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Rechtsschutzversicherung: Sinnvoll und günstig

Rechtsschutzversicherung

Warum braucht man eine Rechtsschutzversicherung?

Der Arbeitgeber kündigt und man möchte um eine angemessene Abfindung kämpfen. Der Vermieter zahlt die Kaution nicht ordnungsgemäß zurück. Der private Internetkauf stellt sich als Irrtum heraus und es kommt zum Streitfall. Oder nach einem Verkehrsunfall weigert sich die Gegenseite, die Kosten zu tragen. In all diesen Fällen springt die Rechtsschutzversicherung ein. Sie minimiert das Kostenrisiko beim Gang zum Anwalt und vor Gericht.

Wie wichtig ist eine Rechtsschutzversicherung?

Ihre Kritiker nennen die Rechtsschutzversicherung eine Luxuspolice, da Rechtsstreitereien selten die Existenz bedrohen. Dagegen steht aber die Tatsache, dass in Deutschland Tag für Tag mehr als 20.000 neue Fälle vor Gericht landen. Zudem ist der Jahresbeitrag einer Police manchmal günstiger, als einem ein Rechtswalt für eine Stunde seiner Arbeit bzw. Beratung in Rechnung stellt!

Welche Leistungen bietet die Rechtsschutzversicherung?

Die Police übernimmt Gerichts-, Anwalts-, Zeugen,- und Sachverständigenkosten. Zusätzlich stellt sie zinslose Darlehen für Strafkautionen und erstattet die Übersetzung von Auslandsdokumenten. Immer mehr Versicherungen bieten auch an die Kosten für einen Mediator zu übernehmen, sollten die Parteien willig sein, den Streit außergerichtlich zu klären.

Wann hilft die Rechtsschutzversicherung?

Bei welchen Rechtsstreitigkeiten die Rechtsschutzversicherung zum Tragen kommt, richtet sich nach den Bausteinen, die man abschließt. Den Basis-Baustein bildet der Privatrechtsschutz, der Streitigkeiten im Alltag ( privat ) deckt − wie zum Beispiel eine Auseinandersetzung nach einem Internetkauf. Zur Privatrechtsschutzversicherung kann man dann eine Verkehrs-, Berufs-, und / oder Mietrechtschutz wählen.

Gibt es Sperrfristen bei einer Rechtsschutzversicherung?

Nach Vertragsabschluss muss man sich noch etwas gedulden, denn hier beginnt der Versicherungsschutz nicht gleich. Oft werden Sperrfristen von drei bis sechs Monaten gesetzt, bevor man sich auf Kosten der Versicherung einen Anwalt suchen kann.

In welchen Fällen greift die Rechtsschutzversicherung nicht?

Der Versicherungsschutz greift nicht bei vorsätzlich begangenen Straftaten, Geldstrafen und Geldbußen. Zu beachten ist unbedingt, dass Rechtsfragen im Familien-, Erb,- Bau,- und Immobilienrecht oft nicht mitversichert sind.

Wen versichert die Rechtsschutzversicherung?

Mitversichert sind neben dem Versicherungsnehmer auch der Ehepartner und die Kinder. Diese allerdings nur, solange sie minderjährig oder volljährig, aber noch in der Ausbildung sind. Auch der Lebenspartner kann eingeschlossen werden. Als Single kann man einen Single-Versicherung wählen, die deutlich günstiger ausfällt.

Wie hoch sind die Beiträge einer Rechtsschutzversicherung?

Die Höhe der Beiträge variiert. Einen privaten Rechtsschutz kann man mit zehn Euro im Monat starten und bis zum Rundumschutz für über 50 Euro im Monat steigern. Sehen Sie sich unsere Informationen an!

Macht eine Selbstbeteiligung Sinn bei einer Rechtsschutzversicherung?

Experten meinen: Unbedingt! Eine hohe Selbstbeteiligung von 300 bis 500 Euro senkt zum einen die Beiträge und zum anderen zettelt man nicht wegen jeder kleinen Auseinandersetzung einen Rechtsstreit an. Die Versicherung darf nämlich allzu streitfreudigen Zeitgenossen den Vertrag kündigen. Die friedliebenden Versicherungsnehmer können aber bei manchen Versicherern profitieren: Benötigt man über einen längeren Zeitraum keinen Anwalt, reduziert sich nach und nach die Selbstbeteiligung.

Welche Deckungssummen soll man wählen?

Je höher desto besser ist, wie bei den meisten Versicherungen, auch hier das Motto. Experten raten zu einer Mindestdeckung von 250.000 Euro, da ein Rechtsstreit schnell teuer werden kann. Aber Vorsicht, die Versicherungsbeiträge steigen selbstverständlich mit der Höhe der Deckungssumme!

Wer benötigt keine Rechtsschutzversicherung?

Mitglieder einer Gewerkschaft sind bezüglich Berufsrechtauseinandersetzungen abgesichert. Auch die Mitglieder eines Mietvereins genießen automatisch Mietrechtsschutz. Selbständige benötigen einen Firmenschutz und keinen Arbeitsrechtsschutz. Die private Haftpflicht, als auch die Kfz-Haftpflicht erfüllen Aufgaben einer Rechtsschutzversicherung. Sollten Schadenersatzansprüche an den Versicherten gestellt werden, überprüfen die Versicherungen die Rechtmäßigkeit und organisieren die anwaltliche Vertretung des Versicherten auch vor Gericht.

Eine Rechtsschutzversicherung minimiert das Kostenrisiko beim Gang zum Anwalt und vor Gericht, lesen Sie alles hier...

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