Neue Zinsen bei Tages- und Festgeld Diese Banken legen eine Schippe drauf

Neue Zinsen bei Tages- und Festgeld Diese Banken legen eine Schippe drauf

Max Geißler
von Max Geißler
12.10.2015
Auf einen Blick

Sparangebote mit Topzinsen zu finden, ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Doch wenn Sie aufmerksam vergleichen, stoßen Sie auf attraktive Offerten.

Artikelbewertung
Schrift

Topzinsen bei Tagesgeld

Jubiläumszins bei VW Bank: Ein absoluter Lichtblick ist das Tagesgeld der Volkswagen Bank. Als Neukunde erhalten Sie jetzt ab dem ersten Euro 1,25 Prozent Zinsen gutgeschrieben – der absolute Spitzenwert unter den deutschen Tagesgeldanbietern. Im Gegensatz zu vielen Banken gilt der Topzins bis zu einem Anlagebetrag von 100.000 Euro. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Einschränkung: Der Topzins ist auf vier Monate begrenzt, anschließend gilt der allgemeine Zinssatz für das Plus-Konto.

Tipp: Auch die Audi Bank hat die Zinsen fürs Tagesgeld jetzt in gleiche Höhen geschraubt.

Regionalzins bei PSD Bank Rhein-Neckar-Saar: Ebenfalls 1,25 Prozent Zinsen verspricht das Tagesgeld der PSD Bank Rhein-Neckar-Saar. Die Regionalbank stemmte im September die Zinsen für ihr Tagesgeld Plus von 1,05 auf 1,25 Prozent nach oben. Ein Topwert, wie unser Tagesgeldvergleich zeigt. Das Angebot finden Sie im Postleitzahlbereich 70000 – 79999. Studieren Sie auch die ausführlichen Konditionen auf der Detailseite, z.B. ob die Offerte auch an ihrem Wohnort verfügbar ist. Ohne Einschränkungen kommen die Stuttgarter aber leider nicht aus: Der Topzins ist für Beträge bis 30.000 Euro vier Monate lang garantiert, danach gilt der jeweils aktuelle Tagesgeld-Zins. Das Geld darf in den vergangenen sechs Monaten nicht bei der PSD Bank angelegt gewesen sein.

Schnapszahl bei Wüstenrot: Vergleichsweise steil nach oben ging es auch mit dem Tagesgeld von Wüstenrot. Die eher als Bausparkasse bekannte Bank erhöhte die Zinsen von 0,90 auf 1,11 Prozent. Der Topzins ist allerdings auf einen Anlagebetrag bis 20.000 Euro beschränkt, für darüber hinaus gehende Beträge zahlt die Bank nur 0,15 Prozent Zinsen. Zudem gilt die Zinsgarantie nur für die ersten vier Monate. Positiv ist, dass nicht nur Neukunden profitieren, sondern auch Bestandskunden, wenn sie frisches Geld auf das Tagesgeldkonto überweisen

Festgeld und Sparbriefe gewinnen am langen Ende

Positive Nachrichten gibt’s auch für Festgeldfans: Ab sofort erhalten Kunden der Volkswagen Bank 0,60 Prozent Zinsen auf fünfjähriges Festgeld. Damit erhöhte die VW Bank den bisherigen Zinssatz um 0,15 Prozentpunkte. Auch beim Direkt-Sparplan kletterten die Konditionen. Für vier Jahre zahlt die VW Bank jetzt 0,55 Prozent Zinsen, bei achtjähriger Laufzeit 1,30 Prozent. Im Bereich Sparbriefe macht die AKF Bank auf sich aufmerksam. Für dreijährige Sparbriefe kletterten die Zinsen um 0,2 Prozentpunkte nach oben, Sparer erhalten jetzt 1,5 Prozent.

Bei Festgeld und Sparbriefen lohnt allerdings der Blick in unsere Vergleichstabelle: Bei dreijähriger Laufzeit können sich Anleger immerhin zwei Prozent Zinsen sichern, zum Beispiel bei der J&T Banka. Bei der aktuellen Inflationsrate von null Prozent winkt ein Vermögenszuwachs in gleicher Höhe. Bei der J&T Bank muss man allerdings mindestens 10.000 Euro anlegen. Wer weniger Kapital zur Verfügung hat und sein Geld kürzer binden will, dem empfiehlt sich zum Beispiel bei zweijähriger Laufzeit das Festgeld der Renault Bank direkt. Die Franzosen zahlen für 24 Monate attraktive 1,5 Prozent Zinsen. Kaum schlechter stehen Kunden der Denizbank da, die aktuell 1,45 Prozent Zinsen überweist.

3
 
Anbieter
Zinsertrag
Zinssatz
 
1.
58,33
1,00%
2.
57,57
0,75%
3.
49,22
1,10%
Betrag 10.000 €, Laufzeit 9 Monate
Ihre Meinung ist uns wichtig
Max Geißler
Max Geißler
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Drucken
Zur Startseite
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein: