Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Donnerstag, 29.09.2016 17:16 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Artikel bewerten:
AAA
22.01.2016 11:54

Miete Wie viel Miete darf der Vermieter verlangen?

von Thomas Brummer Autor
In letzter Zeit hat sich einiges getan am Immobilienmarkt. So sollen Mietpreisbremse und Kappungsgrenze gerade Mieter in Großstädten schützen. Wie können Mieter das nutzen?
Miete Wie viel Miete darf der Vermieter verlangen?
Ruhe bewahren: Mieter müssen sich in Sachen Mietpreiserhöhung nicht alles gefallen lassen

Die Mietpreisbremse

„In den vergangen Jahren haben Vermieter bei Neuvermietungen nicht selten 20, 30 oder gar 40 Prozent draufgeschlagen“, sagt Ulrich Ropertz, Pressesprecher des Deutschen Mieterbunds. Dem hat die Bundesregierung mit der Mietpreisbremse im vergangen Sommer einen Riegel vorgeschoben. Bei Neuvermietungen darf der Mietpreis seither maximal zehn Prozent oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Voraussetzung: An Ihrem Wohnort herrscht ein „angespannter“ Wohnungsmarkt. Ob Sie diese Neuerung gut finden oder nicht, hängt in erster Linie davon ab, ob Sie Mieter oder Vermieter sind. Für Mietervereine ist das Gesetz überfällig. Vermieterverbände halten dagegen: „Gegen die Mietpreisbremse spricht, dass sie verfassungsrechtlich bedenklich ist. Sie ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Eigentumsgarantie und eine Verkürzung der Vertragsfreiheit der Haus- und Wohnungseigentümer“, kritisiert Alexander Wiech, Pressesprecher von Haus und Grund. Daneben sei die Mietpreisbremse vollkommen ungeeignet, um die verfolgten Ziele zu erreichen. „Durch das Gesetz wird sich der Markt noch weiter verengen, Gentrifizierung wird befördert“, so Wiech. Er befürchtet, dass nun durch die gedrosselten Mieten die ohnehin beliebten Stadtteillagen für alle Einkommensschichten attraktiver werden. Die Folge: Eine höhere Nachfrage nach solchen Immobilien. Geringverdiener hätten damit noch schlechtere Chancen, ihr Traumobjekt zu bekommen.

Ortsübliche Vergleichsmiete

Vermieter dürfen grundsätzlich bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete den Mietpreis anheben. „Sie kann vom Vermieter nachgewiesen werden durch einen einfachen oder einen qualifizierten Mietspiegel, eine Mietdatenbank, ein Sachverständigengutachten sowie den Bezug auf das Mietniveau von drei Vergleichswohnungen“, sagt Alexander Wiech. In nahezu allen deutschen Großstädten greift mittlerweile die sogenannte Kappungsgrenzsenkungsverordnung. Überall, wo diese gilt, dürfen die Mieten innerhalb von drei Jahren maximal um 15 bzw. 20 Prozent erhöht werden, sofern die bisherige Miete unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete lag. Der 15-Prozentsatz betrifft im Prinzip alle Städte, in denen Mieter mit hohen bzw. steigenden Mietpreisen rechnen müssen, etwa in Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder Stuttgart. In den Bundesländern Saarland, Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt gilt der höhere Maximalsatz von 20 Prozent. Daneben muss die Miete zu dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, bei Neuvermietungen seit 15 Monaten unverändert sein. Ansonsten gilt eine Frist von zwölf Monaten.
Lesen Sie auch:

Wohngeldreform 2016
Weniger Miete für Hunderttausende

Vermietete Wohnungen
Steigende Mieten bringen mehr Nettorendite

Mietrecht
So wehren sich Mieter bei Kündigung wegen Eigenbedarf

Weitere Mieterhöhung

In unserem sechsseitigen Dossier erfahren Sie außerdem, welche Möglichkeiten Sie als Vermieter noch haben, die Miete zu erhöhen – etwa bei einer Sanierung. Auch erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile von Index- und Staffelmietverträgen. Mieter erhalten Ratschläge, wie Sie mit angekündigten Mieterhöhungen umgehen sollen und Beispiele, woran Sie schwarze Schafe erkennen.
 

Steuertipps

Sowohl Mieter als auch Vermieter haben Spielräume, ihre Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Auch dazu erhalten Sie Tipps, wie Sie beim Finanzamt deutlich günstiger davon kommen können.
Gesamten Vergleich anzeigenBaugeld Betrag: 200.000 €, Laufzeit: 20 Jahre
  Anbieter Details gebundener
Sollzins
eff. Zins
 
1.
1,35%
1,36%
2.
1,45%
1,48%
3.
1,48%
1,49%
Datenstand: 29.09.2016
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
VV vermittelt auch
OO Online-Konditionen
Download starten

Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Downloads sind den Lesern unseres kostenlosen Newsletters vorbehalten. Geben Sie deshalb bitte hier Ihre E-Mail-Adresse an, bestellen Sie den Newsletter und Sie bekommen den Download an die angegebene Adresse gesandt.

Wichtiger Hinweis: Sollten Sie die Mail nicht innerhalb der nächsten Minuten erhalten, schauen Sie bitte in Ihren Spam-Ordner! Sind Sie bereits Newsletter-Abonnent, geben Sie einfach die E-Mail-Adresse an, mit der Sie bei uns den Newsletter bestellt haben und Sie bekommen den Link zum Download per E-Mail zugesandt.

Ihre Email-Adresse:

Mit dem Anfordern des Downloads bestelle ich den kostenlosen Newsletter von biallo.de. Ich kann mich jederzeit wieder abmelden. E-Mail an info@biallo.de genügt. Für die Nutzung der Downloads gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:12072
Nach oben
Anzeige
Anzeige
Top 5 Festgeld
Anbieter Zins  
Klarna
1,15 %
Klarna
Deniz-Bank
1,15 %
Deniz-Bank
AutoBank
1,00 %
AutoBank
Crédit Agricole
0,96 %
Crédit Agricole
Pbb direkt
0,90 %
Pbb direkt
Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 2 Jahre
.
© 2016 Biallo & Team GmbH