Ratenkredit
  • Historisch niedrige Zinsen
  • Fester Zinssatz über die gesamte Laufzeit
  • Laufzeiten zwischen 12 und 96 Monate
  • Kostenlose Sondertilgung
Sebastian Schick
Wer beim Kredit den Partner mit ins Boot holt, bekommt oft bessere Zinsen.

Darauf kommt es an

Eine beliebte Darlehensart für private Anschaffungen ist der Ratenkredit. Praktisch jede Bank oder Sparkasse offeriert ihren Kunden solche Verbraucherkredite. Neben Geldinstituten vertrauen auch die meisten Handels- und Versandhäuser auf die bewährte Form der Ratenzahlung. Beim Händler erhalten Käufer allerdings kein Geld ausgezahlt, sondern eine bestimmte Warenleistung, deren Gegenwert sie dann Stück für Stück – ähnlich wie beim Ratenkredit – zurückzahlen müssen.

Ratenkredit und sein Zins

Beim klassischen Ratenkredit leihen sich Verbraucher Geld von der Bank, etwa um eine größere Anschaffung zu tätigen. Die maximalen Kredithöhen schwanken je nach Anbieter zumeist zwischen 25.000 und 50.000 Euro. Als Gegenleistung für das bereitgestellte Geld berechnet die Bank Zinsen. Die Höhe der Zinsen ist abhängig vom allgemeinen Zinsniveau am Kapitalmarkt, der Kreditlaufzeit (Monate) und der Gewinnspanne der Bank. Aus der Summe aus Kreditmitteln und Zinsen errechnet sich der Gesamtbetrag des Ratenkredits, der anschließend in monatlich festgelegten Raten an die Bank zurückgezahlt werden muss. Vorteil: Die Höhe der Raten und die Dauer der Rückzahlung liegen fest, damit ist die Belastung durch den Ratenkredit für die gesamte Laufzeit exakt kalkulierbar.

Die richtige Höhe des Ratenkredits

Drei Faktoren bestimmen die Höhe der monatlichen Kreditrate: der Darlehensbetrag, der Zinssatz und die Laufzeit. Es gilt das Prinzip: Je höher der Darlehensbetrag bzw. je höher der Kreditzins, umso größer ist die monatliche Belastung und umgekehrt. Kostengünstig fahren Schuldner mit preiswerten Ratenkrediten von Direktbanken, die Sie in unserem Ratenkredit-Vergleich finden. Die Ratenkredite überregionaler Geschäftsbanken wie der Commerzbank, aber auch fast aller Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken sind fast immer deutlich teurer als die Ratenkredite der ING-Diba oder auch der Deutschen Kreditbank (DKB).

Wer bekommt einen Ratenkredit im Internet?

Die meisten Direktbanken vergeben Ratenkredite nur an Leute mit einem festen Einkommen, gleich ob sie Angestellte, Arbeiter, Beamte (besonders beliebt!) oder Rentner sind. Die Kreditwürdigkeit (Bonität) spielt eine wichtige Rolle. Freiberufler dagegen tun sich schwer. Ausnahmen sind hier die Netbank oder Barclaycard. Bei letzterem Anbieter sind diese Kredite teurer. Wahrscheinlich weil der Arbeitsaufwand größer ist. Eine Bilanz zu interpretieren, verlangt mehr Arbeit und anderes Personal als die Angaben der drei letzten Gehaltsabrechnungen mit den Angaben des Antragstellers zu vergleichen.

Ratenkredit und Laufzeit

Die monatliche Belastung lässt sich auch über die Laufzeit des Ratenkredits beeinflussen. Es gilt: Je länger die Kreditlaufzeit, desto geringer die Monatsrate und umgekehrt. Wer Wert auf eine schnelle Tilgung legt, der muss hohe Darlehensraten schultern. Dafür ist er in vergleichsweise kurzer Zeit schuldenfrei. Wer eine möglichst geringe monatliche Belastung favorisiert, der kann die Laufzeit ausdehnen. Bleibt für die Rückzahlung länger Zeit, sinkt die Rate und der finanzielle Spielraum wächst. Nachteil: Je länger der Ratenkredit läuft, desto mehr Zinsen muss man insgesamt an die Bank zahlen. Bei der Festlegung der Kreditlaufzeit ist außerdem zu bedenken, dass jeder Gegenstand eine bestimmte Nutzungsdauer hat. So sollte zum Beispiel der Ratenkredit für ein Auto keinesfalls länger laufen als die angestrebte Haltedauer des Fahrzeugs. Andernfalls passiert es, dass man bereits nach einem neuen Auto Ausschau hält, das alte aber noch gar nicht abbezahlt ist. Im ungünstigen Fall kommt es zu einer doppelten Kreditbelastung.

Sie bekommen keinen Ratenkredit?

Haben Sie sich bei uns eine Bank ausgesucht, sind auf deren Seite gelandet, haben den Antragsprozess durchlaufen und bekommen keinen Ratenkredit? Dann versuchen Sie folgende Dinge, um dennoch an das gewünschte Geld zu kommen:
Reduzieren Sie bei dieser Bank die Ratenkredit-Höhe. Geben Sie Ihren Partner mit an, der eine zusätzliche Sicherheit darstellt. Verlängern Sie auch die Laufzeit des Ratenkredits beispielsweise von 36 auf 60 Monate, so dass die monatliche Rate sinkt und besser zu Ihrem verfügbaren Einkommen passt. Wechseln Sie über unseren Ratenkredit-Vergleich zu einer anderen Bank mit ähnlich guten Konditionen und versuchen Sie es dort gleich mit einer längeren Laufzeit.

Ratenkredit und Kündigung

Seit Mitte 2010 gibt es für die Kündigung von Ratenkrediten folgende Regelung: Man kann den Kredit immer kündigen. Dafür darf einem die Bank oder Sparkasse aber eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung stellen. Deren Höhe ist auf ein Prozent der Kreditsumme begrenzt. Bei Restlaufzeiten unter einem Jahr sind es dagegen nur 0,5 Prozent der Kreditsumme. Wenn Sie einen Ratenkredit abschließen, sollten Sie sich stets für einen Anbieter entscheiden, der von vornherein auf solche Gebühren verzichtet und die Kunden jederzeit ohne diese Kosten aus dem Vertrag lässt, wenn sie das Geld vorzeitig zurückzahlen wollen. Ein solcher Anbieter ist zum Beispiel die ING-Diba.

Ratenkredit: Zinsen unbedingt vergleichen

Beim Ratenkredit lohnt sich ein genauer Zinsvergleich. Auch wenn viele Banken immer wieder Schaufensterzinsen bewerben, klaffen die Angebote für Ratenkredite weit auseinander. Manche Anbieter offerieren Verbraucherkredite mit zweistelligen Zinssätzen, andere liegen deutlich darunter. Wer ein teures Angebot wählt, zahlt schnell das Doppelte eines günstigen Darlehens. Der Ratenkredit-Vergleich auf biallo.de zeigt die derzeit kostengünstigsten Angebote am Markt. Auch Händler bieten zum Beispiel beim Möbelkauf einen günstigen Ratenkredit an. Nachteil: Sie sind kein Barzahler mehr und bekommen auf den Möbelkauf keinen Rabatt. Daher ist ein Bankkredit fast immer günstiger.

Was ist eine Finanzierung?

Eine Ratenkredit-Finanzierung ist eine beliebte Darlehensart für private Anschaffungen. Deshalb offeriert praktisch jede Sparkasse oder Bank ihren Kunden solche Finanzierungen. Bei der klassischen Finanzierung leihen sich Verbraucher Geld von der Bank für größere Anschaffungen. Die möglichen Höchstbeträge liegen meist zwischen 25.000 und 50.000 Euro. Zinsen werden von der Bank als Gegenleistung für das bereitgestellte Geld berechnet. Die Summe aus Kredithöhe und Zinsen bestimmt den Gesamtbetrag der Finanzierung. Sie muss in monatlich festgelegten Raten an die Bank zurückgezahlt werden. Die Dauer der Rückzahlung und die Höhe der Raten liegen fest. Die Belastung durch die Finanzierung ist somit für die gesamte Laufzeit genau berechenbar.

Ratenhöhe einer Finanzierung

Mehrere Faktoren bestimmen die Höhe der monatlichen Kreditrate einer Finanzierung: der Darlehensbetrag, der Zinssatz und die Laufzeit. Hier gilt das Prinzip: Je höher der Darlehensbetrag bzw. je höher der Kreditzins, umso größer die monatliche Belastung und umgekehrt. Kostengünstig fahren Schuldner mit preiswerten Direktbanken und in Marktphasen mit niedrigem Zinsniveau. Die Kosten für eine Finanzierung sind dann besonders gering. Da man für eine bestimmte monatliche Belastung bei Niedrigzinsen mehr Geld von der Bank leihen kann als in Zeiten hoher Zinsen, besteht in Niedrigzinsphasen die Möglichkeit, die Kreditsumme kostengünstig aufzustocken.

Sondertilgungen bei Finanzierungen

Viele Banken erlauben außerplanmäßige Extratilgungen einer Finanzierung. Manche Anbieter bieten sogar eine kostenlose Gesamttilgung.

Finanzierungs-Kündigung

Eine Ratenkredit-Finanzierung ist innerhalb von drei Monaten kündbar, vorausgesetzt der Vertrag läuft mindestens sechs Monate. Die noch ausstehende Summe kann dann auf einmal zurückgezahlt werden.

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