Startseite | RSS | Mobil | Sitemap |
Montag, 26.09.2016 02:12 Uhr
Newsletter:
Suche:
Startseite
Startseite > Recht & Steuern > Vermietung an Angehörige
Artikel bewerten:
AAA
16.07.2012 14:27

Vermietung an Angehörige Mieterhöhung vermeidet Steuernachteile

von
Preisgünstiger Wohnraum für die eigenen Angehörigen und Steuervorteile – diese Kombination können Vermieter weiterhin nutzen. Einigen Vermietern drohen aber steuerliche Nachteile, wenn sie nicht umgehend die Miete erhöhen.
Vermietung an Angehörige Mieterhöhung vermeidet Steuernachteile Verbraucherportal Biallo.de
Wer eine Wohnung für wenige Euro an Angehörige vermietet, kann sie nicht uneingeschränkt steuerlich absetzen
Immobilieneigner, die eine Wohnung zum Dumpingpreis an nahe Angehörige vermieten, müssen sich seit Jahresanfang mit neuen steuerlichen Spielregeln vertraut machen. Sie können seit 2012 die Kosten der Wohnung nur noch dann uneingeschränkt steuerlich geltend machen, wenn die Miete ohne Nebenkosten mindestens 66 Prozent des ortsüblichen Mietniveaus erreicht.

Mit dem zum Jahreswechsel in Kraft getretenen Jahressteuergesetz 2011 hat der Gesetzgeber versucht, den Wildwuchs an Paragrafen im Steuerrecht wenigstens etwas zu beschneiden. Davon betroffen sind auch Wohnungsvermieter, die Wohnraum verbilligt an nahe Angehörige vermieten. Das müssen nicht immer die eigenen Kinder sein. Vorteil der Neuregelung: Wer bisher weniger als 75 Prozent der ortsüblichen Miete verlangt hat, braucht künftig keine Überschussprognose mehr vorlegen, um den Fiskus davon zu überzeugen, dass er mit der verbilligten Vermietung langfristig schwarze Zahlen schreiben will. Liegt die vereinbarte Miete bei oder oberhalb des neuen Schwellenwertes von 66 Prozent des ortsüblichen Mietniveaus, ist alles in Butter und die Steuervorteile sind auch künftig sicher. Diese Grundeigentümer können sich beruhigt zurücklehnen.

Wer weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete verlangt, muss handeln

Dringender Handlungsbedarf besteht allerdings für Vermieter, die bisher zwischen 56 und 66 Prozent der ortsüblichen Miete kassiert haben und sich bis Ende 2011 mittels Überschussprognose den vollen Werbungskostenabzug sichern konnten. Sie müssen jetzt mehr Miete von ihren Verwandten verlangen, wenn sie alle Kosten der Immobilie weiterhin uneingeschränkt steuerlich abziehen wollen. Seit 1. Januar 2012 verläuft die Trennlinie zwischen vollem Kostenabzug und anteiliger Kostenkürzung nämlich bei 66 Prozent des ortsüblichen Mietniveaus. Bisher wurde der Werbungskostenabzug vom Finanzamt anteilig gekürzt, wenn für die Bleibe weniger als 56 Prozent des ortsüblichen Mietniveaus berechnet wurde (siehe Tabelle auf der folgenden Seite).
Seite 1/3
 
Vermietung an Angehörige
Seite 1: Mieterhöhung vermeidet Steuernachteile
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffern hier eingeben: (neu laden)
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: Colourbox.de ID:7116
Nach oben
Anzeige
Anzeige
Top 5 Festgeld
Anbieter Zins  
Klarna
1,15 %
Klarna
Deniz-Bank
1,15 %
Deniz-Bank
AutoBank
1,00 %
AutoBank
Crédit Agricole
0,96 %
Crédit Agricole
Pbb direkt
0,90 %
Pbb direkt
Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 2 Jahre
.
© 2016 Biallo & Team GmbH