RLV im Februar Eigenheim absichern

RLV im Juli Eigenheim absichern

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
13.07.2016
Auf einen Blick

Stirbt ein naher Verwandter, ist der Schmerz groß. Handelt es sich dabei um den Hauptverdiener, droht dazu noch der Verlust des finanzierten Eigenheims.

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Ist der erste Schock über den schmerzhaften Tod des Partners überwunden, droht schon der Nächste. Viele Hinterbliebene haben dann auch ein finanzielles Problem. Es stellt sich also die Frage: Wie können sich Familien davor schützen? Denn gerade, wenn noch Kinder im Spiel sind, kann sich schnell eine Versorgungslücke auftun. Denn das Problem ist oftmals, dass die Ansprüche auf Witwen- oder Waisenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gering sind. Läuft zudem noch eine Baufinanzierung, kann die Angelegenheit schnell aus dem Ruder laufen. Genau diesem Szenario lässt sich mit einer Risikolebensversicherung begegnen.

Für Familien, die eine Immobilie finanzieren, gibt es eine maßgeschneiderte Lösung: Spezielle Risikolebensversicherungen passen die Versicherungssumme der Restschuld des Baudarlehens an. Je mehr Sie tilgen, desto günstiger wird auch die Police. Eine solche Risikolebensversicherung mit Tilgungsplan gibt es beispielsweise bei der Hannoverschen.

Große Preisunterschiede

Die Risikolebensversicherung ist der günstigste Schutz, um die Familie oder nur den Partner im Todesfall abzusichern. Entscheidend ist aber dennoch, sich die Rosinen heraus zu picken, denn es lauern große Preisunterschiede. Außerdem sollten Sie einen Vertrag wählen, der genau zu Ihren Anforderungen passt. Der Risikolebensversicherungsrechner von biallo.de hilft Ihnen dabei.

Unser Tipp

Ein Beispiel: Eine 30-jährige Mutter möchte ihre Familie für den Fall ihres Ablebens abgesichert wissen. Die Kurierfahrerin greift nie zur Zigarette und wählt eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren. Die Versicherungssumme soll 150.000 Euro betragen. Für weniger als zwölf Euro bekommt sie die Police bei der Hannoverschen, Community Life, Zurich Life und Canada Life. Vergleicht sie vorher nicht, zahlt sie bei einem anderen Anbieter im schlechtesten Fall deutlich mehr als 30 Euro.

Wie läuft die Absicherung?

Die Risikolebensversicherung ist ein reiner Todesfallschutz. Sie ist keine Kapitalanlage, die Beiträge werden hier nicht angespart. Die vertraglich vereinbarte Summe kommt in der Regel dann zur Auszahlung, wenn die versicherte Person stirbt.

Wie ermittelt sich die Beitragshöhe?

Vornehmlich nach der Höhe der Versicherungssumme. Weiteren Einfluss auf die Berechnung haben das Alter der versicherten Person, die Vertragslaufzeit, der Gesundheitszustand, geprüft wird aber auch, ob der Versicherungsnehmer risikoreichen Hobbys nachgeht, ob er Raucher oder Nichtraucher ist, welchen Beruf er ausübt. Daneben fallen Kosten für Provisionen und Gebühren an.

Wie hoch muss die Versicherungssumme sein?

Hier stellt sich die Frage, ob Kinder vorhanden sind, und wenn ja, wie alt diese sind. Wer als Familie noch kleine Kinder hat, sollte in etwa das Fünffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen; wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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