Risikolebensversicherung Welche Leistungen sind sinnvoll?

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
12.02.2016
Auf einen Blick

Risikolebensversicherungen sind günstig und ohne Vertragsfallen zu haben. Es kann sich für Sie aber lohnen, den Schutz durch bestimmte Bausteine zu erweitern.

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Eine Risikolebensversicherung ist eine planvolle Vorsorge, um für den eigenen Todesfall Angehörige oder Partner finanziell abzusichern. „Wenn der Versicherte stirbt, erhalten die Hinterbliebenen einen festgelegten Geldbetrag, die Todesfallsumme“, sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Dieser Schutz ist ohne knifflige Vertragsfallen preiswert zu haben.
 


Leistungsbausteine bei Risikolebensversicherungen prüfen

Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung lohnt es jedoch durchaus, die Vertragsangebote auf bestimmte Details zu prüfen. Denn auf dem Markt befinden sich auch Angebote mit erweiterten Leistungsspektren, die speziell für Sie und Ihre Lebenssituation wichtig bzw. wünschenswert sein können und oft nur wenig mehr kosten.

Vorgezogene Todesfallleistung: Einige Anbieter, wie etwa die Hannoversche (Tarif Plus) oder CosmosDirekt (Tarif Comfort), bieten diese Sonderleistung für geringes Aufgeld. Mit diesem Leistungsbaustein wird Ihnen als Versicherten die Möglichkeit gegeben, bei einer schweren Krankheit die Versicherungssumme noch zu Lebzeiten zu erhalten, wenn davon auszugehen ist, dass Sie binnen zwölf Monaten sterben werden. Dadurch können Sie sich das Leben in der schweren Zeit noch wünschenswerter gestalten.

Leistung bei schwerer Krankheit: Einen weiteren neuen Baustein bei ihrer Risikolebensversicherung hat seit diesem Jahr die Hannoversche im Angebot (Tarif Exklusiv). Für den Fall besonders schwerer Erkrankungen (Dread Disease) wie beispielsweise Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt erhalten Sie als zusätzliche Leistung zehn Prozent der Versicherungssumme. Dieses Geld können Sie nutzen, um etwaige Verdienstausfälle abzumildern oder beispielsweise für alternative Behandlungsmethoden und Umbauten verwenden.

Nachversicherungsgarantien: Diese Klausel ermöglicht Ihnen, die Versicherungssumme Ihrer Risikolebensversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung später aufzustocken. Das kann bei der Geburt eines Kindes oder eines späteren Immobilienerwerbs nötig sein, wenn dann ein höherer Schutz angebracht ist. Das ist zum Beispiel bei der Community Life (Tarif Protect) bereits im Basisschutz mit drin.

Verlängerungsoption: Kann durchaus wichtig bei einer Risikolebensversicherung sein. Diese Option erlaubt Ihnen, den Vertrag bis zu einer gewissen Zeit vor Ablauf ohne Gesundheitsprüfungen zu verlängern. Die Klausel ist wichtig bei Unklarheiten, ob die vereinbarte Laufzeit ausreicht.

Richtige Versicherungssumme bei Risikolebensversicherungen

Wenn Sie grundsätzlich Ihre Familie mit einer Risikolebensversicherung absichern wollen und noch kleine Kinder haben, brauchen Sie eine gleichbleibende Versicherungssumme. Als Faustregel für die Höhe gilt hier: das Fünffache Ihres Brutto-Jahreseinkommens. Wenn Sie nur für den Partner vorsorgen, das Dreifache.

Wenn Sie vorrangig mit der Risikolebensversicherung einen Kredit absichern möchten, kommt auch eine sogenannte fallende Versicherungssumme für Sie in Frage. Bei diesem Absicherungsmodell fällt die Versicherungssumme annuitätisch, d.h. der Betrag wird jeweils an die Höhe der Darlehensrestschuld angepasst. Diese Variante ist optimal beim Immobilienerwerbskredit, denn sie ist preiswerter als eine Risikolebensversicherung mit konstant fester Versicherungssumme.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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