Risikolebensversicherung Steuersparend Angehörige absichern

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
01.02.2015
Auf einen Blick

Eine Risikolebensversicherung ist der günstigste Schutz, um im Todesfall Hinterbliebene zu versorgen. Doch auch der Fiskus hält dann die Hand auf.

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Gerade für die neuen Formen des Zusammenlebens wie Patchwork-Familien, eheähnliche Gemeinschaften oder unverheiratete Paare ist eine Risikolebensversicherung oft der einzige Weg, Hinterbliebenenschutz sinnvoll und preiswert zu regeln. „Dabei sollten sich beide Elternteile bzw. Partner gegenseitig absichern“, empfiehlt Bianca Boss vom Bund der Versicherten.

Auch bei der Risikolebensversicherung fällt Erbschaftssteuer an

Kommt eine Versicherungspolice zur Auszahlung, hält jedoch auch der Fiskus seine Hand mit auf. In diesem Fall fällt keine Einkommens-, aber Erbschaftssteuer an. Zwar erhalten Ehepartner mit 500.000 Euro und Kinder mit 400.000 Euro sehr hohe steuerliche Freibeträge, bei nicht verheirateten Paaren beträgt der Freibetrag jedoch lediglich 20.000 Euro. Dabei wird bei der Ermittlung der Erbschaftsteuer immer die gesamte Erbmasse - inklusive der Versicherungsleistung - zusammengezählt. Die Finanzbehörde addiert für die Berechnung übrigens alle Erwerbe innerhalb der letzten zehn Jahre.

Steuertrick bei Risikolebensversicherungen nutzen

Normalerweise versichert der Beitragszahler mit einer Risikolebensversicherung sein eigenes Leben und setzt seinen Partner als Bezugsberechtigten im Falle seines Versterbens ein. Um im Ernstfall eine mögliche Erbschaftssteuer zu umgehen, sollte jedoch derjenige, der das Geld im Todesfall erhalten soll, auch die Police abschließen und seinen Partner versichern. „In diesem Fall zahlt er für seine eigene Absicherung im Todesfall seines Partners und die Erbschaftssteuer entfällt“, sagt die Münchner Steuerberaterin Erika Wacher.

Die strategische Lösung 2015: Die Partner schließen daher ihre beiden Lebensversicherungen über Kreuz ab. Man versichert dabei nicht das jeweils eigene Leben, sondern das Leben des jeweils anderen. Steuerlich bedeutet das: Wer als Versicherungsnehmer eine Versicherungsleistung aufgrund eines Vertrages erhält, bei dem die Prämien von ihm selbst bezahlt wurden, erhält die Versicherungsleistung nicht als Erbe sondern als vertragliche Leistung und somit steuerfrei. „Diese Konstellation ist vor allem dann interessant, wenn größere Vermögen vorhanden sind oder die Freibeträge nicht ausreichen, um alle Vermögenswerte steuerfrei zu übertragen“, rät Steuerberaterin Wacher.

Weiterer wichtiger Vorteil: Da die Auszahlung aus der Risikolebensversicherung in diesem Fall keine Erbschaft ist, sind darauf auch keine möglichen Pflichtteilsansprüche durch andere möglich.

Tipp: Der Biallo-Vergleich zur Risikolebensversicherung hilft dabei, eine günstige Police zu finden.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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