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02.09.2016 14:48

Konten und Karten Es gibt sie doch noch - kostenlose Girokonten

von Kevin Schwarzinger Autor
Konten und Karten Es gibt sie doch noch - kostenlose Girokonten
Wie viel zahlen Sie bei Ihrer Bank?
Ob Hypovereinsbank, Postbank oder die eine oder andere Sparkasse. Überall wo man hinsieht werden die Gebühren für Girokonten deutlich erhöht.

Das kostenlose Girokonto ist bei vielen Filialbanken ein Auslaufmodell. Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) spricht sogar von einer „fatalen Kostenloskultur“.

Sparkassen wollen nicht den „billigen Jakob“ spielen

Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon hat in seiner Rede während der Handelsblatt Jahrestagung der Kostenlos-Kultur bei Girokonten eine klare Absage erteilt. Dabei konnte er sich auch einen kleinen Seitenhieb an die Konkurrenz nicht verkneifen:

„Zum Glück haben unsere Institute die fatale Kostenloskultur der letzten Jahre nicht mitgemacht. Darauf müssen sich Kunden von Instituten einstellen, die in der Vergangenheit meinten, ihre Leistungen seien nichts wert", so Fahrenschon. Die Konkurrenz müsse sich also überlegen, ob sie weiterhin den „billigen Jakob“ spielen wolle. Einige Filialbanken, wie etwa Sparda-Banken und PSD Banken haben - zum Teil mit Einschränkungen -  kostenlose Konten im Angebot.

Interessant: Die Direktbank und Sparkassentochter 1822 direkt spielt bereits seit Jahren den „billigen Jakob“ und offeriert kostenlose Girokonten sowie Kreditkarten – und das erfolgreich.

Direktbanken als Alternative

Ist das kostenlose Girokonto also akut vom Aussterben bedroht? Klare Antwort: Nein! Direktbanken wie DKB (Deutsche Kreditbank) oder ING-Diba zeigen, dass es auch anders geht. Beide Kreditinstitute bieten dauerhaft kostenlose Girokonten und Kreditkarten an.

Bei der Frankfurter Sparkassentochter 1822 direkt, können Verbraucher mit der Girocard deutschlandweit an allen Sparkassenautomaten Bargeld ziehen. Bargeldeinzahlungen bei der Direktbank sind kostenlos an allen Schaltern der Frankfurter Sparkasse möglich. So profitieren Sie von den günstigen Konditionen einer Direktbank ohne dabei auf den Service einer Filialbank zu verzichten.

Einfach digital mit dem Konto umziehen

Sie denken sich jetzt sicherlich: "Wieso soll ich für die paar Euro im Monat mein Konto wechseln, wo das doch so viel Mühe kostet?". Diese Sorge ist unbegründet, da ein Kontoumzug heute einfacher denn je ist. Viele Direktbanken bieten einen kostenlosen Wechselservice an.

Einmal im Online-Banking eingeloggt, können Sie mit wenigen Mausklicks alle Zahlungspartner auswählen, die dann im Anschluss schriftlich über den Wechsel informiert werden. Deutschlands größte Direktbank, die ING-Diba, hat sogar einen komplett mobilen Wechselservice via Smartphone im Angebot. Das mühsame Durchforsten von Unterlagen gehört somit der Vergangenheit an.

Fazit: Das kostenlose Kontomodell bei der Filialbank um die Ecke mag vielleicht bald der Vergangenheit angehören, aber nicht bei Direktbanken. Es gibt sie also noch, die kostenlosen Girokonten.
Biallo-Lesetipp: Sie wollen Ihr Depot wechseln, scheuen jedoch den Aufwand? Wir von biallo.de zeigen Ihnen, wie Sie mit Deutschlands erstem vollautomatisiertem Depotwechselservice mit wenigen Mausklicks ganz einfach mit Ihren Wertpapieren umziehen.
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Leserkommentare
06.09.2016 - von Biallo-Redaktion
Antwort der Redaktion @Siegfried Kiener
Sehr geehrter Herr Kiener, vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Sparda-Bank als weiteres Beispiel in den Text aufgenommen. Mit besten Grüßen, Ihre Biallo-Redaktion.
06.09.2016 - von betroffen
Was ist wie kostenlos?
@ Herrn Kiener und alle: Die Sparda -Banken und PSD Banken sind am Ende des vierten Abschnitts erwähnt. Die Sparda West zum Beispiel nimmt seit 04/2016 10,- € für die BankCard im Jahr. Ansonsten ist dort noch alles kostenlos. Die Postbank bietet ein Girokonto ohne Gebühren, wenn im Monat 3000,- € eingehen. Dieser Eingang muss kein Gehalt sein. Ausgeschlossen sind lediglich Bareinzahlungen aufs Giro und Überweisungen vom Tagesgeld der Postbank. Das ist alles!
05.09.2016 - von Siegfried Kiener
...und die Sparda?
Zum Jahresende wird gewechselt. In dem Artikel vermisse ich allerdings die Sparda. Sie ist ja meines Wissens gebührenfrei und bleibt es auch hoffentlich !!!
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