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16.02.2016 17:03

Monatsbericht Girokonto Eine Sperre der Kontokarte reicht nicht

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Sie finden Ihre girocard nicht mehr? Trotz Sperre können Betrüger mit Ihrer Karte samt Unterschrift weiter einkaufen. Warum ein Anruf bei der Bank nicht ausreicht:
Girocard weg? Dann schnell die 116 116 wählen und Karte sperren lassen
Girocard weg? Dann schnell die 116 116 wählen und Karte sperren lassen
Die girocard hieß früher ec-Karte und gibt es zu jedem Girokonto dazu. Mit ihr können Sie im Geschäft bezahlen, am Geldautomaten Bargeld abholen oder Ihre Kontoauszüge ziehen. Da sie häufig gebraucht wird, ist sie im Geldbeutel am häufigsten zu finden. Ist die girocard nicht mehr aufzufinden, weil sie im besten Fall zwischen die Sitze im Auto gerutscht ist, gilt es Ruhe zu bewahren. Im schlechtesten Fall jedoch wurde sie geklaut. Dann sollten Sie schnell handeln und zum Telefonhörer greifen, um die Bank- oder Sperr-Notrufnummer (+49) 116 116 (gebührenfrei und 24 Stunden erreichbar) anzurufen. Mit der Sperre ist es aber nicht getan. Betüger können Ihre girocard dennoch missbrauchen. 

girocard nicht für Einkäufe mit Unterschrift gesperrt

Mit der Sperre ist Ihre girocard nur für Eingaben der vierstelligen PIN gesperrt. Im Handel können Sie jedoch auch nur mit der Unterschrift bezahlen. Diese ist auf der Rückseite der girocard zu finden und leicht zu erlernen. Der oder die Kassier prüfen zudem eh nur selten nach, ob beide Unterschriften genau übereinstimmen - schließlich muss der Betrieb schnell weitergehen. Die Unterschrift-Variante ist zudem für den Händler günstiger, als das sicherere Bezahlverfahren mit der Geheimzahl. Wie geht es also weiter und was ist zu tun? Nur ein persönlicher Besuch bei der Polizei schützt Sie meist sicher vor einer Abbuchung. Und so geht das:
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Abbuchungen vom Girokonto per Rücklastschrift stornieren

Kurz vorweg - es besteht kein Grund zur Panik. Spielen wir das Szenario einfach mal durch: Sie haben Ihre girocard aufgrund von Verlust oder Diebstahl gesperrt. Würde jetzt ein Betrüger mit Unterschrift einkaufen und hätte damit Erfolg, wird diese Abbuchung per Lastschrift von Ihrem Girokonto abgebucht. Ab dem Zeitpunkt haben Sie acht Wochen Zeit die Lastschrift zu stornieren - bei der Bank sagt man dazu "die Lastschrift zurückgeben". Jetzt macht der Banker-Spruch, "prüfen Sie regelmäßig die Kontoauszüge auf Richtigkeit", auch Sinn. 

Der Händler bleibt auf dem Schaden sitzen

Das Geld wird aufgrund der Rückgabe Ihrem Girokonto wieder gutgeschrieben. Und der Händler? Der will freilich an sein Geld, zudem wurde ihm für die vermeintliche Falschabbuchung eine Gebühr von der Bank berechnet. Der Händler hat sich aber verpflichtet, nur rechtmäßige Abbuchungen zu veranlassen und darf bei einer Lastschriftrückgabe Ihre Adresse erfragen. Zum Beispiel, wenn die Bank eine Lastschrift zurückgibt, weil kein Geld auf dem Konto war. Mit der Adresse kann der Händler ein Mahnverfahren einleiten. Im Fall einer Kartensperre darf oder sollte die Bank jedoch die Adresse des Kontoinhabers nicht weitergeben. Der Händler wisse ja, dass er bei Missbrauch der Karte via Unterschrift auf seinem Schaden sitzen bleibt. Er könnte ja auch das teurere und dafür sicherere PIN-Verfahren an seiner Kasse nutzen. Sie können sich also entspannt zurücklehnen.

Sperrdienst der Polizei schützt vorerst für zehn Tage

Bei Diebstahl oder Verlust sollte ein Karteninhaber zusätzlich bei der Polizei eine Anzeige erstatten. In allen Bundesländern, außer in Hessen, geben die Beamten die Sperre in das sogenannte KUNO-System ein. Ausgesprochen heißt das: Kriminalitätsbekämpfung im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung nichtpolizeilicher Organisationsstrukturen. Dann sind alle (!) zum Girokonto gehörenden Karten bei den daran teilnehmenden Händlern auch bei einem Betrugsversuch mit der Unterschrift gesperrt. Allerdings nur für zehn Tage, dann wird die Sperre wieder aufgehoben. Wer die Karte bis zum Ablaufdatum sperren lassen will und nur die gestohlene Karte - statt aller zum Konto gehörenden girocards - , muss die sogenannte Kartenfolgenummer unter www.kuno-sperrdienst.de nachmelden. Diese erfahren Sie am einfachsten von Ihrer Bank.
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