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10.03.2016 09:25

Risikolebensversicherung und Steuern So geht der Fiskus leer aus

von Fritz Himmel Autor
Eine Risikolebensversicherung schützt Ihre Familie vor den finanziellen Folgen eines Todesfalls. Mit der richtigen Vertragsgestaltung vermeiden Sie später Steuern.
Risikolebensversicherung und Steuern So geht der Fiskus leer aus
Risikolebensversicherung - wichtiger Schutz für Familien
Der Fiskus ist immer mit dabei - auch bei den Auszahlungen einer Lebensversicherung hält er gerne die Hand auf. Bei der Steuergestaltung im Vorfeld hilft es Ihnen daher, die Regeln zu kennen und einigen Fußangeln aus dem Weg zu gehen.

Kommt eine Versicherungspolice zur Auszahlung, so fällt keine Einkommen-, aber Erbschaftsteuer an. Das ist allerdings bei verheirateten Paaren oder den Kindern in der Regel häufig nicht so problematisch, da hier sehr hohe Freibeträge gelten. Nach dem neuen Steuerrecht sind das für Ehegatten oder Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft 500.000 Euro und für Kinder 400.000 Euro. Anders sieht es jedoch bei nicht verheirateten Paaren aus, hier liegt der Freibetrag lediglich bei 20.000 Euro.

Risikolebensversicherung: So zahlen Sie keine Erbschaftsteuer

Grundsätzlich ist auch die Erbschaftsteuer durch einen ganz legalen Trick vermeidbar. Um die Steuer zu umgehen, sollte derjenige, der das Geld im Todesfall erhalten soll, die Risikolebensversicherung abschließen und seinen Partner versichern. „In diesem Fall zahlt er für seine eigene Absicherung im Todesfall seines Partners und die Erbschaftsteuer entfällt“, sagt Erika Wacher, Steuerberaterin aus München. Im Klartext: Wenn Sie als Versicherungsnehmer eine Versicherungsleistung aufgrund eines Vertrages erhalten, bei dem die Prämien von Ihnen selbst bezahlt wurden, bekommen Sie die Versicherungsleistung nicht als Erbe, sondern als vertragliche Leistung und somit steuerfrei.

Risikolebensversicherung über Kreuz abschließen

Ein Beispiel: Ein Ehepaar will eine optimale Absicherung dadurch erreichen, dass auf beide Partner eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird. Im ersten Vertrag wird das Leben des Mannes versichert: Er wird im Antragsformular als Versicherte Person eingesetzt. Versicherungsnehmerin und Bezugsberechtigte im Todesfall ist in diesem Vertrag hingegen seine Ehefrau. Umgekehrt – also ''über Kreuz'' – verhält es sich in der zweiten Risikolebensversicherung, mit der das Leben der Ehefrau versichert werden soll. Hier ist der Ehemann Versicherungsnehmer und Erlebensfallbezugsberechtigter, während das Leben seiner Frau versichert wird (versicherte Person).

Diese Konstellation ist vor allem dann interessant, wenn größere Vermögen vorhanden sind, und die Freibeträge nicht ausreichen, um alle Vermögenswerte steuerfrei zu übertragen. Auch Partner in einer „wilden Ehe“ sollten sich auf diese Weise gegenseitig absichern, da gerade hier die Freibeträge sehr gering sind.

Mein Tipp: Die Angebote verschiedener Risikolebensversicherungen können Sie mit dem Biallo.de-Versicherungsrechner individuell vergleichen.
Vergleich Risikolebensversicherung
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