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31.05.2013 14:25

Rente mit 67 – nein danke! Wie ein früherer Ausstieg aus dem Arbeitsleben gelingen kann

von Rolf Winkel Autor
Wer heute 50 oder jünger ist, wird vielfach bis 67 arbeiten müssen. Doch der Ausstieg aus dem Arbeitsleben kann auch früher klappen. Die „Rente mit 65“ ist noch längst nicht Vergangenheit.
Rente mit 67 – nein danke! Wie ein früherer Ausstieg aus dem Arbeitsleben gelingen kann
Wer rechtzeitig vorsorgt, muss nicht zwingend bis 67 arbeiten
Sozusagen als „Bonbon“ für besonders treue Kunden bietet die gesetzliche Rentenversicherung weiterhin eine Rente mit 65 ohne Abschläge an: Die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“. Allerdings muss man dafür 45 Versicherungsjahre nachweisen. Lücken im Rentenkonto darf es nicht geben. Studienjahre und Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen nicht mit.

Minijob: Für Studenten und Arbeitslose ist die Aufnahme eines rentenversicherungspflichtigen Minijobs auch in Hinblick auf die Rente mit 65 interessanter denn je. Denn ein Jahr mit Minijob zählt nun als ganz normales Versicherungsjahr. Die Rentenversicherungspflicht kostet bei einem vollen gewerblichen 450-Euro-Job monatlich ganze 17,55 Euro.
Arbeitszeit ansparen: Wer auf einem sogenannten Lebensarbeitszeitkonto Arbeitszeit anspart, kann sich vorzeitig vom Job verabschieden – mit Lohn und Sozialversicherung, aber ohne Arbeit. Diese Konten, die viele Betriebe freiwillig anbieten, funktionieren ähnlich wie die Altersteilzeit: Zunächst verzichten Arbeitnehmer auf die Auszahlung von Teilen des Gehalts, dafür werden sie früher freigestellt.
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Beispiel: Wer ab 50 auf die Auszahlung von 20 Prozent seines Bruttoentgelts verzichtet, kann sich etwa mit 63 Jahren und sechs Monaten vom Arbeitsleben verabschieden – bei Weiterzahlung von Lohn und Sozialversicherung bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren. Besonders interessant wird das Verfahren, wenn – wie in der Chemieindustrie – der Arbeitgeber noch etwas dazugibt. „Solche angesparten Wertguthaben aus nicht ausgezahltem Lohn müssen gegen Insolvenz gesichert sein“, so Karin Erhard von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE). Sinnvoll sei das Ansparen von Arbeitszeit natürlich vor allem, so Erhard, wenn Arbeitnehmer „ihren Job für sicher halten und nicht wechseln möchten“. Bei einem Wechsel kann man das angesparte Wertguthaben zwar mitnehmen – aber nur wenn der neue Arbeitgeber mitspielt. Meist wird das Guthaben dann aber ausgezahlt, wobei auf einen Schlag Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden.

Privat Geld ansparen: Wer insgesamt 35 (Renten-)Versicherungsjahre zusammenbekommt, kann auch künftig noch mit 63 Jahren die „Altersrente für langjährig Versicherte“ erhalten. Die Rente fällt dann um bis zu 14,4 Prozent niedriger aus. Statt einer Monatsrente von 1.400 Euro gibt es dann beispielsweise nur 1.200 Euro. Den Rentenabschlag kann man aber ganz oder teilweise ausgleichen. Derzeit müsste ein Versicherter mit einem Rentenanspruch von 1.400 Euro brutto rund 25.000 Euro an die Rentenkasse zahlen, wenn er zwei Jahre vor Erreichen seines regulären Rentenalters in Ruhestand tritt. Eine solche Einzahlung kann sich – angesichts der niedrigen Leistungen privater Renten – durchaus lohnen, auch aus steuerlichen Gründen. Denn Einmalzahlungen in die Rentenkasse sind steuerlich absetzbar – ab 2025 sogar zu 100 Prozent. Interessant ist dies vor allem für Lebensversicherungs-Sparer. Wer derzeit eine Kapitallebensversicherung mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren abschließt, muss – wenn die Versicherung abläuft – die Hälfte der Kapitalerträge aus der Versicherung versteuern. Wird das frei werdende Geld aber zum Rückkauf von Rentenabschlägen verwandt, so bleiben die Erträge der Kapitallebensversicherung im Ergebnis steuerfrei. In diesem Fall kann der ansonsten inzwischen unattraktive Abschluss einer Lebensversicherung sinnvoll sein. Gleiches gilt beim Abschluss einer mindestens zwölf Jahre laufenden Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht.

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Leserkommentare
04.06.2013 - von Redaktion biallo.de
Anmerkung der Redaktion zu @Betroffen
Rechtlich gesehen darf es natürlich Lücken im Rentenkonto geben. Die "Lückenlosigkeit" ist keine rechtliche Voraussetzung für die Bewilligung einer Rente mit 65. Tatsächlich kann man sich, wenn man mit 65 Jahren auf 45 Versicherungsjahre kommen will, keine Lücken erlauben. Denn Zeiten der Arbeitslosigkeit, Schul- und Studienzeiten sowie Zeiten mit lediglich freiwilligen Beiträgen zählen dabei nicht mit. Deshalb unser Tipp, Zeiten des Studiums oder der Arbeitslosigkeit mit kleinen versicherungspflichtigen Jobs zu "füllen". Dazu reicht beispielsweise schon ein rentenversicherungspflichtiger Job mit Einkünften von 175 Euro im Monat. Auch bei Jobs mit niedrigeren Einkünften werden die Rentenversicherungsbeiträge mindestens auf Grundlage von Einkünften in Höhe von 175 Euro berechnet.
04.06.2013 - von betroffen
Zum ersten Absatz:
Die Rente mit 65 ist noch längst nicht Vergangenheit... "Lücken im Rentenkonto darf es nicht geben" Herr Winkel! Selbstverständlich darf es Lücken im Rentenkonto geben. Man muss lediglich mit eingezahlten Jahren und Kindererziehungszeiten auf 45 Jahre kommen um mit 65 abschlagsfrei in Rente gehen zu können.
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