Produktcheck Tagesgeld Deniz-Bank

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
19.08.2015
Auf einen Blick

Die österreichische Deniz-Bank bietet schon seit einiger Zeit auch deutschen Kunden ein Tagesgeld-Konto an. Das Online-Sparen der Wiener im Test:

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Merkmale

Die Deniz-Bank mit Sitz in Wien bietet nicht nur österreichischen Sparern die Möglichkeit der Geldanlage an. Auch deutsche Kunden können ein Tagesgeld-Konto führen. Wie der Name Online
Sparen bereits vermuten lässt, gelangen Sparer nur über das Internet an den derzeit attraktiven Zins von 0,90 Prozent. Die Verzinsung erfolgt dabei jährlich. Die Führung eines Tagesgeldkontos ist an die Eröffnung eines Stammkontos geknüpft, das jedoch kostenlos ist und derzeit Guthaben mit 0,40 Prozent verzinst. Dieses Konto dient dann als Referenzkonto für Spargeschäfte wie Tagesgeld oder auch Festgeld. Von diesem Stammkonto aus lässt sich via Internet schließlich das Tagesgeld-Konto eröffnen und die Gelder verwalten. Bei beiden Konten fallen keine Gebühren für die Eröffnung und Verwaltung an. Mindestens fordern die Österreicher 1.000 Euro ein, maximal können Sparer 500.000 Euro mitbringen. Übrigens: Wird die Mindestsumme nach Kontoeröffnung unterschritten, gilt der gleiche Zinssatz.

Stärken

Der Zinssatz bewegt sich weiter in der Spitzengruppe. Der Zinssatz ist stabil über dem Durchschnitt. Positiv ist, dass der attraktive Zins nicht nur für Neukunden gilt. Bei vielen Konkurrenten sinkt der Zins nämlich nach einigen Monaten rapide ab. Einlagen sind bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung der Republik Österreich abgesichert.

Schwächen

Einige deutsche Institute bieten eine noch bessere Einlagensicherung. Das ist jedoch nur ein Nachteil für Kunden, die mehr als 100.000 Euro auf das Tagesgeld-Konto der Deniz-Bank legen. Ein weiterer Schwachpunkt ist die jährliche Zinsgutschrift, eine Verzinsung in kürzeren Intervallen würde den Zinseszinseffekt befeuern. Sparer können erst ab 1.000 Euro ein Tagesgeld-Konto führen.

Wettbewerber

Die niederländische MoneYou bietet ebenfalls einen Spitzenzins sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Vereinzelt bieten andere Banken höhere Zinsen, diese sind aber nur für einige Monate garantiert.


Fazit: Das Tagesgeld-Konto der Deniz-Bank überzeugt. Nicht nur die Höhe des Zinses ist spitze, sondern auch, dass Bestandskunden diesen attraktiven Zinssatz erhalten. Für Anlagesummen unter 100.000 Euro ist das Konto sehr interessant.

Bewertung
Deniz-Bank - Tagesgeld
Zinsen (50 Prozent) Zinshöhe (50%) 4 Zinsstabilität Rückschau (25%) 5 Zinsstabilität Ausblick (25%) 5 4.5
Sicherheit (25 Prozent) Sicherheit (100%) 3 3.0
Nebenbedingungen (15 Prozent) Rahmenbedingungen (50%) 5 Mindest-/Höchstanlage (35%) 3 Aktionszeitraum (15%) 5 4.3
Service (10 Prozent) Kommunikationswege (30%) 5 Kontoeröffnung (70%) 4 4.3
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.1
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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