Ratenkredit Lösen Sie Ihren teuren Dispo einfach ab

Ratenkredit Lösen Sie Ihren teuren Dispo einfach ab

Max Geißler
von Max Geißler
11.03.2016
Auf einen Blick

Statt hohe Dispozinsen einen günstigen Ratenkredit finanzieren - das kann Ihnen pro Jahr viel Geld sparen. Doch welche Banken haben kleine Darlehensbeträge im Angebot?

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Jeder dritte Haushalt nutzt regelmäßig Ratenkredite, um Konsumgüter anzuschaffen. Ein Viertel aller Darlehen dient der Finanzierung von Autos, so eine Studie der GfK Finanzmarktforschung.

Die zweithäufigste Kreditnutzung ist jedoch die Umschuldung von Dispokrediten. 16 Prozent aller Ratenkredite werden aufgenommen, um weit überzogene Girokonten wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.

Ratenkredit ist günstiger als ständige Kontoüberziehung

Steht Ihr Girokonto beispielsweise mit 2.000 Euro in den Miesen, kann es lange dauern, bis Sie die Schulden abgezahlt haben. Denn viele Arbeitnehmer erhalten am Monatsanfang ein Nettogehalt, das den Schuldenstand nur knapp übersteigt. Folge: Schon nach wenigen Tagen rutscht das Konto wieder in den roten Bereich und verursacht teure Dispozinsen.

Um die Kosten einzugrenzen, lohnt sich das Ablösen der Schulden mit einem preiswerten Ratenkredit. Hier liegen die Zinsen oft nur halb so hoch. Doch nicht alle Banken genehmigen kleine Ratendarlehen. Als Kunde der ING-Diba können Sie beispielsweise Ratenkredite erst ab 5.000 Euro aufnehmen, ebenso bei der Mittelbrandenburgischer Sparkasse. Ein Kontominus von 2.000 oder 3.000 Euro lässt sich damit nicht sinnvoll ausgleichen.

Mein Tipp:

Zahlen Sie für Ihr Girokonto noch Gebühren? Dann sollten Sie unbedingt über einen Kontowechsel nachdenken. Top-Anbieter verzichten auf Spesen.

Hier bekommen Sie einen Ratenkredit schon ab 1.000 Euro

Optimal sieht es für Sie als Kreditnehmer bei TargobankOyak Anker Bank, DKB der SKG Bank sowie der Degussa Bank aus. Sie erhalten hier Ratenkredite bereits ab 1.500 Euro. Postbank und Netbank genehmigen Ratendarlehen ab 3.000 Euro. Als sehr kundenfreundlich erweisen sich die Ratenkredite von Santander Consumer Bank, Bank 11, sowie Audi- und VW Bank. Diese Institute vergeben Kleindarlehen bereits ab 1.000 Euro Mindestsumme – damit steht der Umschuldung auch kleinerer Dispobeträge nichts im Wege. Die Umschuldung rechnet sich: Wer beispielsweise für 1.500 Euro statt 12,95 Prozent Dispozins nur 2,99 Prozent Ratenkreditzins zahlt, der kann in einem Jahr 145 Euro Zinsen sparen.

Ihr Ausweg Abrufkredit

Eine Alternative zum "kleinen" Ratenkredit ist der Abrufkredit. Das ist ein flexibler Kreditrahmen, den die Bank auf Wunsch einräumt und den man beliebig oft innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens beanspruchen kann. Manches Geldhaus zeigt sich hier großzügiger. So erlaubt die ING-Diba beispielsweise die Nutzung des flexiblen Rahmendarlehens bereits ab 2.500 Euro Kreditbetrag – eine halb so hohe Mindestsumme wie beim Diba-Ratenkredit. Ähnliches Bild bei der PSD Bank Hannover: Während der Ratenkredit erst ab 2.500 Euro möglich ist, kann man den Abrufkredit bereits ab 500 Euro nutzen.

Es finden sich allerdings auch umgekehrte Beispiele: So genehmigt die VW Bank beispielsweise Ratenkredite ab 1.000 Euro, während Abrufkredite erst ab 2.500 Euro möglich sind.

Bei der Oyak Anker Bank gibt es sowohl Ratenkredite als auch Abrufkredite erst ab 2.500 Euro.

Mein Tipp:

Detaillierte Informationen über Mindestkreditsummen, Zinssätze und Laufzeiten finden Sie in unserem Ratenkreditvergleich sowie in unserem Abrufkreditvergleich.

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Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
1.
849,96
1,92%
bis 4,99%
849,96
2.
850,21
1,95%
bis 5,25%
850,21
3.
852,37
2,20%
bis 5,55%
852,37
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 24 Monate
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Max Geißler
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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

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nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

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