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06.01.2016 13:51

2016: Änderungen für Steuerbürger So stellen Sie die Weichen fürs Steuern sparen

von Brigitte Watermann Autor
Diese Tipps helfen Ihnen, unnötige Steuern oder unnötige Arbeit mit der Steuererklärung zu vermeiden.
2016: Änderungen für Steuerbürger So stellen Sie die Weichen fürs Steuern sparen
Stein auf Stein zur geringeren Steuerlast - so geht`s

Steuer-ID auch fürs Kindergeld

Die Kindergeldkassen benötigen ab 2016 die Steuer-IDs– und zwar die des Elternteils, der das Kindergeld bezieht und auch die der Kinder, für die das Kindergeld fließt. So soll vermieden werden, dass das Geld womöglich doppelt ausgezahlt wird. Die in manchen sozialen Netzwerken geschürte Sorge, dass die Zahlungen ohne Angabe der ID sofort ab 2016 eingestellt werden, ist allerdings unbegründet. Einen speziellen Stichtag zur Meldung der Steuernummer gibt es nicht. Dennoch sollte man nicht zögern und den Kindergeldkassen in einem formlosen Schreiben die Steuer-IDs mitteilen. Wenn Sie es nicht bis Jahresende 2015 schaffen, reicht es auch noch im Lauf des neuen Jahres. Übrigens: Die neue Regelung gilt unabhängig vom Geburtsjahr des Kindes, das heißt auch für laufende Kindergeldzahlungen ist die nachträgliche Angabe der Steuer-ID-Nummer notwendig.
Tipp: Die IDs haben Sie vom Bundeszentralamt für Steuern mitgeteilt bekommen – häufig ist das der erste Brief, den ein Kind in seinem Leben überhaupt erhält. Wer den Brief verbummelt hat, kann die Steuer-ID beim Bundeszentralamt erneut erfragen. Er erhält dann eine schriftliche Mitteilung darüber.
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Foto(s): Zürich Gruppe Deutschland Norbert Milauer/ddp
Übrigens: Ab 1. Januar steigt das Kindergeld um zwei Euro pro Kind. Für das das erste und zweite gibt es dann jeweils 190 Euro, für dritte Kinder 196 Euro und für jedes weitere Kind 221 Euro pro Monat.

Getrennt lebende Eltern zahlen mehr Mindestunterhalt

Durch die Anhebung des Existenzminimums für Kinder und durch die Erhöhung des Kindergelds um zwei Euro pro Monat ergeben sich auch neue Werte für den Mindestunterhalt, den getrennt lebende Eltern zahlen müssen. Ab 1. Januar 2016 gilt: (erstes und zweites Kind)
 Alter des Kindes  Mindestunterhalt neu  Mindestunterhalt bisher
 0 bis 5 Jahre  239 Euro  (2015: 236 Euro)
 6 bis 11 Jahre  289 Euro  (2015: 284 Euro)
 12 bis 17 Jahre  354 euro  (2015: 348 Euro)

Lohnsteuerklasse überprüfen

Verheiratete oder verpartnerte Arbeitnehmer sollten bis zum Jahresende checken, ob ihre Lohnsteuerklassen noch günstig verteilt sind. Die „Kombination IV/IV“ bringt dann den geringsten monatlichen Lohnsteuerabzug, wenn Sie und Ihr Partner ähnlich viel verdienen. Die Steuerklassen-Kombination „IV/IV plus Faktor“ ist noch vergleichsweise neu und ist daher bei vielen noch nicht genau bekannt. Sie sorgt aber dafür, dass der laufende Lohnsteuerabzug ziemlich genau der tatsächlichen Steuerschuld beider Partner entspricht. Größere Überraschungen – vor allem ärgerliche Nachzahlungen – können Sie so vermeiden.

Bei größeren Lohnunterschieden ist die „Kombination III/V“ in der Regel für Sie vorteilhaft. Zu beachten ist allerdings, warnt der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL), dass sich bei dieser Steuerklassenkombination häufig Nachzahlungen ergeben. Falls einer der Partner im kommenden Jahr mit Arbeitslosigkeit rechnet, kann er durch eine günstigere Steuerklasse seine Lohnersatzleistungen erhöhen. Entscheidend ist die Steuerklasse, die zu Jahresbeginn gilt. Deshalb müssen Sie noch vor Januar den Wechsel vollziehen. Alleinerziehenden steht die Steuerklasse II zu. Wenn jedoch zum Haushalt ein neuer Partner oder andere erwachsene Personen gehören, entfällt die Steuerklasse II. Umgekehrt sollten sich Alleinerziehende, die bisher die Steuerklasse I hatten, nach dem Auszug solcher Personen die Vorteile der Steuerklasse II sichern.
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Steuerfreibeträge neu beantragen

Wenn Sie höhere Werbungskosten geltend machen, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen oder andere abzugsfähigen Aufwendungen bei der Steuer ansetzen möchten, können Sie sich Freibeträge eintragen lassen. So streichen Sie noch während des Jahres mehr Netto ein.

Bislang mussten die Freibeträge aber in den meisten Fällen jährlich wieder neu beantragt werden – Ausnahmen waren Kinderfreibetrage und Behinderten-Pauschbeträge. Das hat sich inzwischen geändert. Seit dem 1. Oktober 2015 dürfen Sie als Arbeitnehmer Freibeträge für zwei Jahre im Voraus beim zuständigen Finanzamt beantragen. Eingetragene Freibeträge gelten dann mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 und längstens bis Ende 2017.
Wer also dieses Jahr noch aktiv wird, findet bei jeder monatlichen Gehaltszahlung ab 2016 mehr netto auf dem Konto.
Vermögenscheck
Wichtig zu wissen: Fallen Freibeträge weg, sind Arbeitnehmer laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verpflichtet, dies vom Finanzamt entsprechend anpassen zu lassen. Erhöht sich umgekehrt während der zwei Jahre ein Betrag, der berücksichtigt werden kann, kann der Arbeitnehmer beim zuständigen Finanzamt jederzeit eine Änderung beantragen.

Steuerlicher Grund- und Kinderfreibetrag steigen

Der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer steigt ab 2016 für Ledige auf 8.652 Euro – das ist ein Plus von 180 Euro gegenüber 2015. Verheirateten steht der doppelte Satz zu, also 17.305 Euro. Das macht 360 Euro mehr als bisher. Der Grundfreibetrag bezeichnet den Betrag, bis zu dem das Einkommen lediger oder gemeinsam veranlagter Ehepartner steuerfrei bleibt. Dieses Existenzminimum wird also steuerlich nicht angetastet. Erst wer mehr verdient, muss Steuern zahlen. Angehoben wird auch der steuerliche Kinderfreibetrag, der das Existenzminimum des Kindes sichert: Die Bundesregierung hat diesen für 2016 auf 4.608 Euro (2015: 4.512 Euro) erhöht.
Gesamten Vergleich anzeigenTagesgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 3 Monate
  Anbieter Details Zinssatz
Zinsertrag
 
1.
1,10%
27,53
2.
1,00%
25,00
3.
0,80%
20,01
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