Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Dienstag, 27.09.2016 10:41 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Konten & Karten > Überweisung ins Ausland
Artikel bewerten:
AAA
24.01.2013 12:13

Überweisung ins Ausland Zwei Wege – unterschiedliche Kosten

von Max Geißler Autor
Überweisungen ins Ausland können Gebühren verursachen, müssen aber nicht. Sparfüchse wählen die gebührenfreie Strategie.
Überweisung ins Ausland Zwei Wege – unterschiedliche Kosten
Überweisungen rund um die Welt können ein teures Vergnügen sein
Bankkunden, die Geld in ein Nachbarland überweisen wollen, sollten auf die Art der Überweisung achten. Beim Onlinebanking stellen die Geldinstitute zwei verschiedene Möglichkeiten des Geldtransfers zur Verfügung: die Sepa-Überweisung und die Auslandsüberweisung. Während erstere Überweisungsform kostenlosen Geldtransfer ermöglicht, erfordert letztere Gebühren. Die Kosten können mehr als zehn Prozent des überwiesenen Betrags ausmachen.

Die Sepa-Überweisung (Single Euro Payments Area) bedeutet so viel wie „Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum“. Die standardisierten Sepa-Überweisungen ermöglichen für Euro-Transfers in andere europäische Staaten die gleichen Gebühren wie bei Inlandsüberweisungen. Das heißt, in der Regel sind diese Überweisungen kostenlos. Verbraucher müssen lediglich die Internationale Kontonummer des Empfängers angeben (IBAN-Nummer) sowie die Banknummer (BIC-Code oder Swift-Code). Mögliche Empfängerländer sind alle Staaten der Europäischen Union, die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Schweiz und Monaco. Die maximal zu überweisenden Höchstbeträge können allerdings unterschiedlich hoch ausfallen. Während etwa Comdirect Euro-Aufträge ohne Betragslimit entgegen nimmt, begrenzt die ING-Diba Sepa-Überweisungen auf 50.000 Euro.

Überweisung ins Ausland kostet Gebühr

Teurer und komplizierter wird es, wenn Bankkunden die klassische Auslandsüberweisung wählen. Sie ist eigentlich für Überweisungen in fremder Währung gedacht oder wenn Geld in außereuropäische Länder transferiert werden soll. Einfache Euro-Überweisungen in EU-Nachbarländer sind aber auch möglich – dann allerdings gegen Gebühr. „Die Kosten sind deutlich höher als für inländische oder SEPA-Transaktionen“, berichtet André Kauselmann von der ING-Diba. Auftraggeber und Zahlungsempfänger können aber miteinander vereinbaren, wer die Kosten tragen soll. „Um spätere Streitigkeiten zu vermeiden, ist es ratsam von vornherein festzulegen, welche Gebührenvariante zum Einsatz kommen soll“, rät Kauselmann. Drei Alternativen stehen zur Wahl:
  • OUR: Hier trägt der Überweisende die gesamten Kosten. Dazu zählen auch die Gebühren, die das Geldinstitut des Empfängers beim Eingang des Überweisungsbetrages berechnet.
  • SHARE: Wenn diese Vereinbarung gewählt wird, übernimmt der Auftraggeber die Gebühren seiner Hausbank und der Empfänger die Kosten, die bei seinem Geldinstitut sowie zwischengeschalteten Zahlungsdienstleistern anfallen.
  • BEN: Bei dieser Überweisungsform muss der begünstigte Zahlungsempfänger, der Beneficiary, sämtliche Kosten tragen - auch die des Absenders.
Wichtig: Wenn eine Überweisung ins Ausland den Wert von 12.500 Euro übersteigt, muss der Bankkunde sie an die Bundesbank melden. „Dies gilt unabhängig davon, ob er die Überweisung in Euro oder Fremdwährung aufgibt und ob der Empfänger innerhalb oder außerhalb der EU residiert“, erklärt Kauselmann. Bei der Auswertung der Meldungen ist die Bundesbank aber zu strikter Geheimhaltung verpflichtet. Sie verwendet die Daten lediglich zur Erstellung der Zahlungsbilanz.

Tipp: Die entsprechenden Meldeformulare können die Verbraucher auf der Website der Bundesbank (www.bundesbank.de) kostenlos herunterladen und anschließend ausdrucken.
  Anbieter Details Ertrag pro Jahr
Sie sparen pro Jahr 
 
1.
 
Kommentare
+9,15 € 
73,05 gespart
2.
 
Kommentare
+5,34 € 
69,24 gespart
3.
+4,58 € 
68,48 gespart
Datenstand: 21.09.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
OO Online-Konditionen

Noch mehr Verbrauchertipps?

Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Biallo-Newsletter!

Leserkommentare
Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
25.11.2015 - von Jens Schröder
An Zocke bei Auslandsüberweisungen der Commerzbank
Das sollte man wissen: Habe 640,- Euro in Eiro auf eine französische Bank überwiesen und mußte hierfür 15,- Euro an Gebühren zahlen, trotz BIC und EBAN. Diese Überweisung hat sicherlich der Bank unheimlich viel Arbeit verursacht... volle Abzocke auch bei der Commerzbank !
10.07.2015 - von Marcel
Auslandsgebühren
Es ist ein Unding, was die Höhe der Gebühren für Auslandsabhebungen betrifft. Wofür? Dann fragt man sich doch auch wofür wir ein Europa sind, wenn da solche gravierenden Unterschiede gemacht werden.
01.12.2014 - von Uwe Schulze
Unglaublich....
Bei einer Zahlung i.H.v. 7350 Euro (umgerechnet 5832,12 GBP) erhielt der Empfänger 141,06 GBP (oder knapp 2,5%) weniger auf dem Konto gutgeschrieben. Gibt es hier denn keine EU-Beschwerdestelle? Die Banken in GB hebeln so die SEPA-Regelung gnadenlos aus. Die kontoführende deutsche Bank kann nicht intervenieren. Die sagt nur, dass man das Geld in Euro komplett an die Empfängerband leite und dort zu deren Hauskurs umgerechnet werden, der natürlich zu ihren Gunsten von den offiziellen Kursen abweichen darf. Unglaublich, aber wahr!
24.03.2014 - von Jan Krohn
es fehlt noch mehr...
Bei SEPA-Uberweisungen in nicht Euro-Waehrungen (z.B. Pfund) kann die Empfaengerbank den Wechselkurs frei festlegen. Bei einer Ueberweisung von 5000 Euro nach England habe ich so 150 Euro Wechselkursverlust gehabt. Eine klassische Auslandsueberweisung haette nur 40 bis 50 Euro gekostet. Die Aussage, SEPA ist immer guentsiger fuer den Kunden ist also reiner Essig.
26.02.2012 - von 08/15-Investor
was fehlt...
Der Artikel geht auf Hintergründe ein und erläutert die Situation im Auslands-Überweisungsverkehr. Was aber fehlt ist ein Eingehen auf Dienstleister, die keine klassischen Banken sind, jedoch auch weltweite Geldtransfers ermöglichen und die teilweise im Web residieren oder über Shops in der Stadt verfügbar sind. Eine Übersicht dazu, bzw. welche preiswerten Möglichkeiten im weltweiten Transfer sich hier ev. auftun, wäre an dieser Stelle äußerst hilfreich!
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Cheryl Savan / Shutterstock.com ID:6543
Nach oben
Top 5 Tagesgeld
Anbieter Zins  
Audi Bank direct
1,10 %
Audi Bank direct
ING-DiBa
1,00 %
ING-DiBa
Renault Bank direkt
0,80 %
Renault Bank direkt
Ferratum Bank
0,75 %
Ferratum Bank
Consorsbank
0,60 %
Consorsbank
Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 3 Monate
Übersicht der aktuellen Geldautomaten-Gebühren, Foto: colourbox.com
Anzeige
.
© 2016 Biallo & Team GmbH