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23.05.2014 14:46

Rentenversicherung So bringen Kinder Ihnen mehr Rente

von Rolf Winkel Autor
Derzeit ist die „Mütterrente“ in aller Munde. Dabei geht’s um Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Doch was gilt für die Eltern von heute?
Rentenversicherung So bringen Kinder Ihnen mehr Rente
Wieviel Rente bringen Kinder wirklich?
Britta. H. (23) hat im August 2012 ihr erstes Kind bekommen. Bis ihre Tochter Lara drei Jahre alt ist, könnte die Rheinländerin eine Pause von ihrem Job nehmen, ohne dabei große Abstriche bei ihrer künftigen Rente zu haben. Denn bis dahin wird ihrem Rentenkonto pro Jahr ein Entgeltpunkt für die Kindererziehungszeit gutgeschrieben. Das bringt nach den ab Juli geltenden Werten im Westen einen Rentenanspruch von insgesamt rund 86 Euro pro Monat, in den neuen Ländern für rund 79 Euro – jeweils für drei Kindererziehungsjahre gerechnet. Für Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, werden ab Juli 2014 bis zu 57 beziehungsweise 53 Euro für ihre Rente anerkannt.

Kindererziehungszeit auch für Väter

Eltern haben die freie Wahl, wie sie die 36 Kindererziehungsmonate für die Rente unter sich aufteilen. Der Vater kann beispielsweise sechs Monate bekommen und die Mutter die restlichen 30 Monate. Eltern können auch mehrmals wechseln. So kann die Kindererziehungszeit auch genutzt werden, wenn ein Elternteil Lücken auf dem Rentenkonto hat. Diese Zeit gilt nämlich als Pflichtversicherungszeit.

Renten-Plus durch Job

Wer während der Kindererziehungsjahre nebenher sozialversichert arbeitet, erwirbt zusätzliche Ansprüche. Maximal werden einem Rentenversicherten pro Jahr allerdings nur gut zwei Entgeltpunkte auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Wer also ein sehr hohes versicherungspflichtiges Einkommen hat, dem bringt die Erziehungszeit wenig oder gar nichts.

Tipp: Verdient ein Elternteil ohnehin überdurchschnittlich, sollte er die Erziehungszeit aus finanzieller Sicht besser dem anderen Teil überlassen.
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Kinderberücksichtigungszeit bis zum zehnten Lebensjahr 

Unterdurchschnittlich verdienende Eltern profitieren bei der Rentenversicherung, bis ihr jüngstes Kind zehn Jahre alt ist. Wenn ein Elternteil sozialversichert beschäftigt ist, aber weniger als der Durchschnitt aller Versicherten verdient, wird sein Einkommen für die spätere Rentenberechnung hochgewertet.

Britta H. kann beispielsweise im September 2015 nach drei Jahren Erziehungszeit wieder in ihren alten Job zurückkehren – aber nur in Teilzeit. Dort wird sie rund 1.900 Euro brutto im Monat verdienen. Das würde für die Rente nur etwa zwei Drittel eines Entgeltpunktes bringen. Doch ihr Einkommen wird für die spätere Rente um die Hälfte – also auf 2.850 Euro – aufgewertet. So wird ihr pro Jahr rund ein Entgeltpunkt gutgeschrieben. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie später beim Rentenantrag mindestens 25 Versicherungsjahre vorweisen kann. Das ist für Eltern meist kein Problem, weil hier auch die Zeit bis zum zehnten Geburtstag der Kinder (als Kinderberücksichtigungszeit) mitzählt.

Bei Minijobs nicht auf Rentenversicherungspflicht verzichten

Die Hochwertung gilt nicht für einen Minijob ohne Rentenversicherungspflicht. Minijobber sollten deshalb nicht auf die Rentenversicherungspflicht verzichten. Ein 450-Euro-Job zählt für die Rente dann immerhin wie ein 675-Euro-Job.

Mehr Rente auch ohne Job

Eine Sonderregelung gilt für Mütter oder Väter, die zwei oder mehr Kinder zwischen drei und zehn Jahren gleichzeitig erziehen. Ihnen wird in dieser Zeit auch ohne Berufstätigkeit für jedes Jahr der Kindererziehung ein Drittel Entgeltpunkt für ihre Rente gutgeschrieben. Das bringt in den alten Ländern ein Rentenplus von bis zu 67 Euro, in den neuen Ländern von knapp 62 Euro.

Riestern bringt mehr Rente

Eltern haben in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes „auch bei der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge alle Rechte“, sagt Manuela Budewell von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Für jedes Kind, das seit 2008 geboren wurde, erhält eine Mutter (oder auch ein Vater) mit Riester-Vertrag pro Jahr eine Zulage von 300 Euro (statt der 185 Euro für die vorher geborenen Kinder). Hinzu kommen nochmals 154 Euro für die Mutter bzw. den Vater selbst – insgesamt gibt es also 454 Euro pro Jahr. Um diesen Zuschlag zu erhalten, reicht gerade in der Elternzeit häufig ein Eigenbeitrag von fünf Euro im Monat.

Tipp: Mit den Biallo-Versicherungs-Vergleichen finden Sie ganz einfach eine leistungsstarke fondsgebundene oder klassische Riester-Rentenversicherung.

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Leserkommentare
11.07.2014 - von betroffen
Misch-Geschwister
Für Eltern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, werden ab Juli 2014 bis zu 57 beziehungsweise 53 Euro für ihre Rente anerkannt. So muss es richtig heißen: Für Kinder die vor 1992 geboren wurden bekommen Eltern (Vater oder Mutter) ab 01.07.2014... mehr Erziehungszeiten angerechnet.
02.06.2014 - von Redaktion biallo.de
Liebe Leserin,
wir danken für Ihr großes Interesse. Als Medienunternehmen geben wir Ihnen gerne Orientierung. Leider können wir jedoch - unter anderem auch aus haftungsrechtlichen Gründen - keine individuelle Fallberatung anbieten. Wenden Sie sich daher bitte an die dafür zuständige Behörde. Wir danken für Ihr Verständnis.
01.06.2014 - von Annemarie Ebelshäuser
Mütterrente
Ich habe acht Kinder geboren, bin in Altersrente und wüsste gerne was ich mehr Rente ab Juli bekomme zwecks Mütterrente!?
26.05.2014 - von Dirksen
Mütterrente u.a.
Ich gönne jeder Mutter, die in den Zeiten, wo eine Berufstätigkeit mangels geeigneter Kinderunterbringung eher nicht oder nur eingeschränkt möglich war, diese Rente. Schon - zumal die 68-Linken- und Hippyscene meinte, daß sie es nicht verantworten können, Kinder in diese Welt zu setzen! Für die Bundesrepublik insgesamt ist sie unverantwortlich. Man schwelt in Steuergeld, kann nie genug bekommen, schröpft die arbeitende Bevölkerung und denkt nicht an zukünftige magere Zeiten und Zeiten, in denen die immensen Schulden mit vielleicht 3 oder mehr Prozent höher zu verzinsen sind. Dann ist der Bund, dann sind die Länder, pleite! Dann kommen Griechen, um uns zu sagen, was wir zu tun haben! Die können das dann schon.
26.05.2014 - von Dirk AAA
Muss man die Kindererziehungszeiten bei der deutschen Rentenversicherung beantragen? Oder bekommen die bei der Geburt automatisch Bescheid?
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