Fondspolicen Frühe Altersvorsorge per Einmalbeitrag

Fondspolicen Frühe Altersvorsorge per Einmalbeitrag

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
21.11.2016
Auf einen Blick

Sie sind in den mittleren Jahren, verfügen über einen größeren Geldbetrag und wollen etwas für Ihre Altersvorsorge tun? Zahlen Sie jetzt ein und rufen im Alter Ihre Rente ab.

Artikelbewertung
Schrift

Es gibt viele Wege, im Alter eine lebenslange Rente zu bekommen. Dabei müssen Sie folgendes wissen:

Grundsätzlich unterscheidet man bei der privaten Rentenversicherung zwischen der aufgeschobenen Rente und der Sofortrente. Bei der aufgeschobenen Variante beginnen die Rentenzahlungen erst später. Hier liegen zwischen Vertragsabschluss und Rente in der Regel viele Jahre.

Monatliche Raten oder Einmalbeitrag

Für Sie als Vorsorgesparer gibt es bei der aufgeschobenen privaten Rentenversicherung zwei Modelle:

Sie zahlen über die Jahre hinweg regelmäßig Beiträge ein, entweder monatlich oder in Jahresraten. Oder Sie haben bereits eine größere Summe zur Verfügung, zahlen diese auf einen Schlag ein und rufen die Versicherungsleistung erst Jahre später zum gewünschten Zeitpunkt ab.

„Bis es so weit ist, vermehrt sich der gezahlte Einmalbeitrag steuerfrei weiter“, sagt die Münchner Steuerberaterin Erika Wacher. Nach Ablauf des Vertrages haben Sie dann bei der Rentenversicherung meist die Wahl zwischen einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer lebenslangen Rente.

3
Berechnungsgrundlage/Modellfall: 

Vergleichen Sie die Angebote der Fondspolicen

Solche Varianten per Einmalzahlung stehen Ihnen auch als fondsgebundene Rentenversicherungen (Fondspolicen) mit höheren Renditechancen aber gleichzeitigen Garantien zur Beitragsabsicherung zur Verfügung.

Aktuelle Marktanalyse: 50-Jährige zahlen 50.000 Euro in eine Fondspolice ein, fällig mit 67 Jahren. Der Vertrag beinhaltet als Todesfallschutz in der Ansparzeit das aktuelle Guthaben sowie im Rentenbezug für Hinterbliebene eine Rentengarantiezeit von fünf Jahren.

Bei einem unterstellten Wertzuwachs von vier Prozent zahlt der Versicherer Canada Life im Tarif „Generation private plus“ eine mögliche monatliche Rente von 369 Euro. Alte Leipziger beim „AL Fonds FR15“ und Gothaer beim „Tarif FR 16-13“ prognostizieren eine Rente von 355 bzw. 335 Euro. Beim falschen Anbieter wären auch nur 230 Euro drin. Ein vorheriger Vergleich ist daher ein Muss.

Biallo-Tipp: Wenn Sie bei der Rentenversicherung gegen eine Einmalzahlung entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass Ihnen der Versicherer den Faktor, mit dem er später die monatliche Rente ausrechnen, garantiert. Dieser Faktor ist abhängig von der durchschnittlichen Lebenserwartung. Steigt die Lebenserwartung an, wovon auszugehen ist, so wird der Faktor und damit auch die Rente geringer.


Prüfen Sie die Gebühren der Fondspolicen

Haben Sie auch immer ein Auge auf die Gebühren. Neben der Qualität der Fonds ist die (oft nicht geringe) Kostenbelastung der zweite wichtige Qualitätsfaktor. Dabei sind zwei Kostenebenen zu beachten: für die Versicherungspolice und für die Fonds. Bei vergleichbarer Qualität der Kapitalanlage entscheiden die Kosten des Produktes über den Anlageerfolg. Lassen Sie sich das vorrechnen.

Biallo-Lesetipp:

Die Renditen für Lebensversicherungen sind rückläufig, 2017 sinkt auch der Garantiezins weiter ab. Welche Vorsorgealternativen bieten sich an? Mehr lesen Sie in unserem Beitrag: "Fünf Alternativen zur Lebensversicherung".

Ihre Meinung ist uns wichtig
Fritz Himmel
Fritz Himmel
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Fritz Himmel
Fritz Himmel

nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Drucken
Zur Startseite
Fritz Himmel
Fritz Himmel

nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein: