So flattert das Christkind günstig ins Haus

Paketdienste So flattert das Christkind günstig ins Haus

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
06.12.2016
Auf einen Blick
  • Erfahren Sie, was die bekannten Paketdienste verlangen.
  • Und welche Fristen Sie einhalten sollten.
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Die Deutsche Post, deren Tochter DHL größere Sendungen übernimmt, kennt zwei Begrifflichkeiten: Pakete und Päckchen. Wie der Name erahnen lässt, versteht der Post-Ableger unter Päckchen kleinere Pakete, die jedoch in den meisten Fällen ausreichen sollten. Das System ist simpel, wenn auch nicht das günstigste. Pakete, die weniger als zwei Kilogramm auf die Waage bringen, kosten 4,50 Euro. Bis zehn Kilogramm müssen Schenkende 8,99 Euro bezahlen. Schwergewichte – also Pakete bis 31,5 Kilogramm – verschlingen 14,99 Euro.

Bei größeren Paketen

Bei Hermes können Sie größere Versendungen deutlich günstiger Versenden. Bis 25 Kilogramm werden 3,99 Euro berechnet. Dabei gibt es aber eine Einschränkung: Die längste und kürzeste Seite dürfen zusammen maximal 37 cm lang sein. Zum Vergleich: Bei DHL kosten 25-Kilo-Pakete knapp 15 Euro. Für schwere Weihnachtsgeschenke bis 31,5 Kilogramm verlangt Hermes 5,49 Euro. Die maximale Kantensumme aus längster und kürzester Seite darf 50 cm betragen. Übrigens: Für insgesamt 6,99 Euro ist sogar die Abholung von der eigenen Haustür dabei.

DPD geht eine ähnlichen Weg wie Hermes. Die Preise für schwere Weihnachtsgeschenke sind vergleichbar sowie das System der Kantenmaße. Die kürzeste und längste Kantenlänge dürfen bei DPD zusammen bis zu 35 cm lang sein. Dann kostet die Sendung 3,90 Euro, wenn diese maximal 25 Kilogramm auf die Waage bringt. Wenn das nicht reicht, werden 7,00 Euro berechnet (bis 31,5 Kg). Wie bei Hermes ist auch die Abholung des Pakets dabei – also ein nahezu identisches Angebot.  

Biallo-Tipp: Bei schweren Geschenken sind Sie mit Hermes und DPD gut beraten. Gerade für ältere Leute ist die günstige Abholung schwerer Pakete praktisch.

Stichtage für den Versand von Weihnachtspaketen

Der Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) hat anlässlich des „Tag des Onlinehandels“ die große Paketstudie 2016 in Kooperation mit dem E-Commerce Verband (BEVH) und Parcel Lab in Auftrag gegeben. Ergebnis: DHL bietet die höchste Zuverlässigkeit. Gerade in ländlichen Regionen schneidet der Post-Ableger gut ab. Dass Ihr Geschenk auch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum landet, sollten Sie die Fristen der Anbieter kennen.

Bei DHL geht es noch am längsten. Wer auf dem allerletzten Drücker dran ist, sollte sich an DHL wenden. In Postfilialen sollten Pakete noch bis Freitag, den 23. Dezember bis zehn Uhr pünktlich zugestellt werden. Vorsicht: Bei Partner-Filialen, DHL Paketshops oder Packstationen sollten Sie spätestens am 22. Dezember bis 18 Uhr vorbeischauen.

Bei Hermes heißt es: Innerhalb Deutschlands müssen Päckchen und Pakete bis spätestens 22. Dezember 2016 um zwölf Uhr in einem der 14.000 Hermes Paketshops abgegeben werden.

DPD gab auf Biallo-Anfrage an, dass die Frist für nationale Versendungen ebenfalls der 22. Dezember um zwölf Uhr ist.

Biallo-Tipp: Es gibt keine Garantie, dass diese Fristen wirklich eingehalten werden können. Ein unerwarteter heftiger Wintereinbruch, und plötzlich werden einige Pakete möglicherweise nicht mehr bis zum 24. Dezember den Weg zum Beschenkten finden. Reizen Sie besser nicht die Frist vollständig aus. Wer bereits ein paar Tage früher dran ist, kann dem Fest entspannt entgegensehen.  

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Thomas Brummer
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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