Rechtsschutz
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Samuel Biallowons
Samuel Biallowons
Der Jahresbeitrag ist oft günstiger als nur eine Arbeitsstunde des Rechtsanwalts.

Warum braucht man eine Rechtsschutzversicherung?

Der Arbeitgeber kündigt und man möchte um eine angemessene Abfindung kämpfen. Der Vermieter zahlt die Kaution nicht ordnungsgemäß zurück. Der private Internetkauf stellt sich als Irrtum heraus und es kommt zum Streitfall. Oder nach einem Verkehrsunfall weigert sich die Gegenseite, die Kosten zu tragen. In all diesen Fällen springt die Rechtsschutzversicherung ein. Sie minimiert das Kostenrisiko beim Gang zum Anwalt und vor Gericht.

Wie wichtig ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung?

Ihre Kritiker nennen die Rechtsschutzversicherung eine Luxuspolice, da Rechtsstreitereien selten die Existenz bedrohen. Dagegen steht aber die Tatsache, dass in Deutschland Tag für Tag mehr als 20.000 neue Fälle vor Gericht landen. Zudem ist der Jahresbeitrag einer Police manchmal günstiger, als einem ein Rechtswalt für eine Stunde seiner Arbeit bzw. Beratung in Rechnung stellt!

Welche Leistungen bietet die Rechtsschutzversicherung?

Die Police übernimmt Gerichts-, Anwalts-, Zeugen,- und Sachverständigenkosten. Zusätzlich stellt sie zinslose Darlehen für Strafkautionen und erstattet die Übersetzung von Auslandsdokumenten. Immer mehr Versicherungen bieten auch an, die Kosten für einen Mediator zu übernehmen, sollten die Parteien willig sein, den Streit außergerichtlich zu klären.

Wichtige Vertragsinhalte einer Rechtsschutzversicherung

Bausteine der Rechtsschutzversicherung?

Bei welchen Rechtsstreitigkeiten die Rechtsschutzversicherung zum Tragen kommt, richtet sich nach den Bausteinen, die man abschließt. Den Basis-Baustein bildet der Privatrechtsschutz, der Streitigkeiten im Alltag ( privat ) deckt − wie zum Beispiel eine Auseinandersetzung nach einem Internetkauf. Zur Privatrechtsschutzversicherung kann man dann einen Verkehrs-, Berufs-, und / oder Mietrechtsschutz wählen.

Gibt es Sperrfristen bei einer Rechtsschutzversicherung?

Nach Vertragsabschluss muss man sich noch etwas gedulden, denn hier beginnt der Versicherungsschutz nicht gleich. Oft werden Sperrfristen von drei bis sechs Monaten gesetzt, bevor man sich auf Kosten der Versicherung einen Anwalt suchen kann.

In welchen Fällen greift die Rechtsschutzversicherung nicht?

Der Versicherungsschutz greift nicht bei vorsätzlich begangenen Straftaten, Geldstrafen und Geldbußen. Zu beachten ist unbedingt, dass Rechtsfragen im Familien-, Erb,- Bau,- und Immobilienrecht oft nicht mitversichert sind.

Wen versichert die Rechtsschutzversicherung?

Mitversichert sind neben dem Versicherungsnehmer auch der Ehepartner und die Kinder. Diese allerdings nur, solange sie minderjährig sind oder volljährig, aber noch in der Ausbildung. Auch der Lebenspartner kann eingeschlossen werden. Sind Sie Single? Dann wählen Sie eine Single-Versicherung, die fällt deutlich günstiger aus.

Beiträge, Selbstbeteiligung und Deckungssumme

Wie hoch sind die Beiträge einer Rechtsschutzversicherung?

Die Höhe der Beiträge variiert. Einen privaten Basis-Rechtsschutz können Sie bereits ab circa zehn Euro im Monat abschließen und bis zum Rundumschutz für über 50 Euro Beitrag pro Monat steigern. Sehen Sie sich hierzu unsere Informationen zum Thema Rechtsschutzversicherung an!

Macht die Selbstbeteiligung bei der Rechtsschutzversicherung Sinn?

Experten meinen: Unbedingt! Eine hohe Selbstbeteiligung von 300 bis 500 Euro senkt zum einen die Beiträge. Zum anderen überlegt der Versicherungsnehmer es sich erfahrungsgemäß zweimal, ob er wegen jeder kleinen Auseinandersetzung einen Rechtsstreit anfängt. Tipp: Die Versicherung kann allzu streitfreudigen Zeitgenossen den Vertrag kündigen. Die friedliebenden Versicherungsnehmer dagegen können profitieren: Benötigt man über einen längeren Zeitraum keinen Anwalt, reduzieren manche Versicherungen peu a peu die Selbstbeteiligung.

Welche Deckungssummen soll man wählen?

Wie bei den meisten Versicherungen lautet auch hier das Motto: Je höher, desto besser. Experten raten zu einer Mindestdeckung von 250.000 Euro, da ein Rechtsstreit schnell teuer werden kann. Aber Vorsicht: Die Versicherungsbeiträge steigen selbstverständlich mit der Höhe der Deckungssumme!

Wer benötigt keine Rechtsschutzversicherung?

Mitglieder einer Gewerkschaft sind bezüglich Berufsrechtauseinandersetzungen abgesichert. Mitglieder eines Mietvereins genießen automatisch Mietrechtsschutz. Selbständige benötigen einen Firmenschutz und keinen Arbeitsrechtsschutz.
Gut zu wissen: Sowohl die private Haftpflicht, als auch die Kfz-Haftpflicht gelten als passive Rechtsschutzversicherung. Sollten Schadenersatzansprüche an den Versicherten gestellt werden, überprüfen die Versicherungen die Rechtmäßigkeit und organisieren die anwaltliche Vertretung des Versicherten auch vor Gericht.

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