Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Sonntag, 29.05.2016 21:04 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Konten & Karten > Kreditkarten

Kreditkarten Vergleich: Ohne Jahresgebühr und kostenloses Bargeld

Wer auf der Suche nach der geeigneten Kreditkarte ist, sollte genau vergleichen. Die meisten Kreditkarten sind weltweit einsetzbar, sowohl im täglichen Geschäfts- wie Privatleben, als auch bei Geldtransaktionen im Internet. Kreditkarten werden im Fall von MasterCard oder Visa von Banken in Zusammenarbeit mit Kreditkartenorganisationen ausgegeben, im Falle von Diners und American Express direkt von der Kartengesellschaft. Der Name Kreditkarte rührt aus der Tatsache, dass Kreditkarten dem Karteninhaber oftmals einen Kredit gewähren.

Kreditkarten Top-Anbieter:

25 Euro Startguthaben!
Anzeige

Ihre Vorteile:

  • Bis zu 2 Monate zinsfreie Zahlpause
  • Gebührenfrei Euro abheben
  • Sicher online einkaufen
75 Euro Gutschrift!
Anzeige

Ihre Vorteile:

  • Mit kostenlosem Girokonto
  • Visakarte ohne Gebühren
  • Euroweit kostenlos Bargeld
Kostenlos Bargeld abheben
Anzeige

Ihre Vorteile:

  • 1plus Visa Card ohne Jahresgebühr
  • Weltweit gebührenfrei bezahlen
  • Weltweit 1% Tankrabatt
Niedrige Jahresgebühr:
Bargeldversorgung:
Zusatzleistungen:
Niedrige Sollzinsen:
Jahresumsatz:
ohne Girokontenbindung
nur Prepaid-Karten
Nur Angebote mit Direktkontakt
    Karte Anbieter Details Jahresgeb.
Sollzinssatz
Zusatz-
leistungen
 
1.  
Gebührenfrei MasterCard GOLD
0,00
18,32%
2.  
1plus Visa-Card
0,00
13,16%
3.  
Lufthansa Senator Credit Card
0,00
8,56%
4.  
Lufthansa HON Circle Credit Card
0,00
8,56%
5.  
GoldCard
45,00
13,11%
6.  
Barclay Gold Visa
0,00
16,99%
7.  
ICS Visa World Card
0,00
14,85%
8.  
Miles&More Lufthansa Miles & More Credit Card Blue
55,00
8,56%
9.  
Lufthansa Frequent Traveller Credit Card
65,00
8,56%
10.  
mobilKarte Gold
99,00
12,24%
11.  
Premium-Karte
97,00
13,08%
12.  
Lufthansa Miles & More Credit Card Gold World/Business
100,00
8,56%
13.  
Barclays New Visa
0,00
16,99%
14.  
ICS Visa Foto Card
25,00
14,85%
15.  
ICS Visa World Card Gold
35,00
14,85%
16.  
Online-Classic-Karte
0,00
13,08%
 
17.  
Visa Classic / MasterCard
22,00
14,11%
18.  
Barclaycard Platinum Double
95,00
16,99%
19.  
VisaCard
33,00
13,8%
20.  
for Students
12,00
16,99%
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

Ein Vergleich von Kreditkarten rechnet sich immer!

Mehr als 1.000 verschiedene Kreditkarten werden in Deutschland angeboten – zuweilen sogar ein Dutzend vom gleichen Anbieter, die sich dennoch deutlich unterscheiden. Mehr als die Hälfte der Deutschen haben dennoch keine dieser Kreditkarten und wissen einfach nicht, wo sie in der Kreditkartenflut zugreifen sollen und zögern. Und viele zweifeln bei Kreditkarten – vor allem beim Blick auf die Jahresabrechnung –, ob Ihre Kreditkarten-Wahl die Richtige war. Oft ist die Kreditkarte schließlich nur „zufällig“, etwa beim Abschluss eines Girokontos, zum Kunden gekommen.
Alles „gebührenfrei“ ist ja schon beinahe ein Schlachtruf vieler Kreditkartenanbieter. Doch der Kunde sollte bei der Auswahl der richtigen Kreditkarte genau hinschauen, vor allem auf seine eigenen Bedürfnisse und unseren Vergleich nutzen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was die Kreditkarte überhaupt leistet, wie sich die einzelnen Typen unterscheiden, welche Dienste sie bieten, was sie kosten, wie sicher sie sind.

1. Was ist überhaupt eine Kreditkarte?

Die Bezeichnung „Kreditkarte“ ist in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts entstanden – abgeleitet vom Englischen „creditcard“: Und anders als in Deutschland anfänglich stirnrunzelnd betrachtet, ist sie gerade keine Karte für Menschen, die Kredit brauchen – sondern eine für vertrauenswürdige Kunden, denen ein Finanzdienstleister einen oft sogar kostenlosen Kredit gewährt, mit dem dieser in einem Restaurant oder im Einzelhandel Waren und Dienstleistungen bezahlen kann. Darum möchten die Herausgeber von Kreditkarten in der Regel vorher erfahren, ob ihr Kunde auch kreditwürdig ist.

Vorteil von Kreditkarten: Sie können die Kreditkarte in aller Regel überall auf der Welt sofort einsetzen – ohne Umtausch, Abhebung oder ähnliche Hürden. Neben den realen Geschäfts- und Privattransaktionen leisten Kreditkarten aber auch gute Dienste bei Online-Käufen. Zudem können sie ihren guten Namen per Kreditkarte auch als Sicherheit einsetzen. Zum Beispiel beim Leihen eines Autos im Ausland, wenn sie nur die Kreditkarte einlesen lassen müssen, statt eine Kaution in bar zu hinterlassen. Die Kreditkarte wird bei den beiden Hauptanbietern Mastercard und Visa stets von Banken zusammen mit den Kreditkartenorganisationen ausgegeben. Bei den Urvätern dieser Zahlungsmittel – Diners-Club und American-Express – kommt die Kreditkarte dagegen direkt von dieser ausgebenden Gesellschaft. Die vier Anbieter teilen sich übrigens fast den ganzen europäischen und amerikanischen Kreditkartenmarkt.

Tipp: Sofern Sie nicht gerade ständig in Japan oder anderen eher exotischen Ländern unterwegs sind, ist deshalb eine Visa-, Mastercard oder mit Einschränkungen American-Express-Karte die richtige Wahl. Schon mit Diners Club werden Sie bei vielen Läden und Restaurants keine Akzeptanz finden.

2. Kreditkarten Vergleich: Darauf kommt es an

Grundsätzlich gibt es sogenannte „echte“ Kreditkarten und „unechte“ Kreditkarten. Das ist ein wesentlicher Unterschied – denn nur die echten Kreditkarten gewähren Ihnen auch wirklich Kredit; bei den unechten Kreditkarten bürgt niemand für Ihre Kreditwürdigkeit. In englischsprachigen Ländern heißen sie darum auch gar nicht „creditcard“.

Wer eine „echte“ Kreditkarte besitzt, der bekommt als Inhaber dieser Kreditkarte jeden Monat eine genaue Abrechnung darüber, was er mit dem Einsatz der Kreditkarte (zu Lasten seines Kontos) erworben hat. Das können Waren und Dienstleistungen sein. Diese Abrechnung sollten Sie nicht mit der Rechnung verwechseln, die Sie zum Beispiel für die Garantie oder Gewährleistung brauchen! Diese auch im umsatzsteuerrechtlichen Sinn wichtigen Belege bekommen Sie als Kreditkarteninhaber immer beim Kauf und zwar vom Händler, Autoverleiher oder Kellner.

Was bedeutet die Kreditkartenabrechnung? Diese Auflistung zeigt, was Sie sofort bezahlen oder in Raten abzahlen. Die erste Variante ist in Deutschland die gebräuchlichste. Die Summe der Abrechnung wird sofort und in einer Summe bei Fälligkeit von ihrem Girokonto abgebucht.

Zunächst noch einmal zu den fünf unterschiedlichen Kreditkartentypen:

2a. Der Klassiker: Chargekarte

„To charge“ heißt zu Deutsch: berechnen. Bei der Chargekarte gibt es monatlich eine Rechnung, die sofort oder innerhalb eines Anschlusszeitraums bezahlt werden muss. Der Kunde bekommt also einen Kredit vom Zeitpunkt des Kaufs einer Ware bis zur Fälligkeit der Rechnung seines Kreditkartenunternehmens. Für diesen Kredit bezahlt er nichts an Zinsen.

Vorsicht: Wenn das Konto, von dem die Kreditabrechnung abgebucht wird, nicht ausreichend gefüllt ist – oder womöglich schon stark im Dispo, dann können hohe Überziehungszinsen anfallen. Die Summe auf der Kreditkarte kann also schnell zweistellige Kreditzinsen nach sich ziehen. Herausragende Anbieter wie etwa die DKB haben ihre Kreditkarte mit einem Girokonto verbunden, dass ebenfalls sehr günstige Zinskonditionen aufweist.

Immer mehr in Mode kommt auch Variante zwei der Chargekarte – die streng genommen gar keine reine Chargekarte ist: der sogenannte revolvierende Kredit. Dabei können die Kunden je nach Bank oder Kreditkartenvertrag jeden Monat einen Teil der offenen Summe zurückzahlen. Das können standardmäßig nur fünf Prozent sein, aber auch 50 Prozent. Eine feste Rückzahlungsrate ist in der Regel aber nicht festgelegt, und die Kunden können ihre dauerhaft zur Verfügung gestellte Kreditsumme auch durch eine Sondertilgung nach Belieben ganz ablösen. Innerhalb Ihres persönlichen Verfügungsrahmens, der sich nach der Bonität richtet, können Sie aber diesen revolvierenden Kredit per Kreditkarte immer wieder neu nutzen.

Tipp: Halten Sie die Umsätze auch beim Bezahlen mit der Plastikkreditkarte immer im Blick – und sorgen Sie dafür, dass unmittelbar oder mittelbar (durch das Überziehen des Girokontos) nicht ständig horrende Zinsen fällig werden. Gelingt Ihnen das nicht, dann lassen Sie die Finger von diesem Typ der Kreditkarten. Es gibt bessere Alternativen (siehe unten).

2b. Die Haupt-Alternative: Debitkarte

Mehr als die Hälfte der Deutschen haben keine echte Kreditkarte – aber fast jeder hat eine Girocard, früher auch EC-Karte genannt. In anderen Ländern wird diese Art der Karte auch als Kreditkarte gezählt, in Deutschland ist die sogenannte Debitkarte nur selten mit den Kennzeichen von Mastercard oder Visa zu finden. Dafür meist mit dem Logo Ihrer Hausbank. Denn bei einer Debitkarte wird das Geld sofort beim Bezahlen von Ihrem Girokonto abgebucht – einen zinslosen Kredit gibt es also nicht, sondern bestenfalls einen teuren Kredit durch die formlose Überziehungsmöglichkeit Ihres Kontos. Damit wird diese Kreditkarte schnell bei notorischen Überziehern eine sehr kostspielige Form der unechten Kreditkarte.

Die Girocard heißt übrigens international oft Maestro-Karte und wird vom Kreditkartenunternehmen Mastercard herausgegeben - oder V-pay; dann stammt sie vom Konkurrenten Visa. Seltener verbreitet ist noch die Visa-Electron-Karte. Diese Debitkarten können Sie übrigens ganz leicht von echten Kreditkarten unterscheiden: Sie haben nämlich keine auf der Kreditkarte deutlich fühlbare Hochprägung.

Wenn der Händler noch einen früher üblichen Imprinter (besser bekannt als: „Ritsch-Ratsch-Maschine“) nutzt, in der die Kreditkarte zusammen mit einem Formular eingelegt wird, muss die Kreditkarte eine Hochprägung haben – sonst können Sie dort damit nicht bezahlen.

2c. Der Newcomer: Daily-Chargekarte

Auch die Daily-Chargekarte weist mehrere Merkmale auf. Sie ist ein wenig Charge-, ein wenig Debitkarte. Die Abrechnung erfolgt über ein rein abrechnungstechnisches Kreditkartenkonto. Dieses Kreditkartenkonto kann nur durch Aufladen – meist über Ihr Girokonto – im Guthaben geführt werden. Der Kunde entscheidet damit praktisch selbst, wie hoch sein Kreditkartenlimit sein soll. Denn das Kreditkartenausgebende Geldinstitut legt formlos einen Kreditrahmen auf die Einzahlungssumme, der durchaus beim Doppelten dieser Summe liegen kann. Eine formelle Bonitätsprüfung gibt es dazu nicht.

Solange man das Guthaben hat, werden alle Umsätze dem Kreditkartenkonto sofort belastet. Ist das Guthaben aufgebraucht, springt sozusagen der Kreditrahmen ein. Und wenn die Monatsabrechnung kommt, wird ein eventuelles Soll vom Girokonto per Lastschrift eingezogen. Hohe Verzugszinsen wie beim revolvierenden Kredit entstehen so nicht. Aber es können dennoch auf zwei Arten Kosten entstehen: Entweder, indem Ihr Girokonto überzogen wird – oder dadurch, dass Sie ständig unverzinste Guthaben auf dem technischen Kreditkartenkonto parken, die anderswo einen Zinsgewinn gebracht hätten.

2d. Die Schufafreie: Prepaid-Kreditkarten

Wer nicht kreditwürdig ist – oder seine Kosten besonders gut im Griff behalten möchte – der muss deshalb nicht auf eine Kreditkarte verzichten: Inzwischen gibt es nämlich auch sogenannte Prepaid-Kreditkarten, bei denen alle Zahlungen auf Guthabenbasis abgerechnet werden. Was Sie bezahlen wollen, muss also vorher auf dem Konto der Kreditkarte bereit liegen. Kredit gibt es nicht – und die Händler erkennen solche Prepaid-Kreditkarten auch und prüfen vor der Annahme einer Zahlung, ob die Summe vorhanden ist.

Prepaid-Kreditkarten können Sie darum auch nur an Akzeptanzstellen benutzen, die mit einem elektronischen Lesegerät online verbunden sind. Meist sind Prepaid-Kreditkarten auch nicht hochgeprägt und es steht der Aufdruck „Electronic use only“ auf ihnen.

Großer Vorteil dieser Kreditkarten ist: Versteckte Kosten können nicht anfallen, da Sie die Kreditkarte ja nicht überziehen können. Und Prepaid-Kreditkarten werden auch an Kinder und Jugendliche vergeben oder Menschen, die wegen eines Negativeintrags bei der Schuldnerauskunft Schufa keine echte Kreditkarte bekommen würden. Zuweilen gibt es auch eine Guthabenverzinsung auf die Einlagen des Prepaid-Kontos.

Ganz kostenlos ist das Prepaid-Vergnügen mit der Kreditkarte aber häufig dennoch nicht. Denn manche Herausgeber verlangen bei jedem Einsatz der Kreditkarte Gebühren – andere sogar für das reine Aufladen oder den Besitz der Kreditkarte. Auch der Bargeldbezug am Automaten kostet Gebühren. Ein guter Anbieter wie beispielsweise die Visa-Prepaid der Wüstenrot gewährt dagegen 24 gebührenfreie Abhebungen mit Kreditkarte pro Jahr und bietet auch sonst faire Konditionen.

Tipp: Aufladen und Benutzen einer Prepaid-Kreditkarte sollte immer gebührenfrei sein. Wer in großen finanziellen Problemen ist, sollte – wenn überhaupt – nur eine Prepaid-Kreditkarte mit Pfändungsschutz nutzen. Sonst könnte das auf dem Kreditkartenkonto vorab einbezahlte Guthaben gepfändet werden.

2e. Die Virtuelle: Online-Kreditkarten

Eine besondere Spielart der Prepaid-Kreditkarte ist die virtuelle. Das bedeutet: Diese Kreditkarte ist nicht als reales Plastikrechteck vorhanden, dass Sie beim Einkaufen im Kaufhaus oder im Restaurant einsetzen können. Die virtuelle Kreditkarte ist nur eine Abfolge von Zahlen, die Sie zum Einkaufen am Telefon oder online benötigen. Und genau darum gibt es sie auch.

Denn viele Menschen wollen außerhalb ihrer vier Wände gar keine Kreditkarte real einsetzen – aber für viele Geschäfte im Internet, zuweilen auch nur für das Lesen eines Online-Abos einer Zeitschrift oder den Kauf einer App für das Smartphone, werden Kreditkartendaten verlangt. Dazu reichen diese virtuellen Kreditkarten.

Tipp: Wählen Sie statt der virtuellen Kreditkarte immer die reale Prepaid-Kreditkarte. Damit können Sie bei Bedarf zu den gleichen Konditionen auch außerhalb des Internet einkaufen.

Haben Sie sich für den Typ einer Kreditkarte entschieden? Dann geht es ans Kleingedruckte. Denn oft gibt es vom selben Anbieter eine ganze Handvoll verschiedener Kreditkarten. Lassen Sie sich aber von der Fülle der Kreditkarten nicht verwirren. Sie müssen Ihre Kreditkarten Bedürfnisse prüfen – und danach entscheiden, was Ihnen wichtig ist.

3. Die Grundgebühr ist wichtig – aber nicht alles

Viele Kunden schauen vor allem darauf, dass der Besitz einer Kreditkarte nichts kostet. Doch die monatliche Grundgebühr „Null“ ist nicht das entscheidende Kriterium für eine Kreditkarte. Der beste Anbieter in einem Vergleich aller Einzelkosten von mehr als 130 Kreditkarten ist die Netbank – doch gratis bietet sie grundsätzlich keine Kreditkarte an. Erst ab 4.000 Euro Jahresumsatz ist die Mastercard Classic kostenfrei. Andere Anbieter verlangen zwar nie Fixkosten bei ihrer Standard-Kreditkarte. Kostenlos weltweit Geld abheben, mit der Kreditkarte und die attraktiven Zinsen für Guthaben und Soll katapultieren aber die Netbank in Front.

Ähnlich gut sehen beim Gegenrechnen von Leistungen und Kosten auch die Goldkreditkarten der Deutschen Bank und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse aus. Nicht ganz billig – aber mit vielen Extra-Leistungen, die massiv Geld sparen können, wenn die Karte oft und auf Reisen benutzt wird.

4. Die Transaktionskosten können teuer werden

Eine Kreditkarte zu besitzen muss nicht teuer sein – aber die Kreditkarte einzusetzen, das sollte nie teuer werden. „Wer die Kreditkarte an fremden Geldautomaten nutzt, zahlt nach wie vor teils happige Gebühren“, warnt etwa die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Beispiel: Bei der grundgebührenfreien sogenannten „Genial-Card“ (eine Visa-Karte) der Hanseatic Bank kostet es gleich fünf Euro Gebühren, wenn Sie 100 Euro in Österreich mit der Kreditkarte abheben. Der Vielreisende ins Ausland wird das ansonsten mit relativ guten Konditionen aufwartende Hanseatic-Produkt also wohl lieber nicht als erste Wahl mit sich führen. Da wählen Sie lieber Anbieter wie die Sparkassentochter 1822direkt, mit deren Visa- oder Mastercard Sie europaweit (Achtung: außer in Deutschland selbst!) kostenlos Geld abheben können. Bei der DKB gibt es mit der Visa Kreditkarte sogar weltweit an jedem Automaten kostenlos Bargeld.

Verbraucher müssen genau wissen, was sie mit der Kreditkarte tun wollen – und wo. Nicht jeder will ja kostenlos weltweit mit der Kreditkarte Geld abheben. Vielleicht interessieren auch nur die Kosten für den Einsatz der Kreditkarte beim Einkauf an einer Kasse. Die liegen übrigens bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse im gesamten Euroraum bei null Euro. Wie übrigens bei jeder anderen Kreditkarte auch.

Transaktionskosten können überdies auch verdeckt auftreten, ohne dass der Kunde das sofort bemerkt, weil andere Dienstleister als die Kreditkartenfirma oder Bank Gebühren für den Kreditkarteneinsatz verlangen. „Besonders dreist langen Fluggesellschaften bei Kreditkarten-zahlungen zu“, warnt Sascha Straub, Jurist der Verbraucherzentrale Bayern.

Die Verbraucherschützer teilen mit, dass bei Inlandsflügen oft eine Kreditkartengebühr verlangt wird: das sogenannte Surcharging. Zwischen fünf und 9,50 Euro seien verbreitet. „Die Lufthansa erhebt bei Langstreckenbuchungen per Kreditkarte sogar 18 Euro“, so Straub. Und selbst eine Kundenkreditkarte bei einer Fluggesellschaft schütze nicht generell vor der Zusatzgebühr. In Frankreich, Italien und Österreich übrigens ist dieses Surcharging bereits verboten. In Deutschland unterliegt die Kreditkartengebühr der Vertragsfreiheit – und der Kunde muss dementsprechend bewusst handeln.

5. Zinsen vergleichen spart gewaltig

Kredit zu haben ist eine gute Sache. Aber kein Kredit ist mittelfristig kostenlos. Bei Kreditkarten können die Zinskosten – wie auch beim Girokonto – zu einem finanziellen Desaster werden. Die Unterschiede bei den Kreditkarten, vor allem bei den Sollzinssätzen sind immens. Zwischen einstellig und deutlich zweistellig können die Prozentsätze liegen, wenn ein Soll entsteht.

Aber hier kommen auch noch die unterschiedlichen Arten der Kreditkarten ins Spiel: Die DKB Visa Kreditkarte in Verbindung mit dem Girokonto ist da zum Beispiel ein sehr starkes Angebot. Weltweit kostenlos Geld abheben, 1,30 Prozent Zinsen auf dem Guthaben der Visa-Card und nur 7,90 Prozent Dispo - das ist sehr fair.

Keine Zinsen fallen bei den sogenannten Prepaid-Kreditkarten an, bei denen man zunächst einmal Geld auf das Kreditkartenkonto einzahlt und sich aus diesem Guthaben dann bedient. Das schafft natürlich auch Kostensicherheit. Der Kunde muss also wissen, wie er sich einschätzt – und seine Bedürfnisse beim Kreditkarteneinsatz.

Wenn Sie zu diesem Thema noch mehr lesen wollen, klicken Sie einfach hier...

6. Extra-Leistungen, die sich lohnen

Je billiger die Kreditkarte, desto weniger Zusatzleistungen? Das muss nicht sein. Bonusprogramme oder Auslandskrankenversicherung bieten oft auch schon Basiskreditkarten mit null Euro Fixkosten.

Generell gilt aber schon, dass besondere Services auch eine höhere Grundgebühr beinhalten. Oder gar einen Benutzerkreis, in den man selbst mit stattlichen Fixkosten beim Einsatz der Kreditkarte nicht kommt. Die sehr gute Frequent-Traveller-Mastercard der Lufthansa erhält etwa nur derjenige Kunde, der treu und oft mit der Kranichlinie geflogen ist. Dann sind aber auch Extra-Meilen beim Fliegen drin – und obendrein Guthabenzinsen, Reise-Rücktrittskostenversicherung, Auslands-Krankenversicherung, Mietwagen-Vollkaskopolice sowie vieles mehr. Extra-Leistungen können also helfen, viel Geld zu sparen. Vor allem, wenn Sie die Kreditkarte oft und zum Beispiel auf Auslandsreisen einsetzen. Auch die Gold- oder Platinum-Kreditkarten von Payandgo, der Netbank oder Mercedes-Benz punkten hier mit umfassendem Reiseschutz. Wer aber eigentlich nur im Inland beim Einkaufen die Kreditkarte einsetzt – und sonst nie – der sollte einen Blick auf die Basisvariante des gleichen Anbieters werfen.

7. Wie sicher sind Kreditkarten – und was offenbaren sie über mich?

Anhand Ihrer Kreditkartenabrechnung entsteht ein recht genaues Bild darüber, was Sie wann wo mit der Kreditkarte gekauft haben. Je mehr Sie die Kreditkarte einsetzen, umso genauer das Bild. Auch das mag ein Grund sein, warum zum Beispiel inzwischen auch Internet-Shops eigene Kreditkarten herausgeben. Auf der Kreditkarte selbst aber ist über Sie nur wenig mehr als Ihr Name zu erfahren. Das sind die wesentlichen Merkmale und ihre Bedeutung bei einer Kreditkarte:

  • Name des Kreditkarteninhabers: Er steht geprägt auf der Vorderseite – und ist auf dem Magnetstreifen gespeichert.
  • Kreditkartennummer: Diese einmalige Identifikationsnummer hat 16 (bei American Express: 15) Stellen; sie steht auf der Vorderseite der Kreditkarte und ist auf dem Magnetstreifen oder Chip maschinenlesbar gespeichert. Die ersten vier Ziffern bezeichnen die Kreditkartengesellschaft, die fünfte die Art der Kreditkarte und die sechste erläutert, ob es eine Erst-, Partner-, Firmenkarte oder etwas anderes ist. Die Ziffern sieben bis zum Ende bezeichnen einen Teil Ihrer Kontonummer und individuelle Prüfziffern.
  • Ablaufdatum: Ist dargestellt als Monat und Jahr und herausgehoben geprägt auf der Vorderseite. Auch maschinenlesbar ist die Angabe gespeichert. Bis zum letzten Tag dieses Monats ist die Kreditkarte gültig.
  • Prüfziffer: Sie ist nur auf dem Magnetstreifen oder Chip gespeichert.
  • Ihre Unterschrift: Sie wird von Ihnen sichtbar auf der Rückseite auf einem vorgesehenen Feld geleistet.
  • Kreditkartenprüfnummer (CVC2 oder CVV2): Sie steht auf der Rückseite – meist kursiv gedruckt, aber nicht geprägt; elektronisch ist sie auf der Kreditkarte nicht gespeichert. Vor allem bei Online-Käufen mit der Kreditkarte werden die letzten drei Ziffern aber oft abgefragt.
  • Pin: Sie kann nicht vom Magnetstreifen abgelesen werden – erst der Kreditkartenherausgeber gleicht sie etwa beim Geldabheben oder an Terminals im Ausland online ab. Pin und Kreditkarte sollten Sie nie gemeinsam aufbewahren.
8. Wer haftet, wenn die Kreditkarte verloren geht oder missbraucht wird?

Wichtigste Regel im Fall von Kreditkartenverlust oder -diebstahl: Melden Sie den Verlust sofort Ihrer Kreditkartengesellschaft! Hier die wichtigsten Zentralrufnummern:

Kreditkarte Rufnummer zur Kartensperre
Visa 0800 - 811 8440
Mastercard 0800 - 819 1040
American Express 069 - 97 97 1000
Diners Club 0180 – 2345454
EC-Karten: 01805 – 021021

Sobald Sie dort den Verlust der Kreditkarte gemeldet haben, müssen Sie für missbräuchliche Verfügungen, die danach geschehen, nicht mehr aufkommen. Für Schäden, die davor entstanden sind, haften Sie mit maximal 100 Euro (je nach Anbieter) – falls Sie nicht grob fahrlässig mit der Kreditkarte umgegangen sind. Das heißt zum Beispiel, Ihre Pflicht zur sorgfältigen Aufbewahrung vernachlässigt, die Benachrichtigung ohne Grund verzögert oder die Geheimzahl auf die Kreditkarte geschrieben haben. Kennt ein Dieb Kreditkarte und Geheimzahl, so werden Sie es vor Gericht kaum glaubhaft machen können, dass Sie trotzdem sorgsam mit diesen Daten der Kreditkarte umgegangen sind.

Aber nicht immer muss die Kreditkarte abhanden kommen, damit Ihnen ein Schaden entsteht. Kontrollieren Sie deshalb stets Ihre Kreditkartenabrechnung. Wenn Sie dabei eine Buchung bemerken, die falsch oder gar nicht von Ihnen getätigt wurde, können Sie die Zahlung melden und stornieren lassen. Mündlicher Widerspruch und schriftliche Stornierung sind die richtige Reihenfolge. In aller Regel bekommen Sie den Zahlbetrag sofort zurück, wenn Ihre Angabe richtig war. Das ist insbesondere nach einem Auslandsurlaub sehr viel nervenschonender als die Barzahlung – etwa, wenn Sie dort irrtümlich statt 95 Euro 195 Euro bar gezahlt haben. So eine Kreditkarte kann eben auch nach dem Einkauf sehr praktisch sein.

9. Kreditkartenwahl: Acht wichtige Fragen helfen bei der Auswahl
  1. Will ich die Kreditkarte nur im Inland einsetzen – oder auch stark im Ausland nutzen?
  2. Will ich nur bargeldlos Einkaufen – oder ist mir auch kostenloses Geldabheben mit der Kreditkarte wichtig?
  3. Will ich wirklich auf Kredit einkaufen – oder lieber nur das ausgeben, was ich zuvor als Guthaben eingezahlt habe?
  4. Will ich die Kreditkarte nur zum Zahlen – oder auch Rabatte, Versicherungen oder Meilen sammeln?
  5. Wie hoch ist die Grundgebühr der Kreditkarte– und ist diese an Mindestumsätze gebunden?
  6. Muss ich zur Kreditkarte auch ein Konto eröffnen?
  7. Wie hoch sind die Kosten beim Einsatz der Kreditkarte (siehe Frage 1 und 2)?
  8. Wie hoch sind die Sollzinsen bei der Kreditkarte – und wann fallen sie an?
Tankrabatt Günstig tanken dank Kreditkarte

Tankrabatt Günstig tanken dank Kreditkarte

Es gibt Kreditkarten, mit denen Sie Meilen sammeln. Andere wiederum beinhalten Versicherungen. Und Vielfahrer können mit diesen Kreditkarten günstig tanken.
Kreditkarten Lohnt sich für Sie die goldene Kreditkarte?

Kreditkarten Lohnt sich für Sie die goldene Kreditkarte?

Früher waren goldene Kreditkarten ein Statussymbol. Heute leisten sich viele Verbraucher den Genuss von VIP-Service, Einkaufsrabatten und umfangreichem Reiseschutz. Brauchen Sie diese auch?
Weltweit online einkaufen Günstig und sicher zum Weihnachtsgeschenk

Weltweit online einkaufen Günstig und sicher zum Weihnachtsgeschenk

Beim Händler an Ihrem Ort ist der Einkauf unschlagbar persönlich und einfach. Doch immer mehr Menschen kaufen auch online Geschenke. Dabei versuchen Online-Kunden ihr Kaufglück nicht nur bei großen und bekannten Versandhändlern wie Amazon, Ebay und Co.
Nach oben
Fotos:Maria Sbytova / Shutterstock.com,Colourbox.de
© 2016 Biallo & Team GmbH