Ratenkredit Ihr guter Weg zum günstigen Auto

Ratenkredit Ihr guter Weg zum günstigen Auto

Max Geißler
von Max Geißler
26.02.2016
Auf einen Blick

Ohne Geld von der Bank bleiben viele Neuwagen Wunschtraum. Achten Sie dabei aber auf den richtigen Kredit. Mit einem Autokredit sparen Sie viele Zinsen.

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In Deutschland aufgenommene Ratenkredite dienen in erster Linie der Finanzierung von Pkw’s. Mit 47 Prozent fließt fast jedes zweite Darlehen in den Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens, so eine Studie des Bankenfachverbandes (bfach). Kraftfahrzeuge zählen zu den teuersten Konsumausgaben. „Ein neuer Pkw wird im Schnitt mit 18.000 Euro finanziert“, berichtet Peter Wacket, Geschäftsführer des Fachverbandes. Klar, dass es angesichts solcher Summen vielen Verbrauchern schwer fällt, ohne Ratenkredit ein neues Auto zu stemmen. Aber auch die Finanzierung von Gebrauchtwagen gewinnt weiter an Bedeutung.
 

Trend geht zum Online-Ratenkredit

Derzeit bedient sich jeder dritte Haushalt eines günstigen Ratenkredits, um Konsumgüter vom Laptop bis zum Neuwagen in Monatsraten zu bezahlen. Im Durchschnitt haben Kreditnehmer zwei Darlehensverträge und zahlen Monatsraten von insgesamt 250 Euro. Dabei ist ein Trend unübersehbar: Immer mehr Kreditnehmer beantragen ihren Ratenkredit online. „Bereits jeder fünfte Ratenkredit kommt heute über das Internet zustande“, erklärt Geschäftsführer Wacket. Neben günstigen Konditionen und schneller Abwicklung dürfte ein Grund hierfür die gute Vergleichbarkeit sein. Kreditvergleiche wie der von biallo.de listen übersichtlich eine Vielzahl von Anbietern auf, zeigen die besten Zinsen und geben Auskunft über Kosten und Nebenbedingungen.

Zinsen sparen mit Autokredit

Wenn Sie einen Kreditvergleich durchführen, sollten Sie nicht nur auf den Reiter „Ratenkredit“ klicken, sondern auch auf „Autokredite“. Diese Spezialdarlehen bieten oft günstigere Zinsen als klassische Ratenkredite. Kunden der ING-Diba erhalten beispielsweise Autokredite ab 3,33 Prozent Effektivzins, Ratenkredite aber erst ab 3,99 Prozent. Die Postbank berechnet für ihren Autokredit im günstigsten Fall 3,69 Prozent Zinsen, für ihren Ratenkredit hingegen 3,79 Prozent.

So viel spart der Autokredit:

Angenommen Sie borgen sich 18.000 Euro bei der ING-Diba und zahlen das Darlehen binnen fünf Jahren zurück, so zahlen Sie für den Autokredit rund 430 Euro weniger an Zinsen als beim Ratenkredit.

Unterschied Ratenkredit versus Autokredit

Im Unterschied zum Ratenkredit ist der Autokredit in der Regel zweckgebunden, das heißt er ist nur für den Kauf eines privaten Pkw vorgesehen. Als Kreditnehmer sind Sie also nicht frei bei Ihrer Kaufentscheidung, auch, wenn dieser Kredit oft immer noch günstiger als die Händlerkonditionen ist. Mit einem klassischen Ratenkredit können Sie hingegen jeden erdenkbaren Gegenstand erwerben. Häufig verlangen Banken, dass der Autokäufer den Kfz-Brief als Sicherheit bei ihr hinterlegt. In diesem Fall dient das Fahrzeug als Faustpfand, falls Sie den Autokredit nicht mehr bedienen können. Am Ende der Finanzierung bekommen Sie den Brief wieder ausgehändigt.

Tipp:

Die sogenannte Sicherungsübereignung fordern nicht alle Kreditinstitute, hier sollten Sie auf das Kleingedruckte achten. „Bei der ING-Diba genügt als Nachweis der zweckgebundenen Verwendung das Einsenden des Kaufvertrages“, erklärt ING-Diba-Sprecher Patrick Herwarth.

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Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
1.
572,01
1,92%
bis 4,99%
572,01
2.
576,89
2,49%
bis 5,99%
576,89
576,89
2,49%
bis 5,89%
576,89
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 36 Monate
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Max Geißler
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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