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20.11.2015 11:15

Einkaufen im Internet Sicher und schnell bezahlen

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Einer der wichtigsten Fragen beim Online-Shopping: Wie bezahle ich sicher, schnell und zuverlässig? So geht`s.
Einkaufen im Internet Sicher und schnell bezahlen
Umfragen zeigen: Die Deutschen bezahlen am liebsten auch im Internet per Rechnung. Verständlich, ist es doch die transparenteste und kundenfreundlichste Zahlungsmethode – Kunden bekommen die Ware, können diese prüfen und dann bezahlen. Das Problem: Nur etwa ein Drittel der Online-Shops in Deutschland bietet mittlerweile noch diese Zahlungsmethode an, bei Neukunden und in Kaufshops im Ausland ist sie sogar die Ausnahme. Zu groß ist das Risiko von Zahlungsausfällen für die Händler, schließlich ist die Zahlungsmoral auch im Online-Geschäft eher rückläufig.

Per Lastschrift und Kreditkarte

Verbraucherschützer raten daher zur Zah-lung per Lastschrift. Vorteil: Bei Problemen mit Lieferung oder etwaigen Reklamationen können Kunden hier das Geld auf ihr Konto notfalls zurückbuchen. Derartige Möglichkeiten bieten übrigens auch viele Kreditkartenunternehmen.
Beide Fälle bieten Sicherheit – für Online-kunden und Shop-Besitzer: Gibt der Kunde per PIN und / oder TAN die Zahlung online frei, führt der jeweilige Dienstleister – also Bank oder Kreditkarteninstitut – die Überweisung in Echtzeit durch. Der On-lineshop bekommt hierbei sofort eine Be-stätigung, dass der Geldbetrag unterwegs ist. Außerdem garantieren die Anbieter, dass der Kunde einen eventuellen Scha-den durch Datenmissbrauch notfalls nicht selbst bezahlen muss.

Allerdings: Wer per Lastschrift oder Kreditkarte im Internet bezahlt, gibt Daten im Netz preis, etwa Kreditkartennummer, Prüfziffern, Kreditinstitut oder Gültigkeitsdauer der Karte. Und: Wer solche Dienste beim Online-Shopping nutzt, verstößt womöglich sogar gegen die Geschäftsbedingungen seiner Bank. Viele Kreditinstitute verbieten darin ausdrücklich, sensible Daten wie PIN und TAN an Dritte – also den Shop – weiterzugeben. Zudem stellt sich die Frage nach den Kosten, gerade wenn das Geld auf Konten außerhalb Deutsch-lands gelangen soll. Sie sollten vor dem Zahlungsauftrag unbedingt einen genauen Blick in die AGBs ihrer Bank werfen oder mit einem Berater der Bank Rücksprache halten.

Online Bezahlsysteme

Mittlerweile Standard beim Einkauf im In-ternet sind spezielle Bezahldienste wie PayPal, Click & Buy, Sofortüberweisung oder Giropay. Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit im Mobile Payment und arbeiten erfahrungsgemäß recht schnell und zuverlässig – auch über Ländergrenzen hinweg.

Zwar müssen sich Kunden beim jeweiligen Online-Bezahldienst erst registrieren, geben aber Ihre Bankdaten nur einmal im Internet preis – und nicht in jedem x-beliebigen Online-Shop. Alle künftigen Geldtransaktionen beim Online-Shopping regelt dann der jeweilige Dienst. Die Überweisungsvorgänge sind elektronisch verschlüsselt und werden im Lastschriftverfahren abgewickelt oder über das Kreditkartenkonto. Ein weiteres Plus: Online-Zahlsysteme, wie beispielsweise PayPal, versichern jeden Einkauf im Internet – kostenlos. Sollte bei der Kaufabwicklung also irgendetwas schief gehen, bleibt der Kunde nicht auf den Kosten sitzen.

Allerdings haben auch solche Bezahlsysteme ihre Grenzen: Zwar können geleistete Zahlungen widerrufen werden, bereits abgewickelte Zahlungen aber können nicht zurückgefordert werden. Ausnahme: Die Ware ist schadhaft, entspricht nicht den Erwartungen oder trifft gar nicht erst beim Kunden ein. Übrigens: Online-Bezahlsysteme sind kostenlos und brauchen keine zusätzliche Software.

Risiko Phishing: Landet eine Mail im Namen Ihres Bezahldienstes im Postfach, sollten Sie diese stets auf Echtheit prüfen. Wie Banken fordern auch Bezahldienste niemals in Mails dazu auf, die Zugangsdaten zu ändern oder einzugeben.

Neu: Pay direkt

Den Trend zum Online-Handel haben auch die Banken erkannt und unlängst ein neues Bezahlsystem fürs Internet ins Leben gerufen. „Pay direkt“ soll das Online-Bezahlen beim Händler oder über Bezahldienste so überflüssig machen. Der Vorteil für Online-Käufer: Bei Pay direkt müssen keine Kontodaten an „Dritte“ weitergege-ben werden, da dieses Bezahlsystem direkt an das eigene Girokonto gekoppelt ist. Hier melden sich Kunden einmalig bei ihrer Bank für Pay direkt an und können im Online-Shopping alle Geld-Transaktionen gewohnt im sicheren Online-Banking durchführen. Auch gibt es bei Pay direkt einen „eigenen Reklamationsservice“. Kann der Händler beispielsweise den Versand der Ware nicht nachweisen, erhalten Kunden Ihr Geld wieder zurück.
Zwei „Nachteile“ gibt es allerdings: Bei Pay direkt handelt es sich um ein neues rein deutsches Bezahlsystem – viele Online-Shops dürften dies nicht immer akzeptieren bzw. neu einführen. Und: Ihre Bank muss an dieses Bezahl-System ange-schlossen sein. Bei Deutsche Bank, Postbank, Comdirect, Hypovereinsbank, Volks- und Raiffeisenbanken oder Sparkassen ist dies bereits der Fall.

Per Nachnahme und Vorkasse

Auch Vorkasse wird beim Online-Shopping häufig „empfohlen“ – in der Regel für Neukunden. Doch davon raten Verbraucherschützer ab, auch wenn mit-unter Preisrabatte locken: Denn zahlt der Kunde die Ware im Voraus, liegt das Risiko bei ihm. Noch bevor die Ware da ist, hat der Händler sein Geld. Bei Reklamationen, Nichtgefallen oder gar Betrugsfällen an sein Geld zu kommen, kann hier zum Problem werden – gerade bei Bestellungen im Ausland. Auch ein Recht auf Widerruf der Überweisung besteht hier nicht!

Bevor sie also auf den Bezahlen-Button klicken, sollten Käufer sich immer erkundigen, wem sie da eigentlich Geld geben.

Übrigens: Seriöse Onlinehändler bieten auch Neukunden immer mindestens eine alternative Zahlungsmethode an – bei-spielsweise die Lieferung per Nachnahme. Allerdings haben Kunden, die ihren Online-Einkauf cash beim Paketboten bezahlen nicht selten mit hohen Zusatzkosten und oft verwirrenden Preisangaben zu kämpfen, wie die Verbraucherzentrale NRW aktuell in einem Test bei 50 Online-Shops herausgefunden hat: http://bit.ly/1MgbWmO

Bei den genauen Kosten der Zahlungsart Nachnahme zeigt sich so mancher Online-Shop wenig transparent. Jeder vierte Shop gab die einzelnen Kostenbestandteile nicht korrekt an oder vermengte die Kosten einfach, wie der Test der Verbraucherzentrale NRW zeigte. In der Spitze lagen die Versandkosten gar bei zwölf Euro.

Wichtig: Welche Zahlungsmethode Sie auch immer beim Online-Shopping bevorzugen: In jedem Fall sollten Sie Ihre privaten Daten ausschließlich über eine sichere SSL-Verbindung übergeben. Diese erken-nen Sie durch einen separaten Hinweis beim Bezahlvorgang oder am Präfix „https“ in der Internetadresse des Online-Shops.

BaFin fordert mehr Sicherheit

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft soll das Bezahlen in Onlineshops sicherer werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fordert hierzu seit 5. November eine detailliertere Überprüfung der Identität eines Kunden. Zwei der drei Fak-toren sollen künftig beim Online-Bezahlen obligatorisch sein: Code oder Identifikationsnummer, Smartcard oder Mobiltelefon sowie eine biometrische Eigenschaft, beispielsweise ein Fingerabdruck. Allerdings gelten die Regeln erst ab einer Kaufsumme von 30 Euro, zudem sind sichere Online-Bezahlsysteme wie PayPal sowie der Kauf auf Rechnung davon ausgenommen.

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