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07.07.2014 09:23

Editorial Kinder erziehen lohnt sich wieder ein Stück mehr

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160 Milliarden Euro soll es die Bundesregierung bis 2030 kosten. Seit dem 1. Juli ist die lang umstrittene Rentenreform in Kraft getreten, die auch die Mütterrente reformiert.
Editorial Kinder erziehen lohnt sich wieder ein Stück mehr
Birgit Müller, biallo.de
160 Milliarden Euro soll das Rentenpaket bis 2030 der Bundesregierung kosten. Ein Teil der Milliarden fließt in die Mütterrente, die seit dem 1. Juli in Kraft getreten ist. Seitdem laufen die Hörer bei der rund 600 Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung heiß. Vor allem viele Rentner und Rentnerinnen suchen persönlichen Rat, ob Sie sich auch künftig über mehr Geld auf dem Konto freuen können. Auf schriftliche Mitteilungen wolle man sich lieber nicht zu 100 Prozent verlassen. Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, erhalten rund 9,45 Millionen Frauen und rund 20.000 Männer künftig zwei Rentenpunkte, statt nur einen und somit mehr Geld. Freilich hat diese Entscheidung enormes Diskussionspotentail. Zum Beispiel von Müttern, die Kinder nach ´92 geboren haben und dabei vermeintlich leer ausgehen. Schließlich mussten auch sie versuchen, der wachsenden Leistungsgesellschaft stets gerecht zu werden. Doch wenn man genauer hinschaut, hat die Regierung schon versucht, etwas mehr Gerechtigkeit an den Tag zu legen. Denn Müttern, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, haben bislang nur einen Rentenpunkt gutgeschrieben bekommen. Jüngere Frauen, die ab 1992 Mutter geworden sind, erhalten hingegen bis zu drei Rentenpunkte, trotz Elterngeld und verbesserten Kinderbetreuungsangeboten.

Voraussetzung für die gesetzliche Rente ist eine Mindestversicherungszeit von fünf Jahren. Von der Reform profitieren künftig aber auch Frauen, die bisher gar nicht oder nicht lange genug gearbeitet haben. Denn wer mindestens drei vor 1992 geborene Kinder erzogen hat, erwirbt indes schon allein aus den Kindererziehungszeiten einen Rentenanspruch. Mit der Neuregelung können Frauen aber auch fehlende Versicherungsjahre durch freiwillige Beiträge auffüllen, um eine monatliche Rente zu erhalten. Dann muss allerdings ein Rentenantrag gestellt werden, automatisch fließt kein Geld. Anders verhält es sich für diejenigen, die jetzt schon Rente beziehen. Diese Rentner bekommten automatisch den Zuschlag. Ein Punkt erhöht die Rente im Westen pro Monat um rund 28 Euro und im Osten um 25 Euro. Hierbei handelt es sich immer um Bruttobeträge. Es gehen also noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung plus die Steuer davon ab. Mehr Geld gibt es dennoch für die Mütter wahrscheinlich erst am Jahresende. Ab August werden die neuen Bescheide mit den höheren Rentenzahlungen verschickt.

Biallos-Themenschwerpunkt:

Die Mütterrente wirft viele Fragen auf. Daher haben wir für Sie diesen Ratgeber zum Thema zusammengestellt. Lesen Sie hier, ob auch Sie von der Rentenreform profitieren können, was für Selbstständige, Hausfrauen und Empfänger von ALG I gilt und wie Frauen mit einer privaten Vorsorge finanziell gut aufgestellt ihre Rente genießen können. 
 

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Leserkommentare
14.07.2014 - von betroffen
NeinNeinNein alte Mutter, junge Mutter
Der Artikel fing so schön und korrekt an. Doch dann entsteht der selbe Fehler, den Politiker und Medien den Bürgern mantraartig vorgeplappert haben auch hier: "...Denn Müttern, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, haben bislang nur einen Rentenpunkt gutgeschrieben bekommen. Jüngere Frauen, die ab 1992 Mutter geworden sind, erhalten hingegen bis zu drei Rentenpunkte..." NeinNeinNein das Alter der Eltern spielt gar keine Rolle, sondern nur das der Kinder!
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