Auslandsurlaub mit dem Auto Diese Unterlagen gehören ins Reisegepäck

Auslandsurlaub mit dem Auto Diese Unterlagen gehören ins Reisegepäck

Max Geißler
von Max Geißler
09.07.2016
Auf einen Blick

Wer auf Reisen geht, kann was erleben. Leider manchmal auch negative Dinge, wie einen Verkehrsunfall. Gut, wenn man dann vorbereitet ist.

Artikelbewertung
Schrift

Etwa 15 Millionen Deutsche waren 2015 mit dem Auto in den Nachbarländern unterwegs. Dabei gab es immer wieder Zwischenfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern. Der Zentralruf der Autoversicherer registrierte knapp 30.000 Unfälle. Das gefährlichste Pflaster war wieder mal Italien mit 5.018 Unfällen, gefolgt von Frankreich mit 4.999 und in den Niederlanden hat es 3.933 mal gekracht. "Im zweiten Jahr in Folge haben wir einen deutlichen Anstieg der Unfallzahlen registrieren müssen", sagt Jens Bartenwerfer, Chef des Zentralrufs der Autoversicherer. Die unfallträchtigsten Zeiten sind die Ferienmonate Juni bis September. Hier passiert etwa die Hälfte aller Schäden.

Wer mit dem Auto ins Ausland reist, der sollte sich auf einen möglichen Schadenfall im Straßenverkehr vorbereiten. Dazu gehört, alle wichtigen Unterlagen zusammenstellen und ins Auto zu packen, die für eine eventuell notwendige Schadensabwicklung und dem Dialog mit dem Unfallgegner wichtig sind. Ins Handschuhfach gehören in erster Linie der Europäische Unfallbericht, Daten der eigenen Haftpflichtversicherung, der Auto-Schutzbrief sowie eine Notrufnummer. Infrage kommt zum Beispiel die Zentrale Rufnummer der Autoversicherer, siehe Checkliste, oder die Schadenrufnummer des eigenen Versicherers. Nicht zuletzt sollte man die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 kennen, damit bei Personenschäden schnell Hilfe kommt.

Checkliste: Reisedokumente fürs Ausland

Europäischer Unfallbericht: Das ist das wichtigstes Dokument bei einem Unfall. Die inhaltlich und grafisch standardisierte Form des Dokuments vereinfacht die Aufnahme von Unfällen und Schäden im In- und Ausland. Für die Versicherer dient der Unfallbericht als Grundlage für die Regulierung des Schadens. Sie können das Formular als Durchschreibesatz bei jeder Kfz-Versicherung bestellen.

Grüne Karte:
Die Grüne Versicherungskarte ist in der gesamten Europäischen Union als Einreisedokument überflüssig. Sie brauchen sie nur noch bei Fahrten in einige osteuropäische Länder und für die Türkei. Dort ist sie allerdings bei einem Schaden unverzichtbar. Die Grüne Karte erhalten Sie ebenfalls bei Ihrem Versicherer.

Schutzbrief:
Der Auto-Schutzbrief ergänzt die KFZ Versicherung um wichtige Hilfeleistungen wie Pannenhilfe, Abschleppen und Bergen des Fahrzeugs. In der Regel sind Übernachtungskosten, Krankenrücktransport oder Mietwagen bei Diebstahl des eigenen Wagens eingeschlossen. Schutzbriefe mit einfachen Leistungen sind teilweise schon für weniger als zehn Euro im Jahr erhältlich.

Telefonnummer des Zentralrufs der Autoversicherer:
Hier erhalten Sie Hilfe bei der Ermittlung der ausländischen Versicherung sowie des Schadenregulierungsbeauftragten. Im Ausland ist der Zentralruf unter +49 40 300 330 300 Montags bis Freitags von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Notrufnummer des ADAC:
Rund um die Uhr erreichbar ist die Notrufnummer des ADAC unter: +49 89 22 22 22.

Lese-Tipp

Kostenlose Bargeldversorgung, geringe Gebühren beim Bezahlen im Nicht-Euro-Land und eine Reiseversicherung. Bei der Reisekreditkarte kommt es noch auf weitere Punkte an. Mehr Informationen finden Sie in unserem Artikel "Reisekreditkarte: Welcher Reise-Typ sind Sie?"

3
 
Anbieter
Monatliche Rate
eff. Zins
p.a.
mtl. Rate
 
1.
572,01
1,92%
bis 4,99%
572,01
2.
576,89
2,49%
bis 5,99%
576,89
576,89
2,49%
bis 5,89%
576,89
Darlehensbetrag 20.000 €, Laufzeit 36 Monate
Ihre Meinung ist uns wichtig
Max Geißler
Max Geißler
Redakteur
Jetzt Artikel bewerten
E-Mail an den Autor
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Artikelbewertung
Drucken
Zur Startseite
Max Geißler
Max Geißler

nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de.

Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien).

Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.

E-Mail an den Autor
Newsletter
Keine News mehr verpassen
Bitte geben Sie eine korrekte E-Mail Adresse ein: