Vom Festnetz zum Handy Telefon-Gebühren bis zu 90 Prozent senken

Vom Festnetz zum Handy Telefon-Gebühren bis zu 90 Prozent senken

Fritz Himmel
von Fritz Himmel
12.08.2016
Auf einen Blick

Über 20 Cent pro Minute für einen Anruf aus dem Festnetz zum Smartphone? Das geht deutlich billiger. So sparen Sie sofort bis zu 90 Prozent.

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Telefonate vom Festnetz zu einem deutschen Mobiltelefon sind noch immer sehr teuer. Die Deutsche Telekom berechnet in ihrem normalen Call-Plus-Tarif je nach angerufenem deutschem Mobilnetz einen Minutenpreis zwischen 21,2 und 23,4 Cent. Doch es gibt preiswerte Alternativen, um günstig auf ein Handy anzurufen.

Die Call-by-Call-Methode - so sparen Sie

Durch die Nutzung der Call-by-Call-Methode sparen Sie hier je nach Wettbewerbslage sofort bis zu 20 Cent pro Gesprächsminute ein. Aktuell sind die Call-by-Call-Vorwahlen 01068 und 01040 als konstant preiswert für Anrufe auf ein Handy der deutschen Mobilfunknetze bekannt.

Die beiden Anbieter haben zurzeit einen Minutenpreis von rund zwei bis drei Cent - bei lediglich geringen marktüblichen Schwankungen je nach Wettbewerbssituation. Die günstige Nutzung von Call-by-Call ist allerdings nur von einem Festnetzanschluss der Deutschen Telekom sofort ohne Anmeldung möglich.

Daher sollten Sie grundsätzlich beachten: Wenn Sie Ihren Anschluss-Anbieter komplett wechseln, haben Sie keine Chance mehr, diese Sparmethode zu nutzen - auch nicht für andere Ziele wie beispielsweise ins teure Ausland!

Biallo-Tipp: Die preiswerten Inlands-Tarife per Call-by-Call gelten übrigens für Sie als Anrufer auch dann, wenn sich das deutsche Handy irgendwo im Ausland befindet. Die Kosten ab der Grenze zahlt der Handy-Besitzer.

Das Callthrough-Verfahren - so sparen Sie

Wenn Sie bereits mit Ihrem Telefonanschluss die Deutsche Telekom verlassen haben, dann ist es vorbei mit den günstigen Call-by-Call-Telefonaten. Alternative Anbieter wie O2, Vodafone oder Versatel ermöglichen dies nicht. Die Minutenpreise für Anrufe auf ein Handy liegen dort bei rund 20 Cent.

Doch auch hier gibt es Sparpotential: durch das Callthrough-Verfahren. Bei dieser (etwas umständlicheren) Methode wählen Sie zunächst die spezielle Einwahlnummer des Callthrough-Discounters, in der Regel eine 0180er-, eine 0700er- oder eine lokale Festnetz-Nummer. Nach einer Ansage tippen Sie die gewünschte Rufnummer ein und der Anruf erfolgt. Die Callthrough-Methode ist in der Regel von jedem Telefon-Anschluss (auch bei der Telekom) ebenfalls ohne Anmeldung sofort nutzbar.

So zahlen Sie zum Beispiel über die 01803-363840 des Anbieters Ventengo für Anrufe aus dem deutschen Festnetz auf ein deutsches Handy nur neun Cent pro Minute. Die richtige Callthrough-Handhabung und alle Vorwahlnummern findet man auf den Internetseiten der Anbieter z. B.: ventengo.de  smart79dienste.de, sparcall.com, onetel.de, 3utelecom.de, easytelecom.de oder klugtelecom.de. Callthrough bietet Ihnen zudem ebenfalls hohes Sparpotential für Auslandstelefonate.

Zu beachten ist hier grundsätzlich, dass bei Callthrough der Preis für die erste Minute bei 0180-Nummern immer berechnet wird, auch wenn am anderen Ende besetzt ist und dadurch keine Verbindung zu Stande kommt.

Hinweis: Erste alternative Anbieter wie z.B. 1&1 versuchen bereits, die günstigen Einwahlnummern für ihre Kunden zu sperren bzw. trotzdem kostenpflichtig zu machen.

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nach dem Sprachstudium (Indologie/Anglistik) in München ging ich zuerst in die Filmbranche zu Warner Columbia und arbeitete anschließend viele Jahre als Werbeleiter in einem Fachbuchverlag in München.

Seit Gründung 1997 bin ich Mitglied bei Biallo & Team. Für das Finanzportal biallo.de bearbeite ich schwerpunktmäßig die Bereiche Telekommunikation, Altersvorsorge und Versicherungen sowie Erbrecht. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschien das Biallo-Buch „Das neue Pflichtteilsrecht“.

Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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Darüber hinaus in dieser Zeit regelmäßige Veröffentlichungen zu Wirtschafts- und Verbraucherthemen in rund 20 Tageszeitungen, u.a. Welt am Sonntag, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Frankfurter Neue Presse, Westdeutsche Zeitung, Südkurier, Schwäbische Zeitung etc.

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