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Riester Rente

Die gesetzliche Rente wird für die wenigsten ausreichen um den Lebensstandard auch nach den arbeitsreichen Jahren mit regelmäßigem Einkommen zu sichern. Um im Alter keine oder kaum Abstriche machen zu müssen, entscheiden sich immer mehr Anleger für eine private Altersvorsorge um ihre Rente aufzubessern. Eine Möglichkeit hierzu ist für alle die Riester Rente. Diese Möglichkeit der Geldanlage soll durch staatliche Vergünstigungen und Zulagen die private Vorsorge interessant machen. Bei der Riester Rente spart der Anleger nicht allein, sondern mit Hilfe des Staats. Familien mit ein oder mehr Kindern und jüngere Berufstätige oder Berufsanfänger sollten sich zum Thema Riester Rente beraten lassen.

Was ist eigentlich die Riester Rente?

Kurz zusammengefasst ist die Riester Rente eine durch staatliche Zulagen geförderte, privat finanzierte Rente. Sie gehört genauso wie die Rürup Rente zur Altersvorsorge. Die Bezeichnung Riester Rente geht auf Walter Riester zurück, den ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Er schlug auf Grund der immer geringer werdenden Renten eine Förderung der freiwilligen Altersvorsorge vor. Die Riester Rente ist eine gute Sache, aber nicht jedes Modell passt zu jedem Sparer. Daher ist es wichtig, dass man das richtige, individuell abgestimmte Riester Rente Modell für sich findet, genauso wie die beste Versicherung und sich quasi obendrauf noch die Förderung durch Zulagen und Steuervorteile sichert.

Welche Modelle für die Riester Rente gibt es?

Spricht man über die Riester Rente, sollte man wissen, dass es sich um zahlreiche Produktvarianten handelt. Die große Gemeinsamkeit hier ist, dass man als Sparer unter gewissen Voraussetzungen mit staatlichen Zulagen rechnen kann.

1. Riester Rente Modell: Die Riester Rentenversicherung

Die Riester Rentenversicherung ist die klassische Form der Riester Rente. Bei dieser Variante steht Sicherheit an erster Stelle, man sieht nämlich schon bei Vertragsabschluss, was die Riester Rente einmal bringen wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mehr als die Hälfte aller Riester Rente Verträge Rentenversicherungen sind. Außerdem bietet diese Variante der Riester Rente eine garantierte Mindestrendite auf den Sparanteil und die erzielten Überschüsse, die die Versicherer ihren Kunden auszahlen. Eine Rentenversicherung in der Riester Rente ist empfehlenswert für alle, die eine garantierte Rente im Alter haben möchten und die sicher sind, dass sie den Vertrag auch dauerhaft ansparen können.
Tipp: Möchte man höhere Renditen, sollte man sich überlegen, eine fondsgebundene Riester Rentenversicherung abzuschließen. Im Unterschied zur klassischen Variante werden bei der Fondsgebundenen Rentenversicherung die Beiträge nicht in festverzinsliche Wertpapiere, sondern in renditeträchtigere Investmentfonds investiert.

2. Riester Rente Modell: Der Riester Banksparplan

Riester Banksparpläne sind eine gute Wahl, wenn man mit geringem Kostenaufwand sicher vorsorgen möchte. Vor allem, wenn die Riester Rente ein sicherer Baustein der Vorsorge sein soll, ist ein Banksparplan die beste Wahl. Der Bankensparplan ist sicher das am einfachsten verständliche Modell der Riester Rente. Man bekommt einen festen oder variablen Zins. Viele Banken bieten übrigens auch ortsfremden Kunden Riester Rente Verträge an, der Abschluss ist über das Postident-Verfahren möglich. Möchte man einen Riester Banksparplan abschließen sollte man sich für eine einfache Variante ohne Bonuszahlungen, kompliziert zu berechnende Zinszuschläge oder Zinsvereinbarungen entscheiden.

3. Riester Rente Modell: Wohn-Riester

Das Wohn-Riester-Modell, das es seit 2008 gibt, ermöglicht Vorsorgesparern, die Riester-Förderung dafür zu nutzen, sich günstiger eigenes Wohneigentum anzuschaffen. Das Riester Rente Modell „Wohn-Riester“ wird auch gerne als Eigenheimrente bezeichnet. So ist diese Variante der Riester Rente für alle geeignet, die sich die eigenen vier Wände wünschen. Bei diesem Riester Rente Modell nutzt man klugerweise die Riester Förderung in Form der Zulagen und die steuerlichen Vorteile schon heute und nicht erst im Renten-Alter, da man in der Immobilie wohnt. Auch senkt man mit dem Riester Rente Modell „Wohn-Riester-Vertrag“ die Kosten der Baufinanzierung, was einen finanziellen Vorteil von mehreren 1.000 Euro bringen kann.
Tipp: Seit 2014 ist Wohn-Riester-Sparen noch interessanter. Man kann zum Beispiel bereits in der Ansparphase Geld entnehmen. Jeder Betrag ab 3.000 Euro darf entnommen werden, es müssen aber mindestens immer 3.000 Euro im Vertrag bleiben. Das Geld kann man für Kauf oder Entschuldung der Immobilie verwenden. Außerdem kann man das Wohn-Riester-Guthaben unbürokratischer nutzen, um das Eigenheim alters- oder behindertengerecht umzubauen. Und drittens kann das Kapital bei einem Umzug nun mitgenommen und in eine neue Immobilie gesteckt werden.

Wie funktioniert die Förderung der Riester Rente?

Der interessanteste Anreiz für eine Riester Rente sind sicher die staatlichen Zulagen, Förderungen und die steuerlichen Vergünstigungen, die man als Sparer zu seiner Riester Rente bekommen kann. Die Riester-Rente wird mit Zulagen und Steuervorteilen vom Staat in der Ansparphase gefördert.

  1. Die Grund- und Kinderzulage der Riester Rente
    Die Grundzulage für die Riester Rente beträgt aktuell 154 Euro. Hat man kindergeldberechtigte Kinder, erhält man zusätzlich noch 185 Euro für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde und 300 Euro für Kinder, die nach dem Jahr 2008 geboren wurden. Ehepaare müssen separate Riester Rente Verträge abschließen, um die Grundzulage zu erhalten. Die Zulagen für die Riester Rente fließen immer direkt in die Riester Rente, werden also nicht ausgezahlt, ebenso die Kinderzulage. Diese wird für alle Kinder gezahlt, für die im Kalenderjahr mindestens ein Monat lang Kindergeld bezogen haben. Wenn Sie sich ihre persönliche Zulagen ausrechnen lassen wollen, können Sie das mit unserem Riester-Förder-Rechner.
  2. Die Steuervorteile der Riester Rente
    Beiträge für die Riester Rente bis zu einem Höchstbetrag von 2.100 Euro kann man als Sonderausgabe absetzen. So hat man die Möglichkeit einen weiteren Zuschuss zur Riester Rente in Form eines Steuerbonus einzustreichen. Dieser Höchstbetrag setzt sich aus den Zulagen für die Riester Rente und dem Beitrag, den man selbst in die Riester Rente eingezahlt hat zusammen.
  3. Der Mindesteigenbetrag bei der Riester Rente
    Die Gewährung der Förderung durch die Zulagen und steuerlichen Vorteile ist davon abhängig, dass man einen bestimmten Mindesteigenbetrag in die Riester Rente einzahlt. Der beträgt vier Prozent des Vorjahreseinkommens, maximal 2.100 Euro.
  4. Die Zulagen für die Riester Rente
    Die Zulagen für die Riesterrente muss man bei der Zulagenstelle für Altersvermögen beantragen. Die Formulare bekommt man von seinem Riester Anbieter. Nach Ablauf eines Jahres bekommt man eine Bescheinigung, die man benötigt, um die Beiträge für die Riester-Rente als Sonderausgabe abzusetzen.
    Tipp: Das sollten man immer tun, da das Finanzamt feststellt, ob und in welcher Höhe steuerliche Vorteile entstehen oder ob man mit den Zulagen besser dran ist.
Achtung: Um in den Genuss der vollen Riester Zulagen zu kommen, müssen immer vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag eingezahlt werden. Es ist wichtig, bei Gehaltsänderungen, egal ob nach oben oder unten korrigiert, auch die Riester Rente anzupassen!

 

Welche Kosten kommen beim Abschluss einer Riester Rente auf mich zu?

Um die Kosten für die Riester Rente berechnen zu können, muss man wissen, welches Produkt man möchte und welche Rentenhöhe man anstrebt. Möchte man von der staatlichen Förderung profitieren, muss man den Mindesteigenanteil leisten. Der entspricht vier Prozent des Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr, maximal 2100 Euro.

Wie wird die Riester Rente ausgezahlt?

Die staatlich geförderte Riester Rente wird frühestens ab dem 60. Lebensjahr ausgezahlt. Hat man seinen Vertrag erst 2012 abgeschlossen ist es sogar das 62. Lebensjahr. Die Riester Rente leistet ab dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt eine lebenslange Rentenzahlung. Es gibt auch Riester Rente Verträge, die unmittelbar zum Ende der Sparphase bis zu 30 Prozent des Kapitals auszahlen können.
Tipp: In manchen Fällen bietet die Riester Rente sogar einen Hinterbliebenen Schutz. Verstirbt ein Riester Sparer während der Einzahlungszeit, kann ein benannter Bezugsberechtigter das angesparte Vorsorgekapital erhalten und ist somit eine gute alternative zur Risikolebensversicherung. Wenn sie in Össtereich Wohnhaft sind und daher keine Riesterrente abschließen können ist die Risikolebensversicherung die beste Lösung.

Welche Vorteile bietet die Riester Rente?

Entscheidet man sich für die Riesterrente als private Altersvorsorge, kann man mit einer sicheren Rente (eingezahlte Beiträge plus Zins) rechnen und hat zudem eine staatliche Förderung durch Zulagen und dadurch das man sie steuerlich geltend machen kann. Außerdem ist das Kapital vor einer Privatinsolvenz und der Berechnung von Hartz IV geschützt.

Wer darf eine Riester Rente abschließen?

Um in den Genuss einer staatlichen Förderung der Riesterrente zu kommen, sollte man zu einer der folgenden Personengruppen gehören: Rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmern, Amtsträgern, Beamte, über die KSK versicherte Künstler, Pflichtversicherte, Arbeitssuchende, Azubis, Selbstständige mit Versicherungspflicht in der staatliche Rentenversicherung, Bundesfreiwilligendienstleistende und Personen, die Rente wegen Erwerbsminderung, Erwerbsunfähigkeit oder Versorgung wegen Dienstunfähigkeit erhalten.

Wer kann keine Riester Rente abschließen?

Nicht rentenversicherungspflichtige Selbständige, Studenten, Bezieher von Sozialhilfe, Bezieher einer Vollrente Alterswegen, Rentner wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit und Freiwillig Rentenversicherte erhalten keine Zulagen zur Riester Rente.

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