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02.09.2015 16:38

Kontoeröffnung per Video Im Praxistest mit kleinen Macken

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Die Post hat es erst seit kurzem, viele weitere Banken schon länger: Identifikation per Video. Wie die Online-Kontoeröffnung in der Praxis klappt.
Kontoeröffnung per Video Im Praxistest mit kleinen Macken
Bei der Deutschen Post geht man in Sachen Postident neue Wege
Warum für ein neues Konto zur Post- oder Bankfiliale pilgern? Viele Banken - und seit kurzem auch die Post selbst - bieten die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung zur Eröffnung eines neuen Girokontos, Tages- und Festgeldkontos oder auch eines Depots komplett über Internet per Videochat an. Was Sie dazu brauchen ist ein internetfähiger PC oder Laptop, der mit einer Webcam und einem Mikrofon ausgestattet ist. Außerdem sollten Sie Ihr Mobiltelefon sowie Ihren gültigen Personalausweis bzw. Reisepass griffbereit haben.

Seit Juli ist Postident auch mobil möglich

Seit Juli ist Postident per Video zusätzlich auch für Tablets und Smartphones möglich. Dazu müssen Sie sich allerdings vorher die entsprechende App „Postident Video“ herunterladen. Die gibt’s kostenlos im Playstore. Sie steht für die Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung.

So funktioniert die neue Video-Identifikation der Post

Nach Eingabe der Daten für die Kontoeröffnung werden Sie bei teilnehmenden Banken automatisch auf die Seite der Post umgeleitet. Dort können Sie entscheiden, ob Sie das klassische Postident-Verfahren in der Filiale nutzen möchten oder lieber das neue Postident per Videochat im Internet durchführen wollen. Wählen Sie Videochat per Internet, wird eine Verbindung zum Callcenter der Post hergestellt. Hier führt Sie ein Mitarbeiter Schritt für Schritt online durch den Identifikationsprozess. Dieser Vorgang soll – laut Post - nur einige wenige Minuten dauern, sicher und rechtskonform sein. Außerdem steht der Service täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung. Klingt nach einem echten Plus gegenüber langen Warteschlangen und rigiden Öffnungszeiten in der Filiale.

ING-Diba, DKB und Co bieten Video-Ident schon seit 2014

Was die Post als Neuheit ankündigt, ist im Grunde aber schon ein „alter Hut“. Seit die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bereits Anfang 2014 den Weg für die Fernidentifizierung per Video rechtlich frei gemacht hat, bieten immer mehr Banken die praktische Identifikation direkt übers Internet als Alternative zum klassischen Postident an. Vorreiter war die SWK-Bank, die Video-Ident im Frühjahr 2014 über einen externen Anbieter zuerst möglich machte. Ihrem Beispiel sind viele – vor allem Internetbanken – gefolgt, wie die ING-Diba, die DKB, Commerzbank, Wüstenrot, Hypovereinsbank oder auch Comdirect. Das Video-Ident der Konkurrenz funktioniert ähnlich dem der Post. Für die Video-Legitimation werden die Kunden aber nicht zur Post, sondern zu privaten Firmen, wie webID-Solutions oder auch ID now umgeleitet, mit denen diese Banken zusammenarbeiten.

In der Praxis dauert´s etwas länger

Stiftung Warentest hat das Verfahren der Identifikation per Video jetzt in der Praxis ausprobiert und es funktioniert. Allerdings geht es nicht ganz so schnell, wie von den Anbietern versprochen. Knapp eine halbe Stunde hat es gedauert, bis der Tester ein Tagesgeldkonto komplett eröffnet hatte. Gegenüber einem Gang in die Filiale, in den meisten Fällen aber immer noch deutlich schneller.

Funktioniert mit kleinen Macken

Wichtige Voraussetzung für reibungslosen Videochat ist eine stabile und schnelle Internetverbindung. Wenn Youtube-Videos ruckelfrei laufen, sollte das laut Tester aber reichen. Nach Eingabe der Daten auf der Seite der Bank geht’s zur Online-Identifikation. Für den Videochat im Test konnte zwischen Skype und einem eigenen Dienst des Anbieters gewählt werden. Hier empfiehlt Stiftung Warentest nicht Skype zu wählen, da unklar sei, inwieweit die sensiblen Daten jederzeit verschlüsselt seien. Bei den eigenen Diensten z.B. von WebID-Solutions oder auch der Post ist dagegen gewährleistet dass sich von Anfang bis Ende keiner dazwischenschalten kann. Ärgerlich ist, dass beim Start des Videochats bislang nicht alle gängigen Browser unterstützt werden. Im Test bei Anbieter WebID-Solutions, funktionierte zum Beispiel Apple´s Standardbrowser Safari nicht. Auch beim Internetexplorer von Microsoft blieb der Bildschirm schwarz. Geklappt hat es schließlich mit Firefox. Beim Videochat selbst lief alles ordnungsgemäß. Etwas Zeit kosteten menschliche Fehler: Mal musste der Ausweis näher an die Kamera gehalten werden, mal hat sich der Mitarbeiter des Videodienstes vertippt und musste die Ausweisnummer erneut eingeben. Verzögerungen, wie sie aber auch bei der persönlichen Identifikation in der Filiale passieren können. Alles in allem also ein echter Komfort-Gewinn mit kleinen Macken.
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