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29.08.2014 16:00

Einschulung 2014 „Kinder kann man nicht wegschließen“

von Anja Lang Autor
Mit der Einschulung bewegen sich viele Kinder erstmals alleine im Straßenverkehr. Wie sie dabei Gefahren trotzen, verrät Sicherheits-Experte Ralf Schmitz.
Einschulung 2014 „Kinder kann man nicht wegschließen“
Ralf Schmitz, Experte in Sachen Gewaltprävention an Grundschulen und Autor des Buches „Ratgeber zur Schulwegsicherheit“
Rund 700.000 Kinder in Deutschland fiebern derzeit auf ihre Einschulung hin. Damit werden sie wieder ein großes Stück selbstständiger. Meist dauert es nicht lange, bis die Kleinen ihren Schulweg allein zurücklegen. Egal, ob sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Schulbus unterwegs sind- unterwegs lauern Gefahren durch den Straßenverkehr, durch gewaltbereite andere Schüler oder gar pädophile Täter. Wie Kinder solchen Gefahren optimal begegnen und sicher zu Schule und wieder zurückkommen, weiß Ralf Schmitz. Biallo.de sprach mit dem Experte in Sachen Gewaltprävention an Grundschulen und Autoren des Buches „Ratgeber zur Schulwegsicherheit“:

Was sind die drei wichtigsten Tipps zur Schulwegsicherheit?

Ralf Schmitz: Kinder sollten im Vorfeld mit den Eltern den Weg abgehen, bevor der erste Schultag stattfindet, um potentielle Gefahren zu sehen, zu besprechen und Lösungen zu erarbeiten. Außerdem sollten Eltern ihre Kinder so früh wie möglich alleine zur Schule schicken, denn dies stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit. Anfangs sollten die Eltern aber immer noch im Abstand von 50 Meter hinter dem Kind hergehen. Und Kinder sollten den Schulweg am besten gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Kindern zurücklegen. Denn: Gemeinsam ist man stark.

Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder fahren einige Eltern ihre Kinder regelmäßig mit dem Auto zur Schule. Kann ich so mein Kind sinnvoll schützen?

Ralf Schmitz: Nein, die Übergriffe finden nicht nur auf dem Schulweg statt, sondern auch beim Nachmittagstraining im Reitclub, Fußballverein oder Schwimmsport. Kinder kann man nicht wegschließen. Es ist viel effektiver, sie über potenzielle Gefahren aufzuklären. Hier sollten Eltern Präventionsexperten zu Rate ziehen, damit Kinder ohne Angst zur Schule gehen können. Besonders qualifizierte Kurse zum Kindersicherheitstraining finden Eltern und Lehrer auf den Seiten der Sicher-Stark-Initiative.

Viele Eltern tun fast alles für ihre Kinder - und vernachlässigen dabei ihre eigenen Bedürfnisse. Warum ist es für Kinder wichtig, dass auch die Eltern glücklich und zufrieden sind?

Ralf Schmitz: Wenn Eltern nicht glücklich sind, sind es die Kinder in der Regel auch nicht. Deshalb gilt es, frühzeitig das Selbstbewusstsein aufzubauen und zu stärken. Eltern sollten Kindern dazu kleine Aufgaben übertragen - etwa, sich beim Bäcker trauen, die Brötchen zu kaufen. So lernt das Kind frühzeitig, fremde Menschen um Hilfe zu bitten, und sollte es mal in Gefahr sein, kann es dies bereits umsetzen.
Adressen zum Kindersicherheitstraining und weitere Tipps unter www.sicher-stark-team.de
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