Reiserücktrittsversicherung Das ist die beste Lösung für Sie!

Reiserücktrittsversicherung Das ist die beste Lösung für Sie!

von Klaus Winter
27.08.2015
Auf einen Blick

Urlaube werden oft Monate vor dem Reisetermin gebucht – was aber, wenn etwas dazwischenkommt und der Urlaub nicht angetreten werden kann?

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Die Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Stornokosten, die bei einem kurzfristigen Rücktritt wenige Tage vor Reisebeginn bis zu 100 Prozent der Reisekosten ausmachen können. Aber Reiserücktrittsversicherung ist nicht gleich Reiserücktrittsversicherung: Die Policen unterscheiden sich schon erheblich voneinander – in Preis und Leistung.



Reiserücktrittsversicherung: Leistungsgründe sind ausschlaggebend

Die Reiserücktrittsversicherung zahlt klassischerweise bei Erkrankungen, einem Verlust des Arbeitsplatzes oder einem familiären Schicksalsschlag – der Leistungskatalog sollte aber möglichst weit gefasst sein, und die Reiserücktrittsversicherung sollte auch dann einstehen, wenn eine Prüfung wiederholt werden muss, wenn es einen Hausratschaden oder einen Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden gibt. Außerdem sollte der Kreis der Personen möglichst groß sein, bei denen der Grund für den Reiserücktritt liegen könnte: Am besten zählen zu diesen Risikopersonen der Reiserücktrittsversicherung neben den Familienmitgliedern auch Lebenspartner und alle Personen, die Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder betreuen.
 

Jahrespolice für Alleinreisende mit 2.000 Euro Versicherungssumme inkl. Reisseabbruchsversicherung

 Anbieter Tarif Jahresbeitrag
 Elvia Vollschutz 65 Euro
 TravelSecure Basispaket 67 Euro
 Hanse Merkur RR mit Urlaubsgarantie 69 Euro

 

Jahrespolice für Familien mit 6.000 Euro Versicherungssumme inkl. Reiseabbruchsversicherung

 Anbieter Tarif Jahresbeitrag
 Elvia Vollschutz 175 Euro
 TravelSecure Basispaket 187 Euro
 Hanse Merkur RR mit Urlaubsgarantie 189 Euro

 

Falle Vorerkrankung

Kritisch könnte es für den Versicherungsschutz der Reiserücktrittsversicherung werden, wenn Sie Vorerkrankungen oder chronische Erkrankungen haben, die sich kurz vor der Reise verschlimmern und dazu führen, dass Sie nicht reisen können. Denn die Gründe für einen Nichtantritt der Reise müssen immer unerwartet sein, wenn die Reiserücktrittsversicherung zahlen soll. Wer aber schon seit längerer Zeit krank ist, erkrankt nicht unerwartet, wenn sich die Erkrankung verschlechtert. Chronisch Kranke sollten unbedingt vor Vertragsabschluss mit der Reiserücktrittsversicherung Kontakt aufnehmen und klären, wie sich die Krankheit auf den Schutz der Reiserücktrittsversicherung auswirkt.

Reiserücktrittsversicherung: Kombination mit Reiseabbruch ist sinnvoll!

Eine klassische Reiserücktrittsversicherung springt dann ein, wenn vor Reisebeginn etwas passiert, was Sie die Reise nicht antreten lässt: Nach Reisebeginn aber ist sie nicht mehr zuständig – und die Reise beginnt zum Beispiel schon mit dem Einchecken am Heimatflughafen. Die Kosten für einen Reiseabbruch aus den versicherten Gründen übernimmt dagegen die Reiseabbruchversicherung. Sie kann im Paket mit einer Reiserücktrittsversicherung gebucht werden.

Welche Reiserücktrittsversicherung nehme ich für den Urlaub?

Zunächst einmal sollten Sie grundsätzlich nicht in Urlaubsstimmung eine Reiserücktrittsversicherung im Reisebüro oder im Rahmen der Online-Buchung abschließen. Oft gelten die nur für die gebuchte Reise und sind deutlich teurer als Reiserücktrittsversicherungen, die als Ganzjahrespolicen alle Reisen eines Jahres abdecken. Die besten Anbieter für eine Reiserücktrittsversicherung sind aktuell vor allem die TravelSecure (Basispaket), die HanseMerkur (Rücktritt plus Urlaubsgarantie) sowie die Elvia mit dem Vollschutz. Alle diese Reiserücktrittsversicherungen sehen Leistungen bei Rücktritt und Abbruch vor, der Katalog der Risikopersonen ist weit gefasst, und auch die Leistungsauslöser der Reiserücktrittsversicherungen sind verbraucherfreundlich gestaltet – unter anderem zählen neben Krankheiten und dem Verlust des Arbeitsplatzes auch eine Impfunverträglichkeit, ein größerer Schaden am Eigentum oder die Nichtversetzung eines Schülers dazu.

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Klaus Winter
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