Sie sich die Kennzeichen aller beteiligten Autos notieren sowie Namen und Adressen von Beteiligten und Zeugen. Im Anschluss sollte man Unfallplatz und Schäden von allen Seiten fotografieren. Viele Versicherer bieten den Versicherungsnehmern Unfallbögen, auf denen ausdrücklich vermerkt ist, dass es sich nicht um eine Schuldanerkenntnis handelt. Diesen Bogen sollte man gemeinsam ausfüllen und den Unfall der Versicherung melden.

Was bedeutet Schadensfreiheitsrabatt?

Hier belohnt der Versicherer unfallfreie Fahrer. Der Rabatt steigt mit jedem unfallfreien Jahr und je höher er ist, desto billiger wird die Versicherung. Im Schadenfall wird man aber auch wieder zurückgestuft. Ein Fahranfänger startet in der SF Klasse 1/2 mit 120 Prozent Beitragssatz für die Haftpflicht. Ein Autofahrer kann bestenfalls nach 25 unfallfreien Jahren die SF 25 mit 25 Prozent erreichen.

Was muss man beim Wechsel der Kfz-Versicherung beachten?

Möchte Sie den Versicherer wechseln, sollten Sie unbedingt mit der neuen Versicherung klären, ob sich die Tarifbestimmungen auf das neue Versicherungsjahr beziehen. Andernfalls könnte bei einem ungünstigen Schadensverlauf eine Beitragserhöhung anstehen. Vergleichen und Nachfragen ist hier die Devise.

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