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25.02.2014 14:24

Ausbildungskosten Mit Kniff Erststudium von der Steuer absetzen

von Brigitte Watermann Autor
Studenten dürfen die Kosten für ihre erste Ausbildung später nicht steuerlich geltend machen. Doch es gibt legale Möglichkeiten, wie man gegensteuern kann.
Ausbildungskosten Mit Kniff Erststudium von der Steuer absetzen
Zum Schreien: Kosten fürs Studium lassen sich normalerweise nicht von der Steuer abziehen
Ein Studium geht bekanntlich ganz schön ins Geld. Doch auf den Kosten für die Erstausbildung bleiben Akademiker normalerweise sitzen. Für hunderttausende Studenten, die gleich nach der Schule an die Uni wechseln, hat der Bundesfinanzhof (BFH) vor kurzem eine bedauerliche Entscheidung (VIII R 22/12) veröffentlicht. Aufwendungen für ein Studium, das eine Erstausbildung vermittelt und nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet, dürfen demnach nicht als vorweggenommene Betriebsausgaben später von der Steuer abgezogen werden. Alle Auszubildenden außerhalb der dualen Ausbildung bleiben damit nach Auskunft des Neuen Verbands der Lohnsteuerhilfeverein (NVL) mit ihren Aufwendungen fürs Studium steuerlich auf den Sonderausgabenabzug von jährlich 6.000 Euro beschränkt.

Im dualen Studium Steuern sparen

Doch das ist ein Problem: Denn Sonderausgaben dürfen nur mit steuerpflichtigen Einnahmen desselben Jahres verrechnet werden, andernfalls verfallen sie. Wer also – wie viele Studenten – gar keine Einnahmen hat, kann auch nichts gegenrechnen. Sonderausgaben dürfen nicht wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben als negative Einkünfte festgestellt und dann auf spätere Jahre übertragen werden. Wer dagegen eine Lehre in einem Betrieb oder ein duales Studium absolviert, darf zum Beispiel Fahrtkosten, Arbeitsmittel und Dienstreisen als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung voll ansetzen.

Vom Flieger ins Studium - und dann Steuern sparen

Doch mit ein paar Kniffen kann man trotz der aktuellen Rechtslage seine Kosten fürs Studium von der Steuer abziehen, man muss allerdings etwas mehr Mühen und Umwege in Kauf nehmen. Der NVL weist nämlich darauf hin, dass die Gerichte auch die Ausbildung als Rettungssanitäter (BFH-Urteil vom 7.10.2011, VI R 52/10) und den sechsmonatigen Lehrgang zum Flugbegleiter (BFH-Urteil vom 28.2.2013, VI R 6/12) als „Erstausbildung“ akzeptierten. Die steuerlichen Voraussetzungen setzten weder eine Berufsausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz oder eine bestimmte Ausbildungsdauer voraus. Daher könne sich aus steuerlicher Sicht eine solche Kurzausbildung vor der Aufnahme des Erststudiums oder der Erstausbildung lohnen, lautet der Rat der Steuerexperten.
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„Sogar als freiwillig Wehrdienstleistende können junge Steuerpflichtige bereits eine Erstausbildung absolvieren“, stellt Uwe Rauhöft klar, Geschäftsführer des NVL. Dann nämlich, wenn beim Bund zum Beispiel die Lizenz zum Berufskraftfahrer erworben wird (vgl. Urteil des Niedersächsischen FG vom 23.4.2013, 15 K 60/12 und das BFH-Urteil vom 10.5.2012, VI R 72/11). Wer bereit ist, diese Zusatzschleife zu drehen, umgeht dann die aktuelle strenge Rechtsprechung des BFH zu den Ausbildungskosten und kann kräftig Steuern sparen.

Master-Studium zählt nicht mehr zur Erstausbildung

Noch ein Tipp: Ein an der Uni oder Fachhochschule erworbener Bachelor-Titel stellt laut NVL unbestritten ein „Erststudium“ dar. Wer noch ein Master-Studium anschließt, darf die Kosten dafür von der Steuer absetzen.
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