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13.10.2015 09:46

Prepaid-Kreditkarte Was tun, wenn die Bank die Kreditkarte verweigert?

von Max Geißler Autor
Verweigert Ihnen die Bank die Kreditkarte, kann eine Prepaid-Karte eine gute Option sein. Sie schließt Kreditrisiken aus, dient aber als vollständiges Zahlungsmittel.
Prepaid-Kreditkarte Was tun, wenn die Bank die Kreditkarte verweigert?
Die Bank lehnt die Visa- oder Mastercard ab? Eine Prepaid-Karte könnte die Lösung sein
Hat Ihre Bank den Antrag auf eine Visakarte oder Mastercard abgelehnt, dann liegt das meist an unzureichender Bonität. Die von der Bank durchgeführte Schufa-Abfrage war in diesem Fall negativ, entweder weil Sie zu viele Kredite laufen haben, in Zahlungsrückstand sind oder Ihr Einkommen schlichtweg unzureichend ist. Kreditkarten sind aber für viele Aktivitäten im Internet oder für Fernreisen eine wichtige Voraussetzung. Wenn Sie zum Beispiel online einen Flug buchen oder am Bankautomat in Asien Bargeld abheben wollen, geht ohne Kreditkarte meist nichts.

Was können Sie in dieser Situation tun?

Eine Möglichkeit, zu einer Kreditkarte zu kommen, eröffnen Prepaid-Karten. Diese Kreditkarten arbeiten auf Guthabenbasis. Vor dem Einsatz müssen Sie zunächst Geld auf das Kreditkartenkonto einzahlen. Mit dem Guthaben im Rücken können Sie dann in Geschäften und Restaurants zahlen, an der Tanke Benzin nachfüllen oder im Ausland Geld abheben.

Wie komme ich an eine Prepaid-Karte?

  1. Fragen Sie Ihren Bankberater, welche Prepaidkarte er im Angebot hat. Solche Geldkarten funktionieren im Gegensatz zur klassischen Kreditkarte auf Guthabenbasis, können also nicht ins Minus rutschen. Vorteil: Die Prepaid-Karte wird von Kreditinstituten auch ohne Schufa-Auskunft ausgegeben. Damit können Sie auch bei negativem Schufa-Eintrag eine Kreditkarte erhalten. Das gleiche gilt für Minderjährige. Prepaid-Karten werden vor allem an onlinegestützten Karten-Terminals akzeptiert. Viele Karten tragen den Vermerk „Electronic use only“. Es gibt aber auch Prepaid-Karten, die überall einsetzbar sind, zum Beispiel die Payback Visacard.
     
  2. Vergleichen Sie im Internet die Bedingungen und Kosten für Prepaidkarten. Unser Prepaid-Kreditkartenvergleich zeigt, was die Jahresgebühr der Hauptkarte kostet und ob die Kreditkarte an ein Girokonto gebunden ist oder nicht. Auf den Detailseiten erfahren Sie, ob die Karte Guthabenzinsen zahlt, was das Abheben am Geldautomaten kostet und wie teuer eine eventuelle Überziehungen ist. Stellen Sie die Schieberegler auf die gewünschten Parameter ein, etwa auf niedrige Jahresgebühr oder niedrige Sollzinsen, und Sie entdecken die am besten zu Ihnen passende Karte.
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Welche Haken haben Prepaid-Karten?

So schön eine Prepaid-Karte ist, sie hat auch Nachteile. So fordern fast alle Prepaid-Karten eine Jahrespauschale. Diese liegt zwischen 15 und 30 Euro, in Einzelfällen auch höher. Die Pajango Cristallcard der Landesbank Baden Württemberg berechnet zum Beispiel 37,90 Euro pro Jahr. Ein teures Unterfangen. Greifen Sie besser zur Visa Prepaidcard von Wüstenrot. Die kostet nichts und spendiert die ersten 24 Abhebungen am Geldautomaten zum Nulltarif. Danach fallen im In- und Ausland nur 99 Cent an.

Nachteile auf einen Blick

  • Keine generelle Akzeptanz: Bei der Buchung von Mietwagen oder Hotelzimmern kann es zu Problemen kommen, da die Kreditkarte auf Guthabenbasis häufig nicht als Sicherheit akzeptiert wird. Viele Unternehmen verlangen klassische Kreditkarten mit Kreditfunktion.
     
  • Wenig Bargeld am Bankautomat: Manche Banken begrenzen die Höhe der Auszahlungen bei Prepaid-Karten auf 100 oder 200 Euro.
     
  • Gebührenfalle Geldautomat: Bis zu fünf Euro Gebühr berechnet manche Prepaid-Karte. Bei einigen Banken kostet sogar das Aufladen der Kreditkarte eine Gebühr.

Tipp: Die Clubmobilkarte des ADAC berechnet außerhalb Deutschlands keine Gebühr für Bargeldabhebungen und schreibt zudem Guthabenzinsen von 0,25 Prozent p.a. gut.

Gibt es die klassische Kreditkarte auch auf Guthabenbasis?

Ja, das gibt es. Bankkunden mit geringem Einkommen oder mit geringer Bonität können ein Girokonto ohne Dispokredit beantragen. Stimmt die Bank zu, so ist in der Regel die Vergabe einer Kreditkarte ohne Kreditrahmen möglich, zum Beispiel bei ING-Diba, Consorsbank und Mittelbrandenburgischer Sparkasse. Die ING-Diba geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie ermöglicht bei ihrem Girokonto-Student einen Dispokredit bis 500 Euro. Da die zum Girokonto gehörende Visacard den Dispokredit ausnutzen kann, darf der Student die Kreditkarte bis zur Verfügungsgrenze ins Minus treiben.
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