Versicherungen Jährlich bezahlen spart Geld

Versicherungen Jährlich bezahlen spart Geld

Annette Jäger
von Annette Jäger
13.05.2014
Auf einen Blick

Beiträge jährlich statt monatlich zu zahlen, ist bei Sachversicherungen oft günstiger. Dass es sich auch bei Lebensversicherungen lohnt, ist vielen unbekannt.

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Bei der Auto- oder auch bei Sachversicherungen wie Hausrat- oder Haftpflichtpolice kommt man unter dem Strich meist günstiger weg, wenn man seinen Beitrag einmal im Jahr bezahlt, anstatt monatlich. Ein Beispiel: Bei Cosmos Direkt kostet die KFZ-Versicherung mit Vollkaskoschutz zum Beispiel 68 Euro pro Monat. Am Jahresende hat man so 816,60 Euro bezahlt. Wählt man die jährliche Zahlungsweise, zahlt man nur 720,20 Euro. Fast 100 Euro Ersparnis macht die jährliche Zahlungsweise aus. „Dies gilt auch bei Lebensversicherungen – nur ist die Ersparnis dort versteckter“, sagt Georg Plötz, Altersvorsorgeberater bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Bei Riesterrenten-Verträgen oder klassischen Kapitallebensversicherungen rechnet sich ebenfalls die jährliche Zahlungsweise. Sie bringt ganze fünf Prozent Ersparnis. Bei einem Monatsbeitrag von 300 Euro sind das immerhin rund 180 Euro im Jahr. Allerdings wirkt sich diese Ersparnis nicht direkt auf den zu zahlenden Beitrag aus wie bei der KFZ-Versicherung. Sie macht sich erst am Ende der Laufzeit bemerkbar, denn „sie wirkt sich auf die garantierte Ablaufleistung aus“, erklärt Plötz – diese steigt nämlich.

Jährliche Zahlungsweise lässt garantierte Leistung steigen

Denn bei Renten- oder Lebensversicherungen wird von jedem Beitrag eine bestimmte Summe als Abschlag weggenommen, um verschiedene Gebühren zu begleichen – unter anderem der Abschlag für die monatliche Zahlungsweise. Der Rest wandert in den Spartopf und wird verzinst. Zahlt man nun seinen Beitrag jährlich, ist der Abschlag geringer und der verzinste Sparanteil wird größer. Fazit: Das Garantiekapital steigt. Auf eine Laufzeit von 20 oder 30 Jahren gerechnet ist das eine ganz schöne Summe.

Der einzige Haken an der jährlichen Zahlungsweise: „Man muss einmal den gesamten Jahresbeitrag vorauszahlen“, sagt Plötz. Danach empfiehlt es sich, für die eigene Buchführung weiterhin den Monatsbeitrag per Dauerauftrag vom Konto abbuchen zu lassen und auf einem Tagesgeldkonto zu parken. „Dann hat man im nächsten Jahr gleich die Summe parat und profitiert auch noch von den Zinsen“, sagt Plötz.

Übrigens: Nicht alle Versicherer verlangen Aufschläge für die monatliche Zahlungsweise. Die Debeka beispielsweise nimmt gar keinen Zuschlag und gestattet es dem Versicherungsnehmer sogar, die 60 Euro Jahresbeitrag für die private Haftpflichtversicherung in monatlichen Beiträgen von fünf Euro zu entrichten.

Tipp: Gut verzinste Tagesgeldkonten finden Sie mit dem Biallo.de-Tagesgeld-Vergleich.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

Schnell stellte ich fest, dass der unverstellte Blick von außen durchaus von Vorteil ist bei der kritischen Aufbereitung dieser Themen. Bei Biallo schreibe ich noch immer über Versicherungen, Gesundheit und Soziales. Neuland sind diese Themen heute nicht mehr.

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während meines Studiums der Neueren Geschichte in München begann ich als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 kam ich zu biallo.de, damals waren Versicherungsthemen für mich Neuland, über Gesundheitspolitik las ich in der Zeitung oder bekam die Auswirkungen als Patientin zu spüren.

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