Zahnersatzversicherung Was die besten Tarife auszeichnet

Zahnersatzversicherung Was die besten Tarife auszeichnet

Oliver Mest
von Oliver Mest
23.10.2016
Auf einen Blick
  • Abhängig vom Versicherer klaffen die Leistungen deutlich auseinander.
  • Achten Sie darauf, ob die Kosten für Implantante, Inlays oder Keramikverblendungen eingeschlossen sind.
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Zahnzusatzversicherungen sind beliebt in Deutschland – viele möchten ihr strahlendes Lächeln gut versichert wissen und wollen frei wählen können, wenn es um die Qualität von notwendigem Zahnersatz geht. Aber Zahnersatzversicherung ist nicht gleich Zahnersatzversicherung – die Leistungen gehen deutlich auseinander. Die wichtigsten Leistungsmerkmale haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

Privatärztliche Behandlung – Umfang sicherstellen!

Wichtig ist zunächst einmal, dass Sie als Privatpatient behandelt werden können – auch mit einer Zahnzusatzversicherung keine Selbstverständlichkeit. Es gibt Tarife, die ausschließlich bei Behandlungen im Rahmen der Regelverordnung die Kostenbeiträge der gesetzlichen Kassen aufstocken. Im Idealfall sollten aber die Kosten für die Privatbehandlung umfangreich erstattet werden.

Wird eine privatärztliche Versorgung erstattet, stellt sich die Frage nach dem Erstattungssatz für Zahnersatz. Die Zahnersatzversicherung sollte mindestens 70 Prozent der Gesamtrechnung tragen – natürlich abzüglich des Kassenanteils. So haben Sie die Gewähr, dass von 1.000 Euro Zahnarztrechnung maximal 300 Euro Eigenanteil für Sie verbleiben, egal, wie hoch der Kassenanteil tatsächlich ist.
 

Zahnersatzversicherung: Wann wird geleistet?

Nicht jede Zahnersatzversicherung zahlt für alle Arten von Zahnersatz und den damit zusammenhängenden Behandlungsmethoden. Achten Sie darauf, ob zum Beispiel die Kosten Implantate, Inlays oder Keramikverblendungen getragen werden. Entscheidend ist daneben vor allem auch die Zahnstaffel: Denn auch wenn die Erstattungssätze vieler Versicherer großzügig bemessen sind, werden sie durch die sogenannten Zahnstaffeln begrenzt. Das ist die Summe der Erstattungen, die in den ersten Jahren geleistet wird.

Die Tarife sollten entweder die Begrenzungen auf zwei Jahre beschränken oder in den ersten vier bis fünf Jahren deutlich über 3.000 Euro leisten. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie bei größeren Maßnahmen einen sehr hohen Eigenanteil tragen müssen.

Zusatzleistungen gewünscht?

Auch wenn eine Zahnersatzversicherung in aller Regel abgeschlossen wird, um die Kosten bei Zahnersatz gering zu halten, sehen immer mehr Zahnersatzversicherungen heute auch Leistungen bei Behandlungsmaßnahmen vor. Dazu gehören zum Beispiel die Kostenübernahme für eine professionelle Zahnreinigung oder für Aufbissbehelfe und Schienen. Ebenso Leistungen bei Wurzelbehandlungen oder einfachen Zahnarztbehandlungen.

Tipp: Sie wissen selbst, was Ihnen beim Zahnarzt wichtig und teuer ist! Die aufgeführten Leistungsmerkmale sind bestimmt kein Muss beim Abschluss einer Zahnersatzversicherung. Sieht Ihr Wunschtarif sie aber sowieso vor, ergänzen sie die klassische Zahnersatzversicherung sehr gut.


Auf die Art des Tarifes achten!

Es gibt bei der Zahnersatzversicherung Tarife mit und ohne Altersrückstellungen (sogenannte Risikotarife). Die Prämien bei Tarifen mit Altersrückstellungen steigen erfahrungsgemäß im Alter weniger an, bei Risikotarifen können die Prämien regelmäßig an die Entwicklung der Kosten angepasst werden. Lassen Sie sich bei der Beratung erklären, welche Art Tarif Ihr Berater empfiehlt!

Tipp: Hilfreich ist immer auch ein Blick in die Beitragshistorie – wie haben sich die Beiträge in den vergangenen Jahren entwickelt? Sind sie stark gestiegen, dann seien Sie vorsichtig und vergleichen Sie sie mit anderen Tarifen!

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